Homöopathie Praxistipps

Mit Homöopathie helfen, wenn der Hund alles frisst

Lesezeit: 2 Minuten Warum fressen Hunde Sand oder Kieselsteine, lecken an Kalk oder Zement, Papier, Holz, Gras oder für den Besitzer meist die schlimmste Entartung, Kot? In vielen Fällen handelt es sich dabei um Stoffwechselstörungen oder Wurmbefall, aber auch Ernährungsfehler können der Auslöser sein. Homöopathische Mittel können bei Stoffwechselerkrankungen meist schnell helfen.

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Mit Homöopathie helfen, wenn der Hund alles frisst

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Manche Hunde fressen Ungenießbares

Wenn der eigene Hund plötzlich den Kot anderer Tiere oder sogar den eigenen Kot mit eifrigem Appetit verspeist, sind die meisten Hundehalter geschockt. Leider haben Hunde nicht das Ekelgefühl, wie wir es kennen. Da sie auch Aasfresser sind, stören sie Gerüche dieser Art nicht.

Kot fressen Hunde häufig dann, wenn sie an Mangelerscheinungen leiden oder Stoffwechselstörungen haben. Aber auch das Verspeisen von Sand, Kieselsteinen, Kalk, Zement oder Papier kann auf solche Mangelzustände hinweisen. Man sollte in solchen Fällen immer zuerst schauen, ob das Futter alle nötigen Inhaltsstoffe abdeckt.

Hunde benötigen Mineralstoffe im Futter, eventuell über Knochenmehl oder gemahlene Eierschalen. Die meisten Hersteller von Fertigfutter setzen dem Futter die nötigen Mengen zu. Beim Fehlen von Mineralstoffen wird der Hund versuchen, diesen Mangel auf andere Weise auszugleichen und fängt an, irgendwelche Dinge zu fressen, die ihm nicht gut tun.

Homöopathie für Hunde, die alles fressen

Leider können auch Wurmbefall und Verhaltensprobleme dazu führen, dass der Hund solche Dinge frisst oder bestimmte Erkrankungen können diesen Zustand ebenfalls auslösen. Deshalb sollte mit dem Tierarzt über eine Blutuntersuchung abgestimmt werden, ob ein Mangel oder eine Erkrankung bestehen könnte.

Frisst der Hund ständig Sand, kann Tarantula ihm helfen. Hat er starkes Interesse an Kalk oder Zement, ist es sehr wahrscheinlich eine Mangelerscheinung und Calcium phosphoricum wird ihm helfen können. Das ungeliebte Kot fressen kann meist durch Carbo vegetabilis oder Veratrum album beendet werden und außergewöhnliches, übermäßiges Holz fressen benötigt meist Ignatia.

Die Mittel können in tiefen Potenzen D 6 – D 12 oder D / C 30 gegeben werden. Tiefere Potenzen sollten dann mindestens 3 x am Tag und in höheren Potenzen wie D 30 oder C 30 nur 1 x am Tag verabreicht werden. Die Mittel werden täglich gegeben, bis sich eine Besserung zeigt und danach nur noch bei Bedarf verabreicht werden. Eine Anpassung der Ernährung sollte aber unbedingt ins Auge gefasst werden, damit eventuelle Mangelerscheinungen aufgehoben werden.

Bildnachweis: Africa Studio / stock.adobe.com

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