Fotografie Praxistipps

Mit Gradationskurven perfekt korrigieren in Photoshop

Lesezeit: 2 Minuten Von den unzähligen Werkzeugen und Einstellungen in Photoshop sind die Gradationskurven wohl das mächtigste. Nahezu jede Änderung an Helligkeit und Kontrast bekommen Sie mit den Gradationskurven in den Griff. Die Kurven sehen für Anfänger oft abschreckend aus und gelten als kompliziert.

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Mit Gradationskurven perfekt korrigieren in Photoshop

Lesezeit: 2 Minuten

Gradationskurven verteilen die Helligkeit in Ihrem Bild neu. Um gezielt den Kontrast und die Helligkeit in einzelnen Bereichen zu steuern, eignen sich die Kurven besonders gut. Die Handhabung der Gradationskurven in Photoshop ist einfach als viele denken.

Gradationskurven verteilen Helligkeit neu

Die Gradationskurven zeigen Ihnen im Hintergrund des Dialogfelds das Histogramm des Fotos an. Anhand dessen können Sie beurteilen, wie die Helligkeit im Bild verteilt ist. Sie können auch die Palette Histogramm zur Hilfe nehmen, die auch die Helligkeitsverteilung der einzelnen Farbkanäle anzeigen kann.

Legen Sie in Ihrem Bild eine neue Einstellungsebene "Gradationskurven" an.
Mit unveränderter Kurve sehen Sie noch keine Änderungen im Bild. Ziehen
Sie die Kurve nach unten, dunkeln Sie das Bild ab, nach oben wird das
Bild heller.

Die Änderungen der Gradationskurve können Sie auf bestimmte Helligkeitsbereiche wirken lassen. Um die Lichter zu verändern, müssen Sie im rechten Bereich der Kurve angreifen, die Tiefen steuern Sie mit dem linken Teil der Kurve. Sie können sich beliebig viele Punkte auf der Kurve setzen, um den Kontrast genau zu steuern. Um einen Kontrollpunkt zu entfernen, ziehen Sie ihn mit der Maus aus dem Dialogfenster heraus.

Wenn Sie sich nicht ganz eigene Kurven zurechtziehen möchten, können Sie in Photoshop auch aus den vorgefertigten Kurven auswählen. Änderungen wie Abdunkeln, Aufhellen und Kontrast verstärken sind bereits als Vorlagen angelegt.

Kontrast verstärken

Um den Kontrast in einer flauen Aufnahme zu erhöhen, legen Sie eine S-förmige Kurve an. Die hellen Teile sollen heller werden, die dunklen Stellen werden noch dunkler. Mit den Gradationskurven können Sie den Kontrast genau steuern. Je steiler die Kurve ist, desto mehr Kontrast liegt in diesem Helligkeitsbereich. Sie können also auch leicht den Kontrast in die Lichter des Fotos legen, zum Beispiel bei einer Aufnahme mit dramatischem, wolkigem Himmel.

Die sogenannten Eckwerte in Ihrem Bild sind ebenfalls wichtig. Enthält Ihr Bild keine rein schwarzen und weißen Pixel, wirkt es flau und matt. Sie können am Histogramm sehen, ob Ihrem Bild die Tiefen und Lichter fehlen. Die Hügel der Helligkeitsverteilung sollten direkt am Rand des Histogramms beginnen.

In einer flauen Aufnahme ziehen Sie in den Gradationskurven die Eckpunkte weiter in die Mitte. Ziehen Sie die kleinen Dreiecke unter der Kurve mit der Maus näher an die ersten Erhebungen im Histogramm. Wenn Sie dabei die Alt-Taste gedrückt halten, markiert Photoshop in Ihrem Bild die Bereiche, die rein schwarz und weiß sind. Achten Sie darauf, diese Bereiche nicht zu groß werden zu lassen, sonst könnten Ihnen Details verloren gehen.

(ibx)

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