Gesundheit Praxistipps

Mit gesunder Ernährung fit durch den Winter

Lesezeit: 2 Minuten Die kalte Jahreszeit ist da und wie. Erkältungskrankheiten lauern überall. Die Nase läuft, der Kopf brummt und der Husten lässt nicht locker. Jetzt ist ein gutes und stabiles Immunsystem hilfreich. Die tägliche Ernährung spielt bei der Unterstützung des Immunsystems und bei der Prophylaxe von Infekten eine besondere Rolle.

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Mit gesunder Ernährung fit durch den Winter

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Das Immunsystem: Bastion der Abwehrkräfte

Das menschliche Immunsystem ist ein zentraler Bestandteil der Abwehrkräfte. Es unterliegt verschiedenen inneren und äußeren Einflussfaktoren. Damit alle für Ihre Abwehr entscheidenden Stoffwechselvorgänge ablaufen können, ist es wichtig, dass Sie auf die ausreichende Zufuhr essentieller Nährstoffe (Vitamine, Mineralstoffe) achten. Essentiell bedeutet, sie müssen von außen mit der Nahrung zugeführt werden.

Sekundäre Pflanzenstoffe stärken das Immunsystem

Neben den essentiellen Nährstoffen können auch sekundäre Pflanzenstoffe (SPS) stärkend auf das Immunsystem wirken. Sekundäre Pflanzenstoffe sind natürliche Inhaltsstoffe in Obst, Gemüse, Hülsenfrüchten und Getreide. Sie werden inzwischen – vielfach auf eine Stufe mit Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen gestellt, da sie zahlreiche gesundheitsfördernde Eigenschaften besitzen.

So können einige sekundäre Pflanzenstoffe Zahl und Aktivität der krankheitserregenden Mikroorganismen vermindern. Zu den sekundären Pflanzenstoffen zählen unter anderem die Carotinoide und Flavonoide.

Obst und Gemüse: Power zum Anbeißen

Gerade bei Erkältungskrankheiten kann eine Ernährung die reich an Vitaminen und SPS ist, das Immunsystem stärken. Auch die Anfangsphase von Infektionen ist ein optimaler Zeitpunkt für den Einsatz der antimikrobiellen Nahrungsinhaltsstoffe. Generell ist es in dieser kalten Jahreszeit empfehlenswert, vermehrt Obst, Gemüse und Vollkornprodukten zu verzehren, um unseren Körper und sein Immunsystem zu stärken.

Tipp für eine gesunde Ernährung im Winter

Knoblauch ist vermutlich die Nahrungspflanze mit der stärksten antimikrobiellen Wirkung. Dieser Effekt beruht auf den darin enthaltenen schwefelhaltigen Verbindungen. Knoblauchsaft hemmt in selbst bei starker Verdünnung (1:125.000) das Wachstum von Viren, Bazillen, Pilzen und Hefen. Diese Verbindungen wurden zwar in Knoblauch nachgewiesen, jedoch kommen sie auch in Zwiebeln, Lauch, Schalotten und Schnittlauch reichlich vor.

Kohlarten enthalten Senföle und darüber hinaus Glucosinolate, die ihre antimikrobielle Wirkung speziell in den ableitenden Harnwegen entfalten.

Für die Entwicklung und Funktion des Immunsystems sind auch einzelne Mineralstoffe und Spurenelemente, insbesondere Eisen, Zink und Selen essentiell. Eine Unterversorgung geht Hand in Hand mit einer eingeschränkten Immunantwort. Eine ausreichende Versorgung ist durch eine abwechslungsreiche Mischkost gewährleistet.

Noch ein Tipp für eine gesunde Ernährung im Winter

Vitamin-C-reiche Obst- und Gemüsesorten , wie Kiwi, Zitrusfrüchte, grüner Paprika, Sauerkraut, Rote Rüben und Erdäpfel unterstützen das Immunsystem wenn uns kalter Wind um die Ohren saust. Vitamin C bietet zwar keinen Schutz vor Erkältungskrankheiten, es verringert aber Dauer und Schwere der Infektion.

Bildnachweis: VICUSCHKA / stock.adobe.com

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