Familie Praxistipps

Mit einem Sozialpraktikum Respekt und Toleranz lernen

Lesezeit: 2 Minuten Suchen Sie einen neuen Weg, Ihren Schülern über traditionelle Rituale hinaus die Bedeutung von Weihnachten als dem christlichen Fest der Nächstenliebe zu vermitteln? Ein Sozialpraktikum ist dafür das Richtige. Statt das Sozialverhalten mit Trockenübungen im Klassenzimmer zu trainieren, arbeiten Ihre Schüler bei einem Sozialpraktikum während eines festgelegten Zeitraums in einer sozialen Einrichtung und entwickeln dabei ihre Persönlichkeit weiter. Geeignet ist ein Sozialpraktikum für Schüler der 8. und der 9. Klasse.

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Mit einem Sozialpraktikum Respekt und Toleranz lernen

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Das Sozialpraktikum in der Praxis
Mit einem Sozialpraktikum bringen Sie Ihre Schüler und Menschen anderer Generationen und mit Hilfebedarf in einen Dialog. Das Verständnis für sie wächst. Wenn Ihre Schüler aktive Unterstützung beispielsweise für behinderte Menschen leisten, werden Hemmschwellen, Berührungsängste und Vorurteile abgebaut.
Regen Sie verschiedene Praktikumsformen an
Ein Sozialpraktikum können Ihre Schüler in Behindertenwerkstätten, Seniorenheimen, Hilfsorganisationen oder Selbsthilfegruppen absolvieren. Doch überfordern Sie Ihre Schüler nicht. Manche brauchen einen behutsamen Einstieg, bei dem sie nicht gleich von Leid überwältigt werden. Hier finden Sie einige Beispiele:
  • Die Schüler beteiligen sich aktiv an den Nikolausfeiern in einzelnen Wohnbereichen eines Seniorenheims.
  • Schüler bringen in einer SsS-Aktion – Schüler schulen Senioren – interessierten Senioren den Umgang mit dem PC nahe. Setzen Sie dazu Abschnitte von drei Monaten mit „Unterrichtseinheiten“ von jeweils zwei Stunden.
  • Sie schlüpfen im Kindergarten in die Rolle des Erziehers. Diese Erfahrung lässt sie kurzzeitig die Rolle als großer Bruder oder große Schwester erleben.

So lässt sich ein Sozialpraktikum organisieren
Erkundigen Sie sich bei Ihrer Schulbehörde, welche speziellen Möglichkeiten Ihr Bundesland anbietet. Beispielsweise wird in Hamburg und Nordrhein-Westfalen die Aktion „Sozial macht Schule“ durchgeführt. Träger ist der Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), unterstützt durch die Aktion Mensch und die BP Deutschland AG.

Bereiten Sie Ihre Schüler auf das Sozialpraktikum vor
Bevor Ihre Schüler mit der Lebenssituation bedürftiger Menschen konfrontiert werden, ist eine gründliche Vorbereitung notwendig. Der reguläre Unterricht in den Fächern Deutsch, Geschichte, Erdkunde und Religion und auch die berufsvorbereitenden Fächer bieten dazu Gelegenheit. So wecken Sie das Interesse Ihrer Schüler und stärken ihre Sicherheit.

Regen Sie zum Reflektieren an
Sorgen Sie nach Beendigung des Praktikums für eine ausführliche Auswertung. Gespräche im Klassenverband und Erfahrungsberichte über teils schwierige, teils schöne Erlebnisse machen Mut, in einem umfassenden Sinn für andere da zu sein.

Welchen Gewinn Ihre Schüler daraus ziehen
Über die Vertiefung von Fähigkeiten wie Empathie und Toleranz hinaus werden auch die Schlüsselkompetenzen Ihrer Schüler durch ein Sozialpraktikum gefördert: Pünktlichkeit, genaues Hinhören und das Ausführen von Aufträgen. Das Sozialpraktikum lenkt den Blick Ihrer Schüler auf den Dienstleistungsbereich mit zahlreichen Ausbildungsberufen, einen Sektor, der sonst im Rahmen der Berufsfindung oft ausgeklammert wird.

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