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Mit diesen 4 Tipps entlarven Sie Phishing-E-Mails

Lesezeit: 2 Minuten In der letzten Zeit nehmen sogenannte Phishing-E-Mails vermehrt zu. Kriminelle Internetnutzer versuchen dabei, Ihnen mit gefälschten E-Mails vertrauliche Zugangsdaten zu entlocken. Amazon, die Telekom, Paypal und andere namhafte Unternehmen werden dabei missbraucht. Wie Sie Phishings-E-Mails schon beim Lesen entlarven, zeige ich Ihnen in diesem Beitrag.

2 min Lesezeit
Mit diesen 4 Tipps entlarven Sie Phishing-E-Mails

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Mit diesen 4 Tipps entlarven Sie Phishing-E-Mails

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Ihr E-Mail-Postfach ist praktisch, weil Sie in sekundenschnelle Nachrichten mit Freunden auf der ganzen Welt austauschen können. Allerdings ist das digitale Postfach auch ein Einfallstor für Schadprogramme. Cyberkriminelle haben sich nämlich schon lange darauf spekuliert, Ihnen mit vermeintlich offiziellen Nachrichten von Online-Versandhäusern, Banken, Telekommunikationsanbietern oder Auktionshäusern aus dem Internet Zugangsdaten zu entlocken. Die Methode heißt Phishing, ist brandgefährlich, aber auch zu entlarven, wenn Sie einige wichtige Punkte beachten.

Hinweis 1: Fehlerhafte Links

Um Ihnen vertrauliche Zugangsdaten zu entlocken setzen die meisten Phishing-E-Mails auf Links. Im Nachrichtenteil der E-Mail wird meist von einem vermeintlichen Notfall oder einer Kontoüberprüfung berichtet. Am Ende werden Sie dann über den besagten Link zu einer täuschend echt aussehenden Seite von Amazon, Ebay, der Telekom, Online-Banken & Co. weitergeleitet. Die Seite ist aber falsch. Ihre Anmeldedaten werden hier abgefangen und direkt an den Hacker weitergeleitet, der dann Zugriff auf Ihr Konto hat.

Grundsätzlich sollten Sie Links in verdächtigen Mails niemals folgen. Wenn Sie nicht sicher sind, ob eine E-Mail echt ist, rufen Sie die Internetseite des Absenders manuell im Browser auf. Melden Sie sich dann mit Ihren Zugangsdaten an. Wenn es wirklich Probleme oder wichtige Nachrichten gibt, wird der Anbieter Sie auf seiner Seite informieren. Wohin Links führen, erfahren Sie auch, wenn Sie die Maus eine Weile über dem Link stehen lassen. Outlook zeigt die Zieladresse in einer Sprechblase und in der Fußzeile an.

Hinweis 2: Überprüfen Sie sie Absenderadresse

Überprüfen Sie bei jeder verdächtigen E-Mail die Adresse des Absenders. Exemplarisch muss am Ende beispielsweise bei Amazon „@amazon.de“ oder „@amazon.com“ stehen. Genauso verhält es sich bei Telekom, Paypal & Co. Weicht die Adresse ab, auch wenn Sie ähnlich klingt, handelt es sich wahrscheinlich um einen Phishing-Versuch.

Hinweis 3: Mangelhafte Rechtschreibung

Viele E-Mails verraten sich durch Rechtschreib- und Grammatikfehler sowie eine fehlerhafte Zeichensetzung. Die Cyberkriminellen haben hier aber in der letzten Zeit deutlich dazugelernt. Da Phishing-E-Mails häufig aus dem Ausland kommen, sind sie häufig auch an fehlenden Umlauten zu erkennen. In jedem Fall sollten Sie auch auf verdächtige E-Mails auch bei kleinsten Fehler mit Skepsis reagieren.

Hinweis 4: Keine persönliche Anrede

Hackern fehlen oft vollständige Adressdaten. Sie werden dann in einer E-Mail nicht mit dem korrekten Namen oder Allgemeinfloskeln, wie „Sehr geehrte Damen und Herren“ angesprochen. Ist eine E-Mail unstimmig, löschen Sie sie gleich.

Bildnachweis: © angellodeco/123rf.com Lizenzfreie Bilder

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