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Milchschorf bei Säuglingen mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 3 Minuten Milchschorf wird auch als atopische Dermatitis der Kopfhaut genannt. Die Kopfhaut des Säuglings ist gerötet und juckend mit gelblich-braunen Kopfschuppen. Die Schuppen erinnern an das Aussehen von verbrannter Milch, deshalb der Begriff Milchschorf. Mit den richtigen Schüßlersalzen kann dieses Symptom schnell behoben werden.

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Milchschorf bei Säuglingen mit Schüßlersalzen behandeln

Milchschorf bei Säuglingen mit Schüßlersalzen behandeln

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Es handelt sich beim Milchschorf um eine entzündliche Veränderung der Kopfhaut, die sich bis zu den Augenbrauen und Wangen ausbreiten kann. Diese atopische Dermatitis der Kopfhaut tritt bei Säuglingen in der Regel nach dem dritten Lebensmonat auf und ist das erste Zeichen der Neurodermitis, dem atopischen Ekzem, welches jedoch nicht unbedingt ausbrechen muss. Es muss jedoch eine hereditäre Veranlagung von Allergien vorliegen.

Beim Milchschorf liegt eine entzündete Kopfhaut vor, welche mit Knötchen und Bläschen juckend bedeckt ist. Hieraus bilden sich dann fettige gelblich-braune Schuppen. Der Kopfbereich ist häufig rot und nässend. Es tritt beim Säugling bei der entsprechenden Bettwärme ein unerträglicher Juckreiz auf. Nach dem Schlaf ist das Betttuch feucht und riecht in der Regel säuerlich. Durch die Schuppenbildung verlangsamt sich auch die Kopfhaarbildung.

Dies bedeutet also, dass Säuglinge, die an Milchschorf leiden, eine erhöhte Neigung im späteren Leben zu Neurodermitis haben. Des Weiteren haben diese Kinder eine Nahrungsmittelunverträglichkeit gegenüber Kuhmilch und auch Eiweiß aus Hühnerei. Liegt diese Nahrungsmittelunverträglichkeit vor, so muss die Ernährung des Säuglings auf hypoallergene Babynahrung umgestellt werden, um die Entzündungsschübe auf ein Minimum zu reduzieren.

Mit der richtigen Dosierung und Medikation der biochemischen Mineralsalze nach Dr. med. W. H. Schüßler kann Ihr Säugling bald wieder ein ruhiges und ausgeglichenes Kind mit genügend erholsamem Schlaf werden. Hierbei werden die folgenden Schüßlersalze entsprechend eingesetzt.

Diese Schüßlersalze helfen bei Milchschorf

Für eine gut funktionierende Haut mit entsprechend gesundem Zellaufbau braucht der Organismus des Säuglings die Nr. 2 Calcium phosphoricum D6. Man nehme zu jedem Fläschchen eine Tablette.

Gegen entzündliche Reaktionen und für eine gute Durchblutung der Haut / Kopfhaut braucht der Säugling das biochemische Mineralsalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D12 mit jeweils 2 Tabletten in jedes Fläschchen.

Um die Vermehrung der Kopfschuppen zu verhindern und das geschädigte Hautareal zu reparieren, braucht der Organismus das biochemische Mineralsalz Nr. 4 Kalium chloratum D6 mit jeweils einer Tablette in jedem Fläschchen aufgelöst.

Für die Ankurbelung des Stoffwechsels, zur Anregung der Lebertätigkeit, zur Entgiftung des Organismus und zur Linderung des Juckreizes wird das biochemische Mineralsalz Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 mit jeweils einer Tablette pro Fläschchen benötigt.

Der Flüssigkeitshaushalt und der Säure-Basen-Haushalt werden mit den Schüßlersalzen Nr. 8 Natrium chloratum D6 und Nr. 9 Natrium phosphoricum D6, die jeweils mit einer Tablette mit dem abendlich letzten Fläschchen verabreicht werden, harmonisiert.

Zur Verbesserung der Ausleitung der anfallenden Stoffwechselendprodukte und zur besseren Abheilung der erkrankten, entzündlichen Hautareale wird das biochemische Mineralsalz Nr. 10 Natrium sulfuricum D6 mit jeweils zusätzlich 2 Tabletten in einem Fläschchen mittags aufgelöst und mit der hypoallergenen Nahrung verabreicht.

Die Nerven des leidenden Säuglings sind durch den ständigen Juckreiz sehr gereizt. Zur Beruhigung der gereizten Psyche können dem Säugling die biochemischen Mineralsalze Nr. 5 Kalium phosphoricum D6 in Verbindung mit der Nr. 16 Lithium chloratum D6 mit jeweils 1 Tablette morgens und abends ins Fläschchen verabreicht werden. Hierdurch wird die gereizte Gemütslage wieder beruhigt.

Des Weiteren beeinflusst die Nr. 16 der Ergänzungsmineralsalze die Proteinsynthese positiv, sodass sich kein weiterer Schorf oder auch Krusten bilden können. Eine Abheilung der entzündeten Kopfhaut kann schneller von statten gehen.

Der juckende Kopf kann natürlich mit der Schüßlersalz-Salbe Nr. 6 Kalium sulfuricum, in der 2 Tabletten der Nr. 6 Kalium sulfuricum D6 und zwei Tabletten des Ergänzungssalzes Nr. 13 Kalium arsenicosum D6 enthalten sind, über den Tag und auch für eine ruhige Nacht eingecremt werden.

Darüber hinaus kann der Juckreiz durch kühle, feuchte Umschläge reduziert werden. Mit Olivenöl oder einem hypoallergenen Babyöl können die eingeweichten Schuppen problemlos entfernt werden. Diese werden nach dem vorsichtigen Einmassieren mit dem entsprechenden Öl mit einer weichen Bürste oder einem weichen Schwamm entfernt.

Wir wünschen Ihnen und Ihrem kleinen Liebling eine abgekürzte Leidenszeit.

Bildnachweis: farbkombinat / stock.adobe.com

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