Homöopathie Praxistipps

Miasmatische Mittel zu Beginn einer homöopathischen Behandlung einsetzen

Lesezeit: 2 Minuten Wenn das Miasma von einem Patienten sehr klar erkennbar ist, seine Symptome aber sonst sehr unspezifisch sind und auf kein bestimmtes homöopathisches Mittel hinweisen, kann zum Einstieg das angezeigte miasmatische Mittel gegeben werden. Was Sie dabei beachten müssen, lesen Sie hier.

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Miasmatische Mittel zu Beginn einer homöopathischen Behandlung einsetzen

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Nur wenige körperliche Symptome – das miasmatische Mittel klärt den Fall

Jedes Miasma wird durch eine bestimmte psychische Situation gekennzeichnet. Es ist dadurch und durch die familiäre Vorbelastung bei jedem Patienten relativ deutlich erkennbar. Manche Menschen haben neben ihrer grundlegenden psychischen Situation nur sehr wenig körperliche Symptome.

Dies kann ganz unterschiedliche Gründe haben. Einer liegt in der häufigen Unterdrückung der Symptome durch allopathische Medikamente. Wenn nur wenige körperliche Symptome da sind, kann es schwer sein, das passende Konstitutionsmittel zu finden.

In diesem Fall hilft das angezeigte miasmatische Mittel, den Fall zu klären. Unterdrückte körperliche Symptome können wieder auftreten und dann mit einem homöopathischen Konstitutionsmittel so behandelt werden, dass die zugrunde liegende Krankheit ausheilen kann.

Hauptbeschwerden liegen im psychischen Bereich

Ein anderer Grund dafür, das miasmatische Mittel zu Beginn des Falls zu verordnen liegt vor, wenn ein Patient hauptsächlich über psychische Beschwerden spricht. Dies kann bei jedem Miasma der Fall sein, ist aber besonders häufig im psorischen Bereich zu finden, da hier die Unterdrückung von Hauterkrankungen zum typischen Bild des Psorikers führt.  

Wenn die miasmatische Belastung in der Familie sehr stark ist

Bei vielen Patienten ist auch das jeweilige miasmatische Mittel zu Beginn der Behandlung angezeigt, weil die miasmatische Belastung in der Familienanamnese sehr deutlich zutage tritt. Sind bereits mehrere Personen in der Familie an Krebs erkrankt oder sogar gestorben, ist in der Regel das homöopathische Mittel Carcinosin hilfreich, auch wenn die Beschwerden des Patienten nicht eindeutig auf dieses Mittel hinweisen.

Nach der Reinigung des Miasmas durch Carcinosin kann dann die homöopathische Behandlung mit dem angezeigten Konstitutionsmittel erfolgen. 

Fazit:

Zu Beginn einer homöopathischen Behandlung kann der Einsatz eines miasmatischen Mittels sinnvoll sein. Dies ist besonders dann der Fall, wenn nur sehr wenig körperliche Symptome vorhanden sind oder die miasmatische Vorbelastung in der Familie sehr stark ist.

Weitere Informationen zu den Miasmen in der Homöopathie finden Sie unter: 

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