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Mercurius Solubilis: Anwendung während der Schwangerschaft

Lesezeit: 2 Minuten Mercurius Solubilis muss in der Schwangerschaft mit Vorsicht eingenommen werden, hilft grundsätzlich aber bei verschiedenen akuten Erkrankungen beziehungsweise Entzündungen des Mund- und Rachenraums. Die Einnahme sollte aber unbedingt von einem Homöopathen überwacht werden und nicht zu lange andauern. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

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Mercurius Solubilis: Anwendung während der Schwangerschaft

Mercurius Solubilis: Anwendung während der Schwangerschaft

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Mercurius Solubilis ist besser bekannt als Quecksilber, wird in der Homöopathie aber als Heilmittel eingesetzt und hat in homöopathischen Dosen eine positive Wirkung auf verschiedene Beschwerden – zumal es in der Herstellung um seine unerwünschten Nebenwirkungen bereinigt wird.

Durch die Auflösung von Quecksilber in Salpetersäure zerfällt es zu einem gräulichen Pulver, das stark verdünnt in Globuli-Form eingenommen werden kann. Es kann bei allen Beschwerden im Nasen-, Hals- und Rachenraum angewendet werden, die mit übelriechenden Sekreten einhergehen, die der Körper im Übermaß produziert.

Wann Mercurius Solubilis angewendet werden kann

Der Anwendungsbereich von Mercurius Solubilis reicht von Pilzbefall in der Mundhöhle über Geschwüre, Mandel- und Zahnfleischentzündungen, tränende Augen, Erkältungen mit brennendem Schnupfen bis hin zu schweißtreibendem Fieber. Nachts und bei starker Hitze oder Kälte oder bei Temperaturschwankungen nehmen die Beschwerden zu und das Liegen auf der rechten Körperseite wird nahezu unmöglich.

Innere Unruhe dominiert das Erscheinungsbild

Das Erscheinungsbild von Mercurius Solubilis-Patienten wird von innerer Unruhe dominiert, die aber von äußerer Gefasstheit überspielt wird. Sie wirken arrogant, was aber daran liegt, dass sie stets darum bemüht sind ihr seelisches Auf und Ab zu verbergen.

Fühlen sie sich unwohl, verlangsamen sie sowohl ihren Körper als auch ihren Geist, die innere Unruhe bleibt aber. Ihr äußerliches Erscheinungsbild ist häufig von schlecht riechenden Ausdünstungen geprägt wie zum Beispiel Schweiß oder Mundgeruch.

Quecksilber beziehungsweise Mercurius Solubilis ist verschreibungspflichtig und sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Homöopathen, Heilpraktiker oder Arzt eingenommen werden. Üblicherweise wird es in den Potenzen D6 bis D12 verschrieben.

Die Einnahme von Mercurius Solubilis in der Schwangerschaft

Während einer Schwangerschaft sollte Mercurius Solubilis mit Vorsicht genossen werden. Höchstens bei Zahnfleischbluten, Zahnfleischentzündungen und Zahnschmerzen, die durch akute Entzündungen hervorgerufen wurden, macht ein Einsatz des Mittels Sinn. Auch Mundgeruch und Mandelentzündungen können während der Schwangerschaft mit Mercurius Solubilis behandelt werden.

Kommt es zu eitrigen Brustentzündungen, kann das Mittel während der Schwangerschaft auf Anraten eines Homöopathen verabreicht werden, von einer Anwendung ohne homöopathischen oder ärztlichen Rat sollte während der Schwangerschaft aber abgesehen werden.

Was gilt für die Stillzeit?

Für die Stillzeit gilt dasselbe: Auch wenn das Mittel bei Brustentzündungen angewendet werden kann – solange das Kind gestillt wird, sollte Mercurius Solubilis nicht eingenommen werden. Soll das Mittel während der Schwangerschaft über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, sollte diese Einnahme von einem Homöopathen überwacht werden.

Drei Mal täglich fünf Globuli in den Potenzen D6 oder D12 hilft bei akuten Beschwerden im Mund und Rachenraum. Die Globuli sollten in Wasser aufgelöst und die Flüssigkeit etwas länger im Mund behalten werden. Die Einnahme ist stündlich bis zur Besserung der Symptome möglich.

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Bildnachweis: Szasz-Fabian Erika / stock.adobe.com

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