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Mentalkraft aus besinnlichen Weihnachten schöpfen

Lesezeit: 4 Minuten "Die Ware Weihnacht ist nicht die wahre Weihnacht." (Kurt Marti) Diese besinnlichen und heiligen Tage sind voller mystischer und mentaler Kraft. Sie werden am besten mit einer bewussten mentalen Inventur voller ehrlichen Rückblicks und weiser Vorschau genutzt.

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Mentalkraft aus besinnlichen Weihnachten schöpfen

Mentalkraft aus besinnlichen Weihnachten schöpfen

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Die Weihnachtszeit – eine mental günstige Zeit

Die Zeit um die Sonnenwende und den Jahreswechsel hat die Menschheit schon immer beeindruckt und beschäftigt. Die Wintersonnenwende wurde als Geburt der Sonne gefeiert. Sie ist eine Zeit des Kampfes des Lichtes mit der Dunkelheit, des Guten mit dem Bösen. Alte Bräuche oder Märchen zu diesen Tagen stimmen uns nachdenklich oder besinnlich.

„Mein sehnlichster Weihnachtswunsch: Kain und Abel würden einen Nichtangriffspakt schließen und alle Menschen wären Brüder.“ (Marianne Sägebrecht)

Am tiefsten Punkt des Jahres angekommen, hat sich die Natur zur Ruhe begeben. Da liegen die Raunächte bzw. die geweihten Nächte (Weihnachten). Sie beginnen mit dem Fest der Wintersonnenwende (21. Dezember) und enden mit der Rückkehr des Lichtes (6. Januar).

Die Raunächte waren bei unseren keltischen Vorfahren heilige Nächte. Der Winter wurde im Unterschied zum Sommer als Nacht angesehen. Deshalb wurde während dieser Zeit möglichst nicht gearbeitet, sondern nur gefeiert, wahrgenommen und im Kreis der Familie gelebt.

Unser heutiger Brauch ist dem immer noch sehr ähnlich. In diesen Tagen und Nächten können mentale Kräfte besonders günstig genutzt werden, da die Verbindung zum metaphysischen Reich des Lebens leichter herstellbar ist. Deshalb wünschen sich die Menschen traditionell in der Vorweihnachtszeit etwas vom Weihnachtsmann. Und diese magische Figur erfüllt dann vor allem den Kindern zu Weihnachten (24./25. Dezember) die formulierten Anliegen.

Das Fest der Liebe und des Lichts ist besonders mystisch, trägt eine feierliche Stimmung und einzigartige Atmosphäre. Auch rationale und materialistisch-wissenschaftlich geprägte Menschen können sich der magischen Kraft dieser Tage kaum entziehen und gestalten sie aktiv mit.

Raunächte – Zeit der Reinigung

Die Raunächte haben ihren Namen vom Rauch, der unseren Ahnen zusammen mit Wasser und Feuer symbolisch Reinigungskraft bedeutete. Das Ritual des Reinigens von Haus und Hof zum Jahreswechsel mittels Feuer (Rauch) und Wasser ist nicht nur in den Ostalpen noch heute lebendig. Aus dem Wort „Rauchnacht“ wurde „Raunacht“. Auch zum erfolgreichen mentalen Training gehört das Lösen und Loslassen vom Alten.

Weihnachten – Zeit der Besinnung

„Weihnachten – Eine Zeit der Stille und Besinnung, bis jemand auf die Idee kam, dass Geschenke sein müssen.“ (unbekannt)

Diese Zeit galt und gilt als besonders still und heilig („Stille Nacht, heilige Nacht…“). Für die Nutzung der Mentalkräfte sind Einkehr, Ruhe, Stille, Besinnung gut und wichtig. Wir brauchen dafür möglichst einen veränderten Bewusstseinszustand. Auch das ist nach der vorweihnachtlichen Einkaufs- und Verkaufshektik sowie den Festvorbereitungen genau in diesen Tagen gegeben.

Viele nehmen sich auch Urlaub zwischen Weihnachten und Silvester, unternehmen ruhige Spaziergänge. Auch wenn uns solch tiefe Bedeutung nicht bewusst ist, halten wir rituell in diesen Tagen Rückblick in das verlaufene Jahr, die heute – vor allem in allen Massenmedien – oft krankhaft-kommerzialisiert als „Rückblickitis“ erscheint.

Losnächte – Zeit der Vorhersagen

„Vom Himmel hoch, da komm ich her, ich bring euch gute, neue Mär.“ (Luthers Weihnachtslied)

Die „Mär“ bedeutet im Althochdeutschen „eine Botschaft aus übersinnlichen Welten“. In der Weihnachtszeit wurde und wird orakelhaft das kommende Jahr abgelesen. Deshalb werden die 12 Raunächte zwischen dem 25.12. und 06.01.  auch „Losnächte“ genannt. „Los“ kommt dabei von losen = vorhersagen. Diese 12 Losnächte werden für eine Vorhersage des kommenden Jahres genutzt. Jede der 12 Nächte entspricht dabei einem der zwölf Monate.

Alles, was mit unseren Wünschen, mit Zaubern, Orakeln, Kartendeuten und vor allem auch mit unseren Träumen zu tun hat, das gehört besonders in diese Zeit. Beispielsweise wird das Bleigießen zu Silvester bis heute weiter gepflegt. Ganz selbstverständlich gehört es auch heute bei uns spätestens zu Silvester zum Brauch, sich und andere zu befragen, was wir uns von der kommenden Zeit, vom kommenden Jahr erhoffen und wünschen.

Und achten Sie vor allem auch auf Ihre Träume in diesen geweihten Nächten. Merken Sie sich diese gut. Schreiben Sie sich diese am besten auf. Viele dieser Träume werden wahr, enthalten wichtige Botschaften oder geben bildhaft eine Antwort auf schwierige Lebensprobleme.

Machen Sie in den heiligen Nächten eine mentale Inventur

„Auch wenn man kein heller Kopf ist: in der Weihnachtszeit geht einem ein Licht nach dem anderen auf.“ (unbekannt)

Diejenigen, die Weihnachten als Fest der Geburt des Gottes-Sohnes Jesus von Nazareth feiern, können sich in den besinnlichen Stunden von seinen Weisheiten inspirieren lassen. Daraus schöpften schon Millionen Menschen Mentalkraft, z. B.

  • „Ich bin das Licht der Welt.“
  • „Ich bin der Weg, ich bin die Wahrheit, und ich bin das Leben!“
  • „Ich und der Vater sind eins.“
  • „Das Reich Gottes ist in euch.“
  • „Werdet wie die Kinder, denn ihrer ist das Himmelreich.“
  • „Ich sage euch die Wahrheit: Wer an mich glaubt, wird die gleichen Taten vollbringen wie ich – ja, sogar noch größere.“
  • „Auf Kranke werden sie die Hände legen, so wird’s besser mit ihnen werden.“
  • „Glaubt ihr wirklich?“, fragte Jesus. „Ihr sollt nämlich wissen: Die Zeit wird kommen – ja, sie ist schon da -, in der man euch auseinander treibt. Ihr werdet euch in Sicherheit bringen und mich allein lassen. Aber auch dann werde ich nicht allein sein, denn der Vater ist bei mir.“

Schöpfen Sie vor allem Mentalkraft aus der zentralen Aufgabe unseres Lebens, sich selbst zu erkennen. Fragen Sie sich und erspüren Sie aus Ihrem Innern die Antwort:

Wer bin ich? (Mein SEIN)
Ich bin…

Wie bin ich? (Mein SEIN)
Ich bin…

Wer will ich gern SEIN? (Mein SEIN)
Ich möchte gern ….. sein.

Wie will ich gern SEIN bzw. leben? (Mein SEIN)
Ich will …..… sein.

Was will ich gern machen? (Mein TUN)
Was würde ich mit dem Rest meines Lebens gerne Wertvolles tun?

Was will ich eigentlich im Leben erreichen? (Mein HABEN)
Was würde ich gerne (er)schaffen in meinem Leben?
Welche drei Dinge will ich ändern?

Was bin ich bereit, dafür zu geben und zu tun? (Mein GEBEN)
(Zeit, Kraft, Wissen, Fähigkeiten, Geld, Zuhören… )

Vielleicht bringen wir  ja etwas Besinnung in unsere materielle Wohlstandssucht und unseren allgemeinen Konsumrausch. Vielleicht verstehen wir dann etwas besser, warum die Menschheit mit dieser Lebensweise in eine fundamentale Krise geraten musste.

„Weihnachten ist der Höhepunkt des Christenjahres, denn an Weihnachten hat der Heiland den Einzelhandel gerettet.“ (Dieter Nuhr)

Bildnachweis: New Africa / stock.adobe.com

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