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Mental Management in der Krise: Bewährtes altes Denken aktivieren (Teil 3)

Lesezeit: 2 Minuten In Krisenzeiten sind besser angemessene Lösungen gefragt. Deshalb sollte ein mentales Management auch neues Denken hervorbringen. Aber das kann auch alt-bewährtes Denken in Krisen sein, das von mir selbst stammt oder von anderen übernommen wird.

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Mental Management in der Krise: Bewährtes altes Denken aktivieren (Teil 3)

Lesezeit: 2 Minuten

1) Hoffnungsvolle Gedanken
Je schlimmer wir die Krise durch unsere Gedanken bewerten und je weniger wir dadurch an unseren Fähigkeiten und Kräften zur Überwindung glauben, desto größer werden unsere Angst und  Wut, unsere Verzweiflung. Negative Gedanken rufen Verzweiflung und Mutlosigkeit hervor: "Wie soll das nur weiter gehen? Ich komme nie mehr aus der Lage heraus. Das halte ich nicht aus. Mein Leben ist zu Ende." Eine Lösungsfindung ist dann blockiert.

Trainieren Sie sich gerade jetzt mental mit besser wirkenden, Hoffnung und Vertrauen weckenden Gedanken, die aus früheren Erfahrungen stammen:

  • Ich habe bisher immer eine Lösung gefunden.
  • Es ging bisher immer irgendwie weiter.
  • Gemeinsam finden wir schon einen Ausweg.
  • Wenn du denkst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Lichtlein her!

Solche Gedanken und Worte lassen uns mehr Kraft und Vertrauen verspüren und bringen uns schneller in ein neues Gleichgewicht.

2) Eigene Erfolge
Bestimmt hat jeder in seinem Leben auch schon Herausforderungen gemeistert, die zunächst schwierig und vielleicht sogar ausweglos erschienen. Die damals bei der Meisterung einer solchen kritischen Situation aktivierten Lösungs-Kräfte sind immer noch in uns und wir können sie jederzeit wecken und wiederbeleben. Wir sollten  deshalb im Mentaltraining unsere inneren Ressourcen aktivieren:

  • Was hat uns damals die Kraft dazu gegeben? 
  • Wie sind wir damals an die Lösung herangegangen?
  • Was haben wir uns damals gesagt? 
  • Wen haben wir um Unterstützung gebeten? 
  • Was haben wir getan? 
  • Können wir in der aktuellen Krisensituation genauso vorgehen?

3) Lernen von anderen
Wir müssen nicht alle Erfahrungen selbst machen. Wir können auch die Erfahrungen anderer für uns übernehmen. Wir können deshalb auch nach Menschen suchen, die
in einer ähnlichen Situation wie ich jetzt waren. Wir können von denen lernen, wie sie mit der Krisensituation umgingen und wie sie diese gemeistert haben. Viele tröstet und motiviert es, Menschen kennen zu lernen, die in einer vergleichbaren Situation waren und die erfolgreich daraus hervorgingen.

Wenn er das geschafft hat, dann schaffe ich das auch!
Gibt es in Ihrem Familien-, Freundes-, Bekannten- oder Kollegenkreis einen Menschen mit positiven Erfahrungen in einer ähnlichen Krisensituation? Wir können diese Menschen anrufen oder uns mit ihm treffen.

Wir sollten uns im mentalen Training zur Krisenmeisterung andere Menschen mit Ihren positiven Erfahrungen zum Vorbild nehmen, uns genau vorstellen, wie sie Krisensituationen meisterten. Unsere Suchfrage lautet dann: Was habe Sie gedacht und gefühlt? Was haben Sie gemacht?

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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