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Meeresschlick gegen Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte

Lesezeit: 2 Minuten Meeresschlick ist ein wertvolles und natürliches Heilmittel gegen viele Beschwerden. Bei Hautproblemen wirkt die dunkle feuchte Masse aufgrund ihrer Mineralien und organischer Substanzen reinigend, durchblutend und juckreizstillend. Die Heilerde aus dem Meer gibt es auch als Produkt für zu Hause.

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Meeresschlick gegen Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte

Meeresschlick gegen Akne, Neurodermitis und Schuppenflechte

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Wirkung des Meeresschlicks auf die Haut

Wenn Sie erwärmten Meeresschlick auf die Haut auftragen, zieht die Wärme langsam tief in die Haut ein und öffnet die Poren. Die nasse Heilerde trocknet von innen nach außen, sodass Schadstoffe und Talg herausgesaugt werden. Gleichzeitig wird die Haut sanft durchblutet und man fängt an, zu schwitzen. Dadurch lösen sich verhornte Hautschüppchen, die beim Abwaschen des Schlicks entfernt werden. Die Haut kann wieder besser atmen und die Nährstoffe aus Pflegecremes leichter aufnehmen. Die Substanzen des Schlicks haben zudem einen ausgleichenden und heilenden Effekt.

Anwendung von Meeresschlick bei unreiner Haut

Erwärmen Sie die entsprechende Menge des Schlicks in einer Schale im Wasserbad auf Körpertemperatur. Tragen Sie ihn am besten mithilfe eines sauberen Backpinsels  ungefähr zwei Millimeter dick auf die betroffenen Hautpartien auf und decken Sie sie zusätzlich warm ab. Im Gesicht wenden Sie den Meeresschlick ohne Abdeckung an und lassen Sie ihn dort etwa zehn Minuten einwirken. Anschließend waschen Sie alles lauwarm ab und verwenden eine leichte Feuchtigkeitscreme.

Wie Sie die Heilerde auf größeren Hautpartien verwenden

Wird der Schlick auf größeren Hautpartien angewendet, zum Beispiel auf dem Rücken, kann er so lange dort einwirken, bis er getrocknet ist. Wird eine Anwendungsdauer von etwa einer halben Stunde jedoch nicht vertragen, kann die Heilerde auch eher abgewaschen werden. Meist gewöhnt sich die Haut bei wiederholter Anwendung an den Schlick, sodass kein Juckreiz mehr auftritt. Eine  leichte Reizung ist allerdings erwünscht.

Schlamm gegen Juckreiz bei Neurodermitis und Schuppenflechte

Meeresschlick hilft auch gegen starken Juckreiz, wie er bei Neurodermitis und Schuppenflechte (Psoriasis) auftritt. Wenden Sie ihn ebenfalls warm an und lassen Sie die Heilerde etwa 30 Minuten einwirken. Während der Anwendung bitte nicht abdecken! Wenn es Ihnen angenehmer erscheint, können Sie den Meeresschlick auch kalt verwenden.

Anschließend vorsichtig lauwarm abwaschen, ohne zu rubbeln, und nach Bedarf eine neutrale Basiscreme auftragen. Ist Ihre Haut jedoch stark entzündet, sollten Sie auf eine Anwendung mit Meeresschlick verzichten. Auch auf offenen Wunden darf der Schlamm nicht verwendet werden.

Wie oft kann der Meeresschlick angewendet werden?

Gegen Juckreiz können Sie den Meeresschlick alle zwei Tage anwenden, jedoch maximal zwanzig Mal. Danach sollten Sie eine Pause einlegen. Pro Jahr können Sie die Behandlungszyklen ein bis zweimal wiederholen. Bei unreiner Haut gilt eine Behandlungsdauer von höchstens zwölf Mal und kann zwei bis dreimal im Jahr erneut angewendet werden.

Lesen Sie auch, wie Sie Meeresschlick gegen Schmerzen anwenden können.

Bildnachweis: lester120 / stock.adobe.com

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