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Medizinforschung: Fahrradsättel können zu Impotenz führen

Lesezeit: < 1 Minute Nach einigen Studien, die vor kurzem veröffentlich wurden, haben Männer, die mehr als 3 Stunden pro Woche Fahrradfahren ein erhöhtes Risiko, eine Impotenz zu entwickeln, auch erektile Dysfunktion genannt.

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Medizinforschung: Fahrradsättel können zu Impotenz führen

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Woran das liegt? Der Hauptübeltäter scheint im herkömmlichen Fahrradsattel zu liegen, der eine lange, sich zuspitzende Form hat. Wenn man auf diesem Sattel Fahrrad fährt, wird Druck auf das Perineum (Damm) ausgeübt – beim Mann ist dies die Region zwischen Anus und Hodensack, bei der Frau die Region zwischen Anus und Schamlippen. Das Perineum, das bei beiden Geschlechtern als erogene Zone gilt, besteht aus Muskelgewebe, durch welches Blutgefäße und Nerven ziehen.

Die Autoren der Studie, die im „Journal of Sexual Medicine“ veröffentlich wurde, geben folgende Tipps:

  • Stellen Sie Ihren Sattel so ein, dass Sie in einer aufrechten Position fahren können.
  • Wenn Sie ein Gefühl von Taubheit verspüren, machen Sie eine Pause und nehmen Sie gegebenenfalls beim Fahrradfahren eine andere Haltung ein, indem Sie z. B. Sattel oder Lenkrad anpassen.
  • Benutzen Sie einen Sattel, der weniger spitz zuläuft und vorne eine breite Fläche bietet. Es hat sich herausgestellt, dass diese Sattelform weniger Druck auf das Perineum ausübt.
  • Wenn das nicht möglich ist, können Sie den Druck verringern, indem Sie den spitz zulaufenden Sattel ein wenig nach unten drücken oder einen mit Gel gepolsterten Sattel verwenden.

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