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Medikamentenabhängigkeit und ihre Ursachen

Lesezeit: 2 Minuten Oftmals ist die Einnahme von Medikamenten leider unumgänglich. In der Regel dienen Medikamente dazu, akute Schmerzzustände oder Befindlichkeitsstörungen zu lindern und werden nach wenigen Tagen oder Wochen der Einnahme abgesetzt. Wer den Absprung schafft und auch wirklich auf die Pillen verzichtet, umgeht die Ursachen der Medikamentenabhängigkeit.

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Medikamentenabhängigkeit und ihre Ursachen

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Bittere Pillen als Ursachen für Medikamentenabhängigkeit

Bei den Ursachen der Medikamentenabhängigkeit spielt die Selbstmedikation eine wesentliche Rolle. Je mehr Schmerzmittel man zu sich nimmt, umso größer ist die Gefahr, in den Teufelskreis der Sucht zu gelangen.

Ganz anders verhält es sich mit Medikamenten, welche gegen psychische Störungen wie Schlafprobleme oder Angstzustände verordnet werden. Viele Patienten schlucken über Monate oder sogar Jahre hinweg diese Medikamente und entwickeln eine Medikamentenabhängigkeit.

Somit sind die Ursachen der Medikamentenabhängigkeit darin zu suchen, dass sie im Prinzip von den Ärzten selbst verursacht worden sind. Wer bestimmte Beruhigungsmittel über mehrere Wochen oder Monate hinweg einnimmt, kann in die Medikamentenabhängigkeit geraten.

Die Medikamentenabhängigkeit reicht soweit, dass wir bestimmten Alltagssituationen nur gewachsen sind, wenn wir die Medikamente eingenommen haben. Besonders seelisch bedingte Probleme sollten auf keinen Fall allein mit Psychopharmaka behandelt werden. Denn die Beschwerden lassen sich nur unterdrücken, aber niemals lösen. Die Ursachen der Medikamentenabhängigkeit sind jedoch allgegenwärtig.

Selbstmedikationen als Ursachen der Medikamentenabhängigkeit

Wer unter chronischen Schmerzen leidet, kann diese oft nur mit entsprechenden Schmerzmitteln ertragen. Dies ist Fakt und daran kann auch nicht gerüttelt werden. Doch wer sich zum Beispiel Abführmittel besorgt, nur um seinen Schlankheitswahn gerecht zu werden, oder wer sich mit rezeptfreien Schlaf- und Beruhigungsmitteln eindeckt, verursacht seine Medikamentenabhängigkeit selbst und braucht nicht nach den Ursachen zu fragen.

Ein großer Irrtum ist, dass Präparate, welche frei verkäuflich sind, keine Gefahr in sich bergen. Selbst ein harmloser Hustensaft kann länger eingenommen abhängig machen und somit zu körperlichen Schäden führen. Oft bleibt es nicht nur bei einem Medikament. Schmerz- und Beruhigungsmittel werden miteinander kombiniert und beeinflussen sich gegenseitig. Werden dann noch Alkohol oder gar Drogen konsumiert, entstehen gefährliche Cocktails, welche als Ursachen der Medikamentenabhängigkeit gelten.

Die Ursachen der Medikamentenabhängigkeit liegen auf der Hand. Wie viele Menschen letztendlich von Medikamentenabhängigkeit betroffen sind, lässt sich nur schätzen. In Deutschland wird davon ausgegangen, dass etwa 1,5 Millionen Menschen medikamentenabhängig sind. Das Erkrankungsrisiko ist bei Frauen weit höher als bei Männern. Die Ursachen der Medikamentenabhängigkeit liegen zum Teil bei den Ärzten, zum Großteil aber auch beim Patienten selbst.

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Bildnachweis: polkadot / stock.adobe.com

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