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Matratzen Test: Nutzen Sie diese 5 Tipps für Ihren Matratzen-Kauf

Lesezeit: 3 Minuten Eine gute Matratze ist nicht nur nötig für guten und erholsamen Schlaf, sondern auch für unsere Gesundheit allgemein. Die Matratze sollte zum einen zum eigenen Körpergewicht passen, zum anderen muss auch die Schlafposition berücksichtigt werden, damit die Wirbelsäule nachts optimal entlastet wird. Lesen Sie hier, was Sie bei Ihrem Matratzen Test im Geschäft beachten sollten.

3 min Lesezeit
Matratzen Test: Nutzen Sie diese 5 Tipps für Ihren Matratzen-Kauf

Matratzen Test: Nutzen Sie diese 5 Tipps für Ihren Matratzen-Kauf

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Ein Matratzen-Kauf sollte wohl überlegt sein, denn die falsche Matratze kann zu Rückenschmerzen und Wirbelsäulenproblemen führen. Lesen Sie daher hier, was Sie bei Ihrem Matratzen-Kauf beachten sollten.

1. Gehen Sie zum Matratzen-Kauf bereits informiert in ein Fachgeschäft

Leider sind die Erfahrungen mit Fachberatern in Matratzengeschäften durchwachsen. Während die einen gut und objektiv beraten, sind die anderen vor allem darum bemüht, möglichst teure Matratzen zu verkaufen. Deswegen ist es wichtig, dass Sie vor dem konkreten Matratzen Test bereits über die wichtigsten Matratzentypen informiert sind.

2. Wählen Sie den richtigen Matratzentyp aus

Grundsätzlich gibt es ganz hervorragende Matratzen in jeder Bauweise, dennoch sollten Sie die Unterschiede kennen, da sich nicht jede Matratze für jeden Menschen gleich gut eignet.

Kaltschaummatratzen

Kaltschaummatratzen sind in guter Qualität punktelastisch und unterstützen die Wirbelsäule optimal. Eine Kaltschaummatratze sollte mindestens drei Liegezonen aufweisen, um die Wirbelsäule in eine gerade Position zu bringen.

Die wichtigsten Fakten über Kaltschaummatratzen im Überblick:

  • Gute Kaltschaummatratzen bieten einen hohen Schlafkomfort.
  • Kaltschaummatratzen sind im Vergleich zu anderen Matratzentypen häufig günstiger.
  • Schaumatratzen sind wärmer, daher nicht ideal für Menschen, die nachts stark schwitzen.

Federkernmatratzen

Federkernmatratzen sind der Klassiker. Es wird zwischen Taschenfederkernmatratzen und Bonell-Federkernmatratzen unterschieden. Sollten Sie sich für diesen Matratzentyp entscheiden, kaufen Sie unbedingt eine Taschenfederkernmatratze oder eine Taschentonnenfederkernmatratze. Federkernmatratzen sind in guter Qualität sehr lange haltbar und punktelastisch. Sie stützen die Wirbelsäule optimal.

5 Fakten im Überblick:

  1. Gute Federkernmatratzen bieten einen sehr guten Schlafkomfort.
  2. Federkernmatratzen haben grundsätzlich eine lange Haltbarkeit.
  3. Taschenfederkernmatratzen sind auch für schwere Personen geeignet.
  4. Die Matratzen weisen eine gute Belüftung auf.
  5. Gute Federkernmatratzen sind normalerweise teurer als gute Kaltschaummatratzen.

Viscomatratzen

Viscoschaum oder Memoryschaum ist ein träges Material. Die Matratzen bieten eine hohe Druckentlastung, sie werden aber inzwischen nicht mehr für gesunde Menschen empfohlen. Denn zum einen sind sie für viele Personen zu weich, zum anderen können wir uns nachts auf dieser Matratze nicht drehen. Das ist aber für einen guten Schlafkomfort wichtig. Wesentlich besser sind Mischtypen, also zum Beispiel Matratzen mit einem Kaltschaumkern und einer Auflage aus Viscoschaum.

Gelmatratzen

Gel- oder Gelschaummatratzen weisen teilweise sehr gute Liegeeigenschaften auf. Die Vorteile im Vergleich zu einer guten Kaltschaummatratze sind gering, normalerweise sind diese Matratzen aber deutlich teurer.

Darüber hinaus gibt es weitere Matratzenarten verschiedener Hersteller wie Latexmatratzen oder Matratzen aus Naturmaterialien. Wichtig ist, dass Sie sich vor Ihrem Matratzen-Kauf ausgiebig informieren.

3. Beim Matratzen Test unbedingt die Schlafposition beachten

Wenn Sie einen Matratzen Test in einem Fachgeschäft machen möchten, beachten Sie unbedingt Ihre bevorzugte Schlafposition.

Seitenschläfer

Die Matratze muss für Seitenschläfer besonders flexibel sein, Hüfte und Schultern sollten etwas einsinken, die Taille muss unterstützt werden. Ideal sind Matratzen mit mindestens drei Liegezonen.

Rückenschläfer

Rückenschläfer können auch auf einer härteren Matratze gut liegen, wobei auch bei ihnen der Hüftbereich ganz leicht einsinken darf.

Bauchschläfer

Für die Bauchlage muss die Matratze vor allem in der Mitte eine sehr gute Unterstützung bieten, damit beim Liegen kein Hohlkreuz entsteht.

4. Beachten Sie den Härtegrad

Die Härtegrade sind in Deutschland nicht genormt, daher sollten die Herstellerempfehlungen beachtet werden. Der Härtegrad sollte immer nach dem Körpergewicht gewählt werden.

5. Liegen Sie beim Matratzen Test im Geschäft Probe

Wenn Sie sich schon vorab über die verschiedenen Matratzentypen informiert haben, sollten Sie sich ausreichend Zeit für Ihren Matratzen Test im Geschäft nehmen. Bleiben Sie immer etwas länger auf jeder Matratze liegen. Der Verkäufer oder die Verkäuferin sollte bei Kaltschaummatratzen den Lattenrost für Sie anpassen, nur so können Sie eine Kaltschaummatratze richtig testen.

Liegen Sie in Ihrer bevorzugten Schlafposition, dann lassen Sie eine zweite Person kontrollieren, ob Ihre Wirbelsäule wirklich gerade ist. In einem guten Fachgeschäft übernimmt diese Aufgabe das Fachpersonal.

Wenn Sie mehrere Matratzen in die engere Wahl gezogen haben, sollten Sie den Matratzen-Kauf in Ruhe überdenken. Lesen Sie Testberichte zum Beispiel einen Matratzen Test von Stiftung Warentest zur Orientierung. Vergleichen Sie unbedingt die Preise und fragen Sie nach einem Rabatt, den insbesondere beim Matratzen-Kauf besteht erfahrungsgemäß Verhandlungsspielraum.

Fragen Sie auch nach einer Rückgabemöglichkeit für den Fall, dass Sie auf Ihrer neuen Matratze nicht gut liegen können. Immer mehr Händler bieten den Austausch gegen ein anderes Modell innerhalb einer bestimmten Zeitspanne nach dem Matratzen-Kauf an.

Bildnachweis: auremar / stock.adobe.com

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