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Marketing im Verein: Stärken & Schwächen finden

Lesezeit: 2 Minuten Jeder Sportler kennt sie: Die eigenen Stärken und Schwächen und die seines Gegners. Unternehmen analysieren diese regelmäßig. Zu wissen, was der Verein kann oder nicht und wie er in Relation zur Konkurrenz steht, kann mit Sicherheit nicht schaden. Wie Sie dies machen, erfahren Sie in diesem Artikel.

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Marketing im Verein: Stärken & Schwächen finden

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Um zu wissen, wie gut man am Markt positioniert ist, wie stark die Konkurrenz ist und welche Möglichkeiten aber auch Risiken sich dadurch offenbaren, gibt es eine Methhode, die sich SWOT-Analyse nennt. Dabei steht SWOT als Abkürzung:

  • S – Strengths (dt. Stärken)
  • W – Weaknesses (dt. Schwächen)
  • O – Opportunities (dt. Chancen)
  • T – Threats (dt. Risiken)

Dabei ist eine Unterteilung besonders wichtig. Die Stärken und Schwächen beziehen sich auf den Verein. Die Chancen und Risiken auf den Markt. Dabei können alle Faktoren voneinander direkt oder indirekt abhängig sein. 

Stärken

Ermitteln Sie also zuerst, welche Stärken Ihr Verein hat. Dabei kann dies von der Tradition, über eine finanziell sehr solide Grundlage bis hin zu sportlichem Erfolg alles sein.

Schwächen

Wo Stärken zu finden sind, lassen sich auch Schwächen aufdecken. Hier gilt im Prinzip das Gleiche wie bei den Stärken. Wo sehen Sie Nachholbedarf? Was könnte man verbessern? Oder vielleicht anders gesagt: Wo haben Sie gegenüber der Konkurrenz Defizite?

Nach der Ermittlung von Stärken und Schwächen Ihres Vereins kümmern wir uns nun um den Markt. Vereine können dabei auf ganz unterschiedlichen Märkten agieren. Ein Sportverein zum Beispiel könnte zusammen mit Fitnessstudios und kulturellen Einrichtungen wie Theatern agieren, wenn der Verein neben sportlichen Aspekten auch eine Tanzgruppe oder ähnliches hat, die regelmäßig Aufführungen gibt.

Je nachdem, was Sie bezwecken möchten, können Sie nun alle Märkte in die Analyse mit einfließen lassen, oder nur einen bestimmten. Wir gehen hier einfach einmal davon aus, dass die SWOT-Analyse zur Erstellung des nächsten Marketing-Konzepts dienen soll und beziehen alle Märkte mit ein. 

Chancen

Jeder Markt birgt auch Potenziale. Zwar nicht für jeden, aber die gilt es gerade an dieser Stelle zu ermitteln. Wo also sehen Sie eine Chance, sich besser am Markt zu etablieren. Gibt es einen Trend, der noch nicht konsequent genug von Konkurrenzvereinen begleitet wird? Auch das ist eine Chance.

Trends sollten Sie immer im Auge behalten. Bei vielen Trend müssen Sie zwar "Just-In-Time" reagieren, diese Flexibilität zahlt sich in den meisten Fällen sicher aus. Oder bieten Sie sogar etwas an, das es auf dem Markt gar nicht gibt und nachgefragt wird? Dies hätten Sie bei Ihren Stärken ja bereits ermittelt. Hier würden Sie also analysieren, ob dieses Alleinstellungsmerkmal auch eine Chance für Ihren Verein sein kann, sich am Markt mehr zu etablieren.

Risiken

Bei den Risiken machen Sie im Prinzip genau das Gegenteil wie bei den Chancen. Wo liegen Gefahren? Wo und wieso könnte man am Markt eine Bauchlandung erfahren?

Stellt sich nur die Frage, wozu man dies alles braucht. Man kann die Ergebnisse einer SWOT-Analyse sehr vielfältig benutzen. Eine SWOT-Analyse soll nicht dazu dienen, konkrete Handlungsempfehlungen zu geben. Sie soll helfen, die Strategien richtig zu setzen.

Dies fängt zum Beispiel mit der Erstellung eines Marketing- und Sponsoringkonzeptes an. Haben Sie die Ergebnisse Ihrer SWOT-Analyse, so können Sie Ihre Stärken darin richtig ausarbeiten. Sie wissen bei Verhandlungen stets, worauf Sie sich verlassen können und welche Trümpfe Sie im Ärmel haben. Letzten Endes gibt die SWOT-Analyse einen Querschnitt Ihres Vereins wieder, den Sie für die verschiedensten Dinge nutzen können. 

PS: Qualitätsmanagement ist uns wichtig!

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