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Mandelentzündung mit Schüßlersalzen behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Bei einer Mandelentzündung, auch medizinisch Angina acuta oder Tonsillaris genannt, handelt es sich also um eine akute Gaumenmandelentzündung. Hauptsächlich sind Schulkinder oder Personen mit einem geschwächten Immunsystem betroffen. Die Schüßlersalze können von Beginn bis zum Abklingen dieser Erkrankung eingesetzt werden. Sie mildern die Beschwerden ab und verkürzen den Krankheitsablauf.

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Mandelentzündung mit Schüßlersalzen behandeln

Mandelentzündung mit Schüßlersalzen behandeln

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Was genau ist die Angina tonsillaris?

Es handelt sich um eine Entzündung der Gaumenmandeln. Die Schwierigkeit einer sogenannten Angina sind die heftigen Schmerzen. Es tritt eine Dysphagie (Schluckbeschwerden) auf, sodass eine Nahrungsaufnahme schwierig ist. Hierdurch kann sehr schnell ein Gewichtsverlust mit körperlicher Abgeschlagenheit entstehen.

Eine akute Mandelentzündung kann sich bei längerem Krankheitsverlauf direkt auf den Kehlkopf bzw. auf die Stimmbänder niederschlagen. So kann es passieren, dass es zur Heiserkeit oder zur Aphonie (Stimmlosigkeit) kommen kann.

Ursachen für Angina tonsillaris und Angina acuta

Die Hauptursache liegt in einer Ansteckung mit Bakterien, und hier speziell mit Streptokokken. Diese Bakterienart befindet sich im Darm und auch auf der Haut als physiologische Keime. Die Streptokokken haben je nach Art die Eigenschaft, das Blut zu zersetzen. Es kommt gehäuft zu einer Infektion mit diesem Bakterium, wo sich viele Leute in einem Raum aufhalten. Hierbei reicht es völlig aus, wenn eine Person beginnt zu husten. Die beim Husten abgesetzten Bakterien setzen sich an fast allen Gegenständen ab.

Bei einer Mandelentzündung kann es zu folgenden Symptomen kommen:

  • Halsschmerzen mit angeschwollenen Rachenmandeln und Schluckbeschwerden
  • Lymphknotenschwellung direkt am Hals oder auch unter den Achseln
  • Plötzlich auftretendes Fieber über 39 Grad
  • Kopf- und Gliederschmerzen wie bei einem grippalen Infekt oder einer echten Grippe
  • Abgeschwächtes Immunsystem mit Zerschlagenheitsgefühl oder allgemeiner Schwäche
  • Foetor ex ore (Mundgeruch)
  • Konzentrationsschwierigkeiten und geringe Belastbarkeit

Zur Behandlung einer akuten Mandelentzündung sollte ein Abstrich der
entzündeten Rachenmandeln vom Hausarzt oder Kinderarzt genommen werden,
damit der Erreger bestimmt und eventuell das entsprechende Antibiotikum
verabreicht werden kann.

Zusätzlich können folgende Schüßlersalze innerlich eingenommen werden:

Bereits beim ersten Anzeichen sollten Sie der betroffenen Person das Schüßlersalz Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6 als „entzündungshemmendes biochemisches Mineralsalz“ mit jeweils 3 x täglich 5 Tabletten verabreichen. Früh genug eingenommen, kann es die Entzündung ab der Einnahme verringern oder gar stoppen.

Sollte es zur Entzündung der Rachenmandeln kommen, sollte das Hauptmittel der Schüßlersalze Nr. 4 Kalium chloratum D6 oral mit jeweils 3 x täglich 5 Tabletten eingenommen werden. Es handelt sich um das wichtigste biochemische Mineralsalz für das Drüsengewebe. Gleichzeitig fördert es die Ausscheidung von Toxinen (Giftstoffe) und fördert die Heilung von auch chronischen Infekten der Rachenmandeln.

Da bei jeder Entzündung im Organismus eine lokale Übersäuerung vorliegt, sollte zusätzlich am Abend das biochemische Mineralsalz Nr. 9 Natrium phosphoricum D6 gegen die Azidose mit 5 Tabletten eingenommen werden, die langsam vor dem Zubettgehen gelutscht werden.

Als Katalysator (also Verstärker) der oben aufgezeigten Mineralsalze nach Dr. med. Schüßler sollten gegen die Eiterung die beiden Schüßlersalze Nr. 11 Silicea D12 und Nr. 12 Calcium sulfuricum D6 mit jeweils 3 Tabletten morgens und mittags eingenommen werden.

Es fördert die Ausscheidung des Eiters und gibt so dem Organismus die Möglichkeit, die Reinigungs- und Ausscheidungsfunktionen problemlos durchzuführen. Somit ist eine schnelle Ausheilung dieser Mandelentzündung gewährleistet. Durch das Silicea wird die Erkrankung schneller zur Abheilung gebracht.

Zur Stärkung des Immunsystems können zusätzlich die Schüßlersalze Nr. 3 Ferrum phosphoricum D6, Nr. 16 Lithium chloratum D6 und Nr. 21 Zicum chloratum D6 mit jeweils 1 x 3 Tabletten morgens oral eingenommen werden. Das Immunsystem wird hierdurch gestärkt. Diese biochemischen Mineralsalze sollten auch nach Abklingen der Symptome noch mindestens 3 Wochen 1 x täglich eingenommen werden.

Bildnachweis: SENTELLO / stock.adobe.com

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