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Mahjong: Der chinesische Spieleklassiker ist beliebt wie nie zuvor

Lesezeit: 3 Minuten Kein anderes Brettspiel ist so bliebt, wie das chinesische Mahjong – auch in der digitalen Version. In den letzten Jahren hat dieses Spiel nach und nach seinen Siegeszug auf Smartphones, Tablets und PC-Bildschirmen angetreten und das mit großem Erfolg: Mittlerweile gibt es zahlreiche Versionen des Brettspiels, die von unterschiedlichen Anbietern angeboten werden. Doch woher das Spiel stammt oder welche Bedeutung die Symbole auf den Spielsteinen haben, das wissen nur die wenigsten.

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Mahjong: Der chinesische Spieleklassiker ist beliebt wie nie zuvor

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Die Geschichte des Brettspiels Mahjong

Die Geschichte des Mahjong-Spiels ist unter Experten ein viel diskutiertes Thema. So gehen die einen davon aus, dass es über 2500 Jahre alt ist und die anderen behaupten, es stamme aus dem 18. oder 19. Jahrhundert. Vor dem 19. Jahrhundert existieren allerdings keine historischen Aufzeichnungen.

Der chinesischen Legende nach war der chinesische Philosoph Konfuzius an der Erfindung des Brettspiels beteiligt. Wissenschaftliche Beweise gibt es hierfür allerdings nicht. Es handelt sich hierbei lediglich um eine Legende bzw. einen Mythos mit folgendem Inhalt:

Einst lebte am Hofe von König Wu eine wunderschöne Frau, die sehr einsam war. Beinahe langweilte sie sich zu Tode. Eines Tages begann sie, aus Bambus und Elfenbein Figuren zu schnitzen, die der Form von Domino-Steinen ähnelten. Als sie damit fertig war, holte sie ihre Zofen zu sich und begann, mit ihnen zu spielen. Konfuzius soll dieses Spiel dann weiterentwickelt haben.

Übersetzt aus dem Chinesischen bedeutet "Mahjong" sowie viel wie "schnatternder Spatz"und der Legende nach erhielt das Brettspiel diesen Namen, weil Konfuzius Vögel aller Art mochte. Nur dem Adel war es im Übrigen erlaubt, Mahjong zu spielen. Wenn gewöhnliche Bürger es spielten, verstießen sie damit gegen das Gesetz.

Einst lebte am Hofe von König Wu eine wunderschöne Frau, die sehr einsam war. Beinahe langweilte sie sich zu Tode. Eines Tages begann sie, aus Bambus und Elfenbein Figuren zu schnitzen, die der Form von Domino-Steinen ähnelten. Als sie damit fertig war, holte sie ihre Zofen zu sich und begann, mit ihnen zu spielen. Konfuzius soll dieses Spiel dann weiterentwickelt haben.

Übersetzt aus dem Chinesischen bedeutet "Mahjong" sowie viel wie „schnatternder Spatz“ und der Legende nach erhielt das Brettspiel diesen Namen, weil Konfuzius Vögel aller Art mochte. Nur dem Adel war es im Übrigen erlaubt, Mahjong zu spielen. Wenn gewöhnliche Bürger es spielten, verstießen sie damit gegen das Gesetz.

Historiker nehmen hingegen an, dass das Mahjong-Spiel von uralten chinesischen Kartenspielen abstammt, die es nachweislich im 10. und 11. Jahrhundert in China gab. Den Ursprung des Spiels führen sie auf die Orte Shanghai, Anhwei und Kiangsu zurück, da hier Belege für solche Kartenspiele gefunden wurde. 

Die unterschiedlichen Varianten des Spiels

Gemäß den Aufzeichnungen brachten chinesische Händler das Spiel in die westlichen Länder. Hier wurden dann unterschiedliche Spielregeln und -methoden erfunden. Dem Großhändler J.P. Babock lag daran, die Regeln zu vereinfachen und so veröffentlichte er das Buch "Rules for Mah-Jong". Dies führte dazu, dass Mahjong immer beliebter wurde.

Die amerikanische Mahjong-Version wurde kontinuierlich verändert und unterscheidet sich erheblich von der Original-Version. Aber auch in anderen Ländern wie Japan oder Großbritannien wurden die Regeln der jeweiligen Kultur angepasst. Heute wird am häufigsten die Spielversion aus Hong Kong und Kanton gespielt.

Tipp:

Die klassischen Grundlegen des Brettspiels Mahjong werden hier erklärt.

Die Spielsteine von Mahjong

Ein reguläres Set besteht aus 136 oder auch 144 Spielsteinen. Dabei sind die Mahjong-Sets in unterschiedliche Kategorien unterteilt: 

Mahjong: Der chinesische Spieleklassiker ist beliebt wie nie zuvor

Onlinespiel Mahjong

Zwar wird Mahjong auch noch als herkömmliches Brettspiel gespielt, aber seitdem die Onlinegames immer beliebter wurden, dauerte es auch nicht lange, bis es unterschiedliche Varianten des Mahjongs im Internet gab.

Mahjong: Der chinesische Spieleklassiker ist beliebt wie nie zuvor

Im Vergleich zum klassischen Mahjong ist die Onlineversion beliebter. commons.wikimedia.org © Nazki_rhetorica (CC BY-SA 3.0)

Heute gehört das Brettspiel in seiner Onlineversion sogar zu den beliebtesten Spielen überhaupt und als Flash-Spiel wird es in der Regel kostenlos angeboten. So lassen sich z. B. Mahjong Spiele online spielen bei www.kostenlosspielen.net. Als Onlinespiel gibt es Mahjong in den unterschiedlichsten Varianten mit den verschiedensten Motiven. Derzeit gehören zu den beliebtesten Versionen: 

  • Mahjong Alchemy
  • Mahjong 3D
  • Mahjong Shanghai
  • Mahjong Empire
  • Black and White Mahjong 2
  • Mahjong Chain

Das grundlegende Spielprinzip ist es, dass alle Spielsteine paarweise in einer vorgegebenen Zeit abgeräumt werden müssen. Hierzu muss lediglich ein zusammenpassendes Paar (identische Motive) angeklickt werden. Allerdings können die Steine nur dann abgeräumt werden, wenn sie von keinem anderen Stein irgendwie überdeckt werden. Sie müssen wenigstens auf einer Seite frei sein. Je nachdem wie die Steine liegen, kann es natürlich passieren, keine Paare mehr freiliegen. Das Spiel ist dann zu Ende. Die Steuerung des Spiels erfolgt einfach mithilfe der Maus.

Besonders vorteilhaft am Mahjong-Spiel ist, dass hier nicht nur das logische Denken gefördert wird, sondern auch die Konzentrationsfähigkeit und das Erinnerungsvermögen.

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