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Magenschmerzen vorbeugen: Magenpflege mit Naturheilkunde

Lesezeit: 2 Minuten Kann man den Magen auch pflegen? Wie arbeitet der Magen eigentlich? Lernen Sie ein vorbeugendes Teerezept gegen Magenschmerzen kennen, gewürzt mit ein paar Ernährungstipps.

2 min Lesezeit
Magenschmerzen vorbeugen: Magenpflege mit Naturheilkunde

Magenschmerzen vorbeugen: Magenpflege mit Naturheilkunde

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Vorbeugung gegen Magenschmerzen

Die beste Naturheilkunde ist immer noch Vorbeugung. Wenn Sie sich um Ihren Magen kümmern wollen, bieten Heilpflanzen einige Möglichkeiten. Wie immer gilt auch hier: Gewusst wie.

Es mag auch unterschiedliche Gründe für Ihr Interesse geben. Naturheilkunde hilft, Magenschmerzen zu vermeiden, egal ob Sie aus einer „Magenfamilie“ stammen oder schon einmal Probleme mit dem Magen hatten. Heilpflanzen sind auch in der Vorbeugung hilfreich.

Magenschmerzen? Ein gesunder Magen tut nicht weh

Schauen wir uns zunächst einmal an, was Ihr Magen so alles tut. Wenn nämlich alles in Ordnung ist, gibt es auch keine Magenschmerzen.

Der Magen ist ein ausgesackter Teil Ihres Verdauungskanals. Er besteht von innen nach außen aus Schleimhaut, dreifacher Muskelschicht und bindegewebiger Hülle. Die Muskulatur knetet den Nahrungsbrei durch, während das Bindegewebe alles schön zusammenhält. Wirklich interessant ist die Schleimhaut. Hier sitzen unterschiedlich spezialisierte Zellen mit verschiedenen Aufgaben.

Die Belegzellen bilden Salzsäure und den sogenannten intrinsic factor. Hierbei handelt es sich um eine Substanz, die die Aufnahme von Vitamin B12 im Dünndarm ermöglicht. Dieses wiederum ist wichtig für die Blutbildung. Die Salzsäure sorgt für einen sehr sauren Mageninhalt (pH-Wert zwischen 1 und 2), der so auch desinfiziert wird.

Die Hauptzellen bilden Pepsinogen, eine Vorstufe des eiweißspaltenden Enzyms Pepsin. Dieses wird durch die Salzsäure aktiviert. Die Nebenzellen sind die häufigste Zellart. Sie bilden den Magenschleim, der den Magen vor Salzsäure und Selbstverdauung schützt.

Es gibt außerdem noch weitere Zellen, die Gewebshormone produzieren. Diese steuern die Aktivität der Verdauungsorgane zusätzlich zum vegetativen Nervensystem. Wichtig ist nun das Gleichgewicht zwischen schützendem Schleim und allem anderen.

Magenschmerzen? Ein Wort zur Ernährung

Rauchen und Kaffee bitte nur nach dem Essen, dann wird der Magen nicht so belastet. Na und mal ehrlich – wirklich genießen kann man mehr als fünf Zigaretten täglich nicht.

Essen sollte man in Ruhe und am besten in Gesellschaft. Morgens gerne etwas salzig und ruhig auch Eiweiß, dann springt die Magenenzymatik gleich gut an. Spät abends bitte keine großen Eiweißmengen oder dicke Käsesoßen, dann ruht der Magen nämlich schon und das Essen gammelt lange vor sich hin. Schlechter Schlaf ist dann nur die unmittelbare Folge.

Magenschmerzen? Eine Teeanwendung zur Magenpflege

Zur Magenpflege macht es Sinn, in die Gewürzkiste zu greifen und Pflanzen zu verwenden, die aromatischen Bitterstoffe enthalten. Schleimdrogen machen das Ganze dann zusätzlich verträglich. Etwas bitter ist aber in jedem Fall sinnvoll. Dazu etwas Nervenstärkung und schon ist die Ruhe im Magen gesichert. Schmecken tut es auch.

Ein Teevorschlag:

  • Ringelblumen 5g
  • Thymian 5g
  • Islandflechte 5g
  • Kardamom gestoßen 10g
  • Ingwer 10g
  • Kümmel gestoßen 10g
  • Johanniskraut 10g
  • Orangenschalen 15g
  • Leinsamen gestoßen 30g

Ein Teelöffel pro Tasse 15 min ziehen lassen und vor dem Essen ungesüßt trinken.

Wohl bekomms!

Bildnachweis: sebra / stock.adobe.com

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