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Macht Stress wirklich dick?

Lesezeit: 2 Minuten Stress macht dick: Das ist kein Mythos, sondern eine Tatsache und dafür gibt es auch verschiedene Gründe. Meist essen wir mehr als der Körper eigentlich benötigen würde. Alle Kalorien, die übrig bleiben, werden als Fettreserven eingelagert und das macht sich auf der Waage bemerkbar.

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Vor allem Stress kann dazu führen, dass man zunimmt. Der Grund: In dieser Situation fördern bestimmte Hormone die Neubildung der Fettzellen und verlangsamen den Abbau des Körperfetts.

Diese stressbedingte hormonelle Umstellung sorgt dafür, dass der Blutzuckerspiegel nach der Mahlzeit rapide sinkt, was sich kurz darauf als „Heißhunger“ bemerkbar macht. Da wir dann essen, obwohl wir eigentlich keine Nahrung benötigen würden, lagern sich diese „Reserven“ als Fettpölsterchen an Hüften, Bauch oder Oberschenkeln an.

Stress mindern – aber wie?

  • Gerade wenn man geistig und körperlich im Job gefordert wird oder häufig stressigen Alltagssituationen ausgesetzt ist, sollte man ganz besonders auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung achten.
  • Finden Sie einen Ausgleich zum stressigen, hektischen Alltag: Bewegen Sie sich an der frischen Luft, treiben Sie regelmäßig Sport oder gehen Sie spazieren.
  • Finden Sie Zeit für sich selbst: Wenn es auch nur wenige Minuten am Tag sind, nutzen Sie diese mit Dingen, die Sie glücklich machen und Sie entspannen lassen.
  • Schlafen Sie ausreichend viel und gönnen Sie sich Entspannung. Ein heißes Bad nach einem langen Arbeitstag ist eine wunderbare Möglichkeit, um zu Entspannen und gut einzuschlafen.
  • Mittagsschlaf oder doch lieber Bewegung im Freien? Wenn Sie im Büro arbeiten und die meiste Zeit am Schreibtisch sitzen, sollten Sie sich in Ihrer Pause an der frischen Luft bewegen. Wenn Sie in Ihrem Beruf nur außerhalb unterwegs sind und sich über den Tag viel bewegen, sollten Sie sich eine kleine Mittagsruhepause gönnen.

Die optimale Ernährung bei Stress

  1. Meiden Sie Süßigkeiten, um nicht dick durch Stress zu werden! Der Zucker geht sofort ins Blut und Sie fühlen sich kurzeitig energiegeladen. Je schneller der Blutzuckerspiegel sinkt, desto schneller bekommen Sie wieder Hunger auf Süßigkeiten – so entsteht ein Teufelskreis. Gesunde Alternativen sind Obst, Nüsse, Joghurt oder Quark und Vollkornprodukte.
  2. Stress? Nein danke: Vollkornbrot schmeckt nicht nur gut, es enthält auch das Glückshormon Serotonin und wirkt durch wertvolle Ballaststoffe für ein lang anhaltendes, sättigendes Gefühl im Magen.
  3. Auch Obst, wie beispielsweise Bananen, enthalten dieses Glückshormon. Bananen stopfen, machen satt, geben neue Energie und wirken nervenberuhigend.
  4. Frisches Gemüse ist ebenfalls hilfreich gegen Stress. Die enthaltenen Mineralstoffe, Vitamine und Spurenelemente stärken unser Immunsystem und verringern das Hungergefühl.
  5. Auch Nüsse helfen als kleiner Snack zwischendurch, Stress und Müdigkeit zu vermindern. Nüsse enthalten Vitamin B6, welches unsere Konzentrationsfähigkeit verbessert.

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn Sie unter Stress leiden, sollten Sie Ihren Kaffee-Konsum mindern. Kaffee oder andere koffeinhaltige Getränke wie schwarzer Tee oder Cola verstärken die Freisetzung von Stresshormonen.

Bildnachweis: Rido / stock.adobe.com

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