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Macht Fernsehen krank und süchtig?

Lesezeit: 2 Minuten Gehören Sie zu den Menschen, die gerne und viel fernsehen? Haben Sie auch schon davon gehört, dass uns die "Glotze" krank machen kann? Was sollten Sie beachten, damit Ihr Fernseher für Sie nicht zum Suchtmittel, sondern zur täglichen Informationsquelle und zum Unterhaltungsmedium wird? Lernen Sie den richtigen Umgang mit Ihrem Fernsehgerät.

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Macht Fernsehen krank und süchtig?

Macht Fernsehen krank und süchtig?

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Der falsche Umgang mit dem Medium Fernsehen ist weit verbreitet

Vielleicht kennen Sie dieses Bild auch: Ein Mann oder eine Frau sitzen vor dem Fernsehgerät und bringen den Finger kaum von der Fernbedienung. Ständig wird zwischen den einzelnen Programmen hin und her geschaltet. Keine Serie, kein Film oder keine Informationssendung wird vom Anfang bis zum Schluss angesehen.

Ein Überblick über das gesendete Programm fehlt vollkommen. Viele Nutzer des Massenmediums Fernsehen wissen beim Abschalten nicht einmal genau, was sie eigentlich gesehen haben. Sie haben lediglich ihre Langeweile befriedigt und das Fernsehen dazu benutzt, um ihre Freizeit irgendwie zu gestalten.

Ziehen Sie einen Nutzen aus dem Fernsehprogramm

Richtiges Fernsehen kann bilden. Fragen Sie sich, was Sie von einem guten Fernsehprogramm erwarten. Nutzen Sie das Fernsehgerät für Ihre Ansprüche. Im jetzigen Fernsehzeitalter kann jeder auf seine Kosten kommen. Wichtig ist, dass Sie sich klar darüber werden, was Sie von einer Fernsehsendung erwarten.

Beispiele für sinnvolles Fernsehen

  • Wenn Sie gerne ständig über die neuesten Nachrichten in der Welt informiert sein möchten, sollten Sie sich die entsprechenden Nachrichtensender ansehen.
  • Haben Sie Aktien oder möchten Sie gerne welche kaufen? Dann können Ihnen Fernsehsender helfen, die rund um die Uhr Börsenthemen behandeln.
  • Kaufen Sie gerne die neuesten Artikel ein und möchten Sie die Produkte live im TV ansehen? Dann sind Sie bei den unzähligen Shoppingsendern richtig.
  • Lieben Sie spannende Krimis oder Serien, dann können Sie aus vielfältigen Programmen wählen.
  • Vielleicht sind Sie sportbegeistert? Dann sind Sie bei den Sportsendern richtig.
  • Auch religiöse Gemeinschaften – wie zum Beispiel die katholische Kirche – haben mittlerweile ihre eigenen TV-Sender.

Gehen Sie mit dem Medium Fernsehen richtig um!

  • Kaufen Sie sich eine TV-Zeitung oder informieren Sie sich im Internet über die TV-Sendungen des Tages.
  • Bevor Sie den Fernseher einschalten, sollten Sie sich darüber klar werden, was Sie sehen möchten.
  • Wählen Sie gezielt aus, was Sie interessiert.
  • Planen Sie Ihren TV-Abend strukturiert. Zum Beispiel, Sie möchten um 20.00 Uhr die Tagesschau sehen und danach noch einen Krimi.
  • Lassen Sie sich vom Fernsehprogramm jedoch nicht unter Druck setzen.
  • Wechseln Sie nicht ständig zwischen einzelnen Programmen.
  • Konzentrieren Sie sich auf das, was Ihnen im TV gezeigt wird.
  • Denken Sie mit, lassen Sie sich nicht einfach nur berieseln.
  • Wenn Sie müde werden, sollten Sie sofort abschalten und zu Bett gehen.
  • Schalten Sie den Fernseher ab, wenn Sie das gesehen haben, was Sie zuvor geplant hatten.

Hier besteht die Gefahr, dass Fernsehen Sie krank und süchtig macht

  • Wenn von morgens bis abends Ihr Fernseher an ist und Sie ihn einfach nicht abschalten können.
  • Wenn Sie ständig das Gefühl haben, dass Sie auf keinen Fall bestimmte Sendungen verpassen dürfen.
  • Wenn Ihr Fernsehgerät im Schlafzimmer steht und Sie ohne Fernsehgeräusche nicht mehr einschlafen können.
  • Wenn Sie zwischenmenschliche Beziehungen für das Fernsehen aufgeben.
  • Wenn Sie besonders viele Horrorfilme oder Filme ansehen, die Gewalt verherrlichen.
  • Wenn Sie ständig Shoppingsender ansehen und Ware kaufen, die Sie eigentlich nicht brauchen.

Fernsehen ist aus unserer Welt nicht mehr wegzudenken. Dieses Massenmedium nimmt Einfluss auf unser ganzes Leben. Wir müssen jedoch dafür sorgen, dass das TV-Programm nicht unser Leben und unsere Freizeit beherrscht. Fernsehen kann süchtig und sogar krank machen. Dies geschieht aber nur, wenn wir unkontrolliert davon konsumieren.

Bildnachweis: madeaw / stock.adobe.com

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