Naturheilkunde Praxistipps

Machen Sie Ihren eigenen Holundertee!

Lesezeit: 2 Minuten Beinahe an jeder Stelle der Holunder-Staude kommen heilende Wirkstoffe vor. Besonders hervorzuheben sind hier jedoch die Blüten und die reifen Früchte. Während in den Früchten Mineralstoffe und Vitamine vorkommen, sind in den Blüten Gerbstoffe, Flavonoide, ätherische Öle und Schleimstoffe zu finden. Der Holunder wurde von den alten Germanen als heiliger Baum verehrt. Seinerzeit wurden alle Teile der Pflanze zur Herstellung von Kräutermedizin verwendet.

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Zur Stärkung der Abwehrkräfte und Nerven

Holundertee kann man bei akuten Erkältungen oder einer Grippe einsetzen, um so den Genesungsprozess zu beschleunigen. Darüber hinaus ist Holundertee aber auch besonders wirksam um Ihr Immunsystem zu unterstützen. Dies ist besonders vor und während der kalten Jahreszeit interessant. Aber auch wer mit Depressionen zu kämpfen hat, für den ist Holundertee vielleicht die richtige und wirksame Alternative zu den sonst sehr aggressiven Medikamenten.

Der Tee ist sanfter und um ein Vielfaches bekömmlicher als die verschriebenen Möglichkeiten aus der Apotheke. Ebenfalls ist bekannt, dass der Tee bei Gicht, Arthritis und Rheuma helfen soll.

Wann und wo ernten?

Holunder ist in der freien Natur zu finden. Er wächst in Stauden und man erkennt ihn an gelben Dolden. Während die Blüte des Holunders von Mai bis Juni dauert, wird zum Sammeln der Holunderbeere die Monate Juli bis August empfohlen. Die Pflanze selbst findet man an steilen und steinigen Stellen sowie an den Ufern von Flüssen. Ebenso kann man sie an Stellen finden, die mit vielen Büschen bewachsen sind. Für die Herstellung von eigenem Holundertee werden ausschließlich die Holunderblüten benötigt. Sie müssen also nicht die gesamte Pflanze ernten und zu sich nach Hause nehmen.

Zubereitung und Wirkung

Holundertee sollte bei einer akuten Grippe oder Erkältung besonders heiß getrunken werden, da der Tee eine schweißfördernde Funktion besitzt und zusätzlich die Nierentätigkeit anregt. Durch das darauf folgende Schwitzen werden die Bakterien aus dem Körper transportiert, was wiederum den Genesungsvorgang fördert. Zur Zubereitung von einer Tasse Holundertee benötigen Sie:

  • 2 Teelöffel Holunderblüten
  • ¼ Liter kochendes Wasser
  • zwischen 5 und 10 Minuten ziehen lassen
  • abgießen

Mit wenig Aufwand zum eigenen Tee

Der eigene Tee ist relativ unkompliziert mit nur wenigen Handgriffen hergestellt. Dazu macht man einen Spaziergang durch die freie Natur und erntet die benötigten Holunderblüten. Beim Erntevorgang sollte man darauf achten, dass die Blüten frei von braunen Stellen sind. Die Blüten trocknet man dann zu Hause bei Zimmertemperatur.

Jedes Mal, wenn Sie dann Lust auf eine Tasse Holunderblüten-Tee verspüren, können Sie so vorgehen wie bereits beschrieben. Wie bereits erwähnt, eignet sich der Tee besonders in der kalten Jahreszeit zum Verzehr, da er nicht nur das Immunsystem stärkt, sondern auch noch vorzüglich schmeckt. Der Tee ist vom Ernten bis zum Genuss gesund.

Bildnachweis: Gerd Gropp / stock.adobe.com

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