Lebensberatung Praxistipps

Lösen Sie Ihre Konflikte mit weniger Stress

Lesezeit: 2 Minuten Konflikte sind ein normaler Bestandteil in zwischenmenschlichen Beziehungen. Schon zwei Personen können niemals immer der gleichen Meinung sein. Um sich unnötigen Stress zu sparen, ist es sinnvoll zu lernen, wie man mit Auseinandersetzungen konstruktiv umgeht. Denn vermeiden, kann man sie nicht.

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Der erste Schritt: Verstehen Sie, warum Konflikte entstehen

Der Konflikt ist der Ausdruck verschiedener Bedürfnisse. Das können Sie einfach nachvollziehen, wenn Sie an die Streitigkeiten zwischen pubertierenden Jugendlichen und deren Eltern denken. Die jungen Leute haben den Wunsch nach Freiheit, den Drang das Leben zu erforschen. Die Eltern hingegen fürchten die Gefahren und möchten ihre Kinder vor Fehlern beschützen. Daraus resultieren erbitterte Konflikte.

In jedem anderen Bereich funktionieren Konflikte genauso. Wenn Sie sich dies klarmachen, haben Sie ein Werkzeug an der Hand, um zukünftige Meinungsverschiedenheiten mit weniger Stress zu klären.

Bei einer aktuellen Auseinandersetzung sollten sie immer daran denken, dass die unterschiedlichen Sichtweisen den Konflikt entstehen lassen. Eine wirklich objektive Lösung ist darum so gut wie unmöglich. Sparen Sie sich deshalb mögliche unerfreuliche Grabenkämpfe und gehen Sie mit fünf goldenen Regeln ans Werk.

Prioritäten sind wichtiger, als alles auszukämpfen

Einen Konflikt auszutragen oder zu lösen, kostet Kraft. Überlegen Sie darum sorgfältig, wann es sich lohnt, in die Konfrontation zu gehen. Ist es Ihnen wert, Zeit und Energie zu investieren? Bei einem einzelnen Punkt kann es sinnvoll sein, die Auseinandersetzung zu führen. Haben Sie jedoch mehrere Baustellen zusätzlich, sollten Sie im eigenen Interesse Prioritäten setzen.

Konflikte lösen ist wichtiger, als „recht haben“

Versuchen Sie die Schwierigkeiten in den Mittelpunkt zu rücken. Wer diese unter allen Umständen für sich entscheiden möchte, verliert leicht das Wesentliche aus dem Fokus. Da es ja um unterschiedliche Bedürfnisse geht, regelt man Unstimmigkeiten nur durch Kompromisse.

Die Gegenwart ist wichtiger, als die Vergangenheit

Nur wer sich um den aktuellen Konflikt kümmert, hat eine Chance, ihn zu lösen. Das Aufwärmen alter Geschichten bringt keinen Schritt weiter. Konzentrieren Sie sich auf das, was jetzt ist und weisen Sie Ihren „Gegner“ auch darauf hin, sollte er abschweifen.

Zuhören ist wichtiger, als selbst sprechen

Bei intensivem Zuhören nehmen Sie nicht nur die Botschaften des Anderen wahr, Sie spüren auch deutlicher, wie Sie sich selbst dabei fühlen. Ihr eigener Standpunkt wird Ihnen klarer. Das macht es Ihnen einfacher zu erkennen, was Ihnen wichtig ist und wo Sie am ehesten Zugeständnisse machen können. Nebenher steigert es natürlich auch die Gesprächskultur. Ihr Gegenüber wird leichter geneigt sein, auch Sie aussprechen zu lassen.

Loslassen ist wichtiger, als festzuhalten

Wenn Sie keinen Kompromiss finden, sollten Sie sich darauf einigen, nicht übereinzustimmen. Führt ein Konflikt zu nichts, lassen Sie ihn laufen.

Bildnachweis: Photographee.eu / stock.adobe.com

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