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Lipödem: 4 Dinge, die Sie wissen sollten

Lesezeit: 2 Minuten Lipödeme betreffen überwiegend Frauen und lösen ästhetische und gesundheitliche Beeinträchtigungen aus. Die persönliche Lebensweise und Aktivität kann den Verlauf lindern, aber ursachenabhängig nicht stoppen. In Fachkliniken wie Dr. Klöppel & Kollegen sind Chirurgen darauf spezialisiert, diese Lipödeme durch Fettabsaugung dauerhaft zu entfernen.

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Lipödem: 4 Dinge, die Sie wissen sollten

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In diesem Artikel erhalten Sie 4 Fakten zum Thema Lipödem und dessen Behandlung.

1. Begriffserklärung und Ursachen eines Lipödems:

Menschen, die von einem Lipödem betroffen sind, leiden an einer gestörten Fettverteilung. Bevorzugte Krankheitsbereiche sind Ober- und Unterschenkel, Gesäß und Hüftbereich. Ebenfalls möglich ist das Entstehen von Lipödemen im Arm- und Nackenbereich. Patienten mit einem oder mehreren dieser Fettschwellungen sind nahezu immer Frauen. Möglicherweise ist die Veranlagung zu dieser ungleichen Fettverteilung im Körper erblich bedingt. Ebenfalls bislang noch nicht bewiesen sind mögliche hormonelle Ursachen.

Besser als die Ursachen sind die Entstehungsmechanismen und auslösende Lebensumstände bekannt. So tauchen Lipödeme selten in der Pubertät, häufiger während Schwangerschaften oder in den Wechseljahren auf.

2. Symptome eines Lipödems:

Symptome eines Lipödems sind starke Schmerzen im betroffenen Schwellungsbereich, Druckempfindlichkeit und schnell entstehende blaue Flecken. Dem voraus geht eine unkontrollierte Zunahme von Fettzellen im Fettgewebe der Unterhaut. Dazwischen lagert sich hier Wasser ein, welches zu Ödemen führt, die letztendlich die Schwellung verursachen. Der Druck eines Lipödem-Bereichs auf das umliegende Gewebe löst starke Schmerzen aus, die als Symptom vor allem auf und nach langen Reisen oder nach längerem Stehen auftreten.

Die Krankheit belastet Patientinnen und Patienten körperlich, die optischen Auswirkungen auch seelisch. Ein Lipödem kann langfristig eine zunehmende Beeinträchtigung des Lymphsystems und die verstärkte Neubildung weiterer Schwellungsbereiche bedingen.

3. Non-invasive Behandlungen von einem Lipödem sind langfristig meist nur lindernd

Falls Sie selbst von einem oder mehreren Lipödemen betroffen sind, haben Sie wahrscheinlich schon eine oder mehrere der folgenden non-invasiven Vorschläge zur Behandlung ausprobiert:

  • Abnehmen und Sport treiben: Dies führt zwar dazu, dass Sie Ihrem Körper insgesamt etwas Gutes tun und sehr häufig die Pfunde purzeln, aber ein Lipödem geht davon nicht weg. Stattdessen stört es nun noch deutlicher, weil es intensiver sicht- und spürbar ist.
  • Ernährungsumstellung: Falls Sie sich schon immer ausgewogen ernährt haben und generell ein eher aktives Leben führen, kann dies der Entstehung vorbeugen oder den Prozess der Neubildung verzögern. Gegen erbliche Vorbelastungen für ein Lipödem hilft es jedoch auch nicht.
  • Kompressionsstrümpfe & Co.: Vorhandene Lipödeme mit starker Schmerzverursachung können Sie durch Kompressionsstrümpfe, spezielle Gymnastik und Lymphdrainage wenigstens am Weiterwachsen hindern, jedoch nicht heilen. Diese Maßnahmen verschreibt Ihnen ein Mediziner nach gründlicher Voruntersuchung.

All diese genannten non-invasiven Möglichkeiten der Lipödem-Behandlung dienen der Vorbeugung und Linderung. Falls Sie aber dadurch keine Erleichterung erfahren oder gar psychisch unter den Lipödemen leiden, ist der letzte Behandlungsschritt eine Fettabsaugung. Diese sehr erfolgreiche Methode entfernt das Fett im Schwellungsbereich.

4. Fettabsaugung als effiziente Behandlungsmethode:

Bei einer Fettabsaugung berät Sie ein Chirurg, der eigens für diese Art operativer Eingriffe ausgebildet wurde. In Spezialpraxen wie bei Dr. Klöppel & Kollegen gibt es Teams, die Sie dazu vor der Behandlung ausführlich beraten, Sie über Alternativen, die nötige Nachsorge und mögliche Risiken der Fettabsaugung aufklären.

Für den Eingriff selbst werden Sie örtlich betäubt. Feinste Kanülen werden nun in den betroffenen Bereich der Unterhaut eingeführt und das unkontrolliert angesammelte Fett abgesaugt. Nach der Lipödem-Behandlung unterstützen Sie das Wegbleiben neuer Lipödeme, indem Sie den Folgeanweisungen Ihres Chirurgen langfristig nachkommen. Fachkliniken wie die Klinik für Ästhetische Chirurgie Dr. Klöppel & Kollegen bleiben für Sie auch nach der Behandlung ein Ansprechpartner. Dies ist wichtig, damit Sie neben körperlicher Verbesserung auch psychische Unterstützung im Bedarfsfall finden.

Weitere Informationen erhalten Sie auch in dem Beitrag "Krankhaftes Fettgewebe: Was hilft beim Lipödem?" des Bayrischen Fernsehens.

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