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Leitsymptome und Mittelbild von Antimonium Crudum

Lesezeit: 2 Minuten Antimonium Crudum-Patienten haben meist ein typisches Erscheinungsbild und ähnliche Beschwerden. Das homöopathische Mittel hilft ihnen, ihre Symptome in den Griff zu kriegen und das Leid zu lindern. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel.

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Leitsymptome und Mittelbild von Antimonium Crudum

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Antimonerz ist die Ausgangssubstanz von Antimonium Crudum. Antimonium Crudum ist ein Mittel in der Homöopathie, das zu einer bestimmten Art Mensch gut passt. Diese Menschen sind häufig eigensinnig, mürrisch oder verdrießlich und zudem schnell beleidigt. Ihre Stimmung ist häufig wankelmütig und ihr Appetit ist unstillbar.

Ein gestörtes Essverhältnis als Mittelbild von Antimonium Crudum-Patienten

Sie essen häufig sehr viel und bis zur totalen Überfüllung. Dann empfinden sie Essen gegenüber Ekel. Nach dem Essen erbrechen sie sich häufig und leiden an Völlegefühl und Magenschmerzen. Mondlicht hat bei ihnen eine besondere Wirkung und zudem sind sie romantisch veranlagt. Ihre Gesichtshaut ist empfindlich, an den Übergängen zu den Schleimhäuten kommt es zu eitrigen Bläschen und Ekzemen.

Antimonium Crudum-Patienten haben häufig verhornte Fußsohlen mit Schwielen und brennenden Zehen. Ihre Finger- und Fußnägel wachsen krumm und verdickt und brechen oder reißen leicht. Bei Kindern wird Antimonium Crudum dann eingesetzt, wenn die Kinder eine adipöse Veranlagung haben und unter rheumatischen Beschwerden leiden.

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Die Symptome bei Antimonium Crudum

Das homöopathische Mittel Anitmonium Crudum hilft diesen Menschen bei verschiedenen Symptomen. Verdauungsstörungen mit einer dicken und weißbelegten Zunge sind eine der Beschwerden, bei denen Anitmonium hilft.

Auch bei Durchfall, der durch Unterkühlung entsteht, Infektionen der Harnwege und Magen- und Darm-Infektionen hilft das Mittel. Auch bei Erkältungen mit Fieber und bei Windpocken bei Kindern kann Antimonium gegeben werden. Bei Hautpilzen, Warzen und Hühneraugen an den Füßen ist Anitmonium ebenfalls sehr effektiv.

Die Leitsymptome der Patienten

Eines der Leitsymptome des homöopathischen Mittels ist, dass die Personen eine starke Ablehnung gegen Berührung und Angesehen werden haben. Dass sie sich mit Essen vollstopfen spricht meist für Traurigkeit, Unsicherheit und Menschenscheu. Essen dient als Frustbewältigung, nur im Essen finden Antimonium Crudum-Patienten Befriedigung.

Das homöopathische Mittel hilft, das Hungergefühl zu dämpfen. Sind die Mahlzeiten auch noch besonders kalorienhaltig, dann neigen die Patienten häufig zu Übergewicht. Um den Appetit zu regeln, kann Antimonium in der Potenz C9 drei Mal täglich mit zwei Globuli eingenommen werden.

Welche Modalitäten haben Einfluss auf die Beschwerden?

Bei Patienten, die Angstzustände durch Nahrung bekämpfen wollen, wird Antimonium Crudum in der Potenz C7 verordnet. Die Beschwerden der Patienten sind besonders nach üppigen Mahlzeiten stark, werden aber besser durch Ruhe und Ausruhen. Bei Patienten mit einem empfindlichen Magen, die unter Aufstoßen und Sodbrennen leiden, können ebenfalls mit Antimonium Crudum behandelt werden.

Die Beschwerden der Anitmonium Crudum-Patienten werden besser bei Ruhe und frischer Luft. Bei Kälte, sauren Speisen oder Getränken, Hitze, Sonne und Wein verschlechtern sich die Symptome.

Dosierungen des homöopathischen Mittels

Bei Warzen und Schwielen wird verdünntes Antimonium Crudum in den Potenzen C7 oder C9 je nach Intensität der Beschwerden ein bis drei Mal täglich eingenommen. In der Potenz C9 hilft es auch, gespannte Haut elastischer zu machen. Besonders im Winter ist die Haut von Antimonium Patienten häufig angegriffen, trocken und gerissen.  Rötungen und Schwellungen im Bereich der Augen können ebenfalls mit dem Mittel behandelt werden.

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