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Leistungsdiagnostik beim Triathlon

Lesezeit: 2 Minuten Für jedes größere sportliche Vorhaben ist es wichtig zu wissen, wo sich die Grenzen der köpereigenen Leistungsbereitschaft befinden – auch für die Trainingsvorbereitung auf einen Triathlon, insbesondere auf einen Ironman bzw. die Langdistanz ist eine Leistungsdiagnostik empfehlenswert.

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Leistungsdiagnostik beim Triathlon

Leistungsdiagnostik beim Triathlon

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Warum Leistungsdiagnostik zur Trainingsvorbereitung?

Jeder Sportler sollte seine eigenen Grenzen kennen und diese in der Trainingsvorbereitung einfließen lassen. Nur so können Sie gezielt eine Trainingssteuerung anwenden und gezielt Ihren Erfolg steuern. Und gerade die Herausforderung Triathlon Langdistanz oder auch Ironman setzen eine gezielte Trainingsvorbereitung voraus, um das Ziel zu erreichen.

Die Grundlagen der Leistungsdiagnostik

Am Anfang stehen das EKG und der Blutdruck. Mit einem Belastungs-EKG kann der Arzt oder Personaltrainer die momentane Leistungsfähigkeit überprüfen, indem auf einem Fahrradergometer die Herzfrequenzen überprüft werden und die Widerstandskraft gesteigert wird, sozusagen die Wattzahl erhöht wird. Schnell zeigt sich, wo jetzt die Leistungsbereiche im Grundausdauerbereich oder auch kur GA zu suchen sind.

Leistungsdiagnostik für den eigenen Trainingsbereich

Um gezielt die Leistungsgrenzen des eigenen Körpers zu erhalten, bietet sich eine Lactatmessung an. In diesem Zusammenhang können Aussagen über die Aufnahme von Sauerstoff im Blut und der Glykogenverbrauch bei steigender Belastung gewonnen werden.

Glykogen ist nichts anderes als Zucker, der im Körper bzw. im Blut gespeichert wird. Klar ist glaube ich jedem, dass mit der Leistungssteigerung auch der Verbrauch von Glykogen steigt. Solange die Mischung von Glykogen und Milchsäure im Blut stimmt, hat man seine Leistungsgrenze noch nicht erreicht.

Lactat bestimmen, heißt Leistungsgrenzen erkennen

…und so kann jeder einen subjektiven Trainingsplan aufstellen. Wenn die Dauerbelastung für den Körper erreicht ist, bricht das Gleichgewicht zusammen und die Milchsäure gewinnt die Oberhand im Blut. Dies ist der Moment, wo die eigene Leistungsgrenze erreicht ist.

Mit den nun ermittelten Werten wie Maximalpuls, Widerstandsermittlung auf Laufband oder Fahrradergometer, bestimmen Sie Ihre Bereiche der Grundausdauer und können ein individualisiertes und effektives Training aufbauen.

Der richtige Zeitpunkt für den Trainingsbeginn

Sollten Sie eine Langdistanz im Sommer planen, beginnt Ihr Training bereits im Spätherbst des Vorjahres. Einzuplanen ist eine Dauer von ca. 7 Monaten. Bevor Sie mit der Trainingsvorbereitung beginnen, denken Sie unbedingt an die so oft verkannte Regenerationsphase von den zurückliegenden Wettkämpfen.

Bildnachweis: harlequin9 / stock.adobe.com

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