Gesundheit Praxistipps

Leinöl: Beitrag zur gesunden Ernährung

Lesezeit: 2 Minuten Leinöl wird aus der Leinpflanze gewonnen, auch Flachs genannt. Sie ist so vielseitig wie kaum eine andere Nutzpflanze. Die alten Römer nannten sie "Linum usitatissimum", was "der äußerst nützliche Lein" bedeutet. Aus der Leinpflanze wird ein gesundes und feines Öl gepresst. Im Folgenden erfahren Sie Wissenswertes über das Leinöl und bekommen von mir ein gesundes Rezept aus der russischen rituellen Küche präsentiert.

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Leinöl: Beitrag zur gesunden Ernährung

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Leinöl ist reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren
Leinöl ist aufgrund seiner besonderen Fettsäuren-Zusammensetzung eines der wertvollsten Speiseöle für die menschliche Ernährung. Die im Pflanzenreich selten vorkommende, dreifach ungesättigte Linolensäure (Omega-3-Fettsäure) ist darin in außergewöhnlich hoher Konzentration (53 Prozent) enthalten. Ebenso die Omega-6-Fettsäure Linolsäure (16 Prozent).

Mehrfach ungesättigte Fettsäuren können im menschlichen Organismus nicht selbst gebildet werden und sind daher essentielle Nahrungsbestandteile, d. h. sie müssen dem menschlichen Körper stets mit der Nahrung zugefügt werden. Das Leinöl nimmt eine wichtige Rolle beim Cholesterin-Stoffwechsel und dem Aufbau der Zellmembranen ein.

Schon kleine Mengen des Leinöls decken von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (DGE) den empfohlenen täglichen Bedarf an mehrfach ungesättigten Fettsäuren ab.

Leinöl: Nussiges Erlebnis
Natives, kaltgepresstes Leinöl schmeckt fein-saatig und nussig, mit einer leichten Bitternote, die für Leinöl typisch ist. Es eignet sich besonders für alle Salate und verleiht Quark, Hüttenkäse, Dips und Aufstrichen eine fein-nussige Note.

Leinöl sollte auf keinen Fall erhitzt werden. Im Folgenden präsentiere ich Ihnen ein Rezept für den Rote-Bete-Salat mit Leinöl, das gerne in den russischen Klöstern während der Fastenzeiten zubereitet wird.

Russischer Rote-Bete-Salat mit Riesenbohnen und Leinöl
Für dieses Rezept benötigen Sie folgende Zutaten:

  • 5 Kartoffeln
  • 3 Möhren
  • 5 rote Beten
  • 5 Salzgurken
  • 1 Zwiebel
  • Riesenbohnen (über Nacht im Wasser eingeweicht)
  • Sauerkraut
  • Meersalz
  • Pfeffer
  • frische Petersilie und Dill
  • Sonnenblumen- sowie Leinöl.

Die Zubereitung ist ganz simpel. Kartoffeln, Möhren, rote Beten, Riesenbohnen werden gekocht (Kartoffeln, Möhren – ca. 30 Minuten, rote Beten – ca. 60-80 Minuten), klein gewürfelt, in eine Schüssel gegeben. Salzgurken werden auch gewürfelt und zu anderem Gemüse gegeben.

Die Zwiebeln werden gehackt, in eine kleine Schüssel gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Nach ca. 5 Minuten gießen Sie das Wasser aus und geben die Zwiebeln zu anderem Gemüse.

Das ganze Gemüse wird mit Sonnenblumen- und Leinöl begossen, mit Sauerkraut, frischen Kräutern, Meersalz und Pfeffer verfeinert und vermischt, dann für einige Zeit kalt gestellt und danach noch mal vermischt. Guten Appetit!

Tipp zur gesunden Ernährung
Kochen Sie das Gemüse in Schale. Nur so bleiben die wertvollen Inhaltsstoffe erhalten. Weitere Rezepte mit Leinöl finden Sie im Internet z. B. auf den Seiten Rapunzel Naturkost oder Bio planéte.

Hinweis
Dieses Rezept eignet sich für basische Ernährung bzw. Basenfasten hervorragend. Lesen Sie in diesem Zusammenhang meinen Artikel Sind Sie sauer? Ernährungstipps gegen Übersäuerung.

Für weitere Fragen stehe ich Ihnen als erfahrener Ernährungsberater gerne zur Verfügung!

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