Familie Praxistipps

Lehrer in der Nachhilfe als Nebenbeschäftigung

Lesezeit: < 1 Minute Es gibt viele professionelle Nachhilfeinstitute, die Kinder am Nachmittag systematisch unterrichten und fördern. Viele dieser Institute werben damit, dass ihre Schüler von Lehrern unterrichtet werden. Vielleicht überlegen auch Sie, als hauptberuflicher Lehrer an einem solchen Institut eine Nebentätigkeit als Nachhilfelehrer anzunehmen. Unter welchen Voraussetzungen ist eine solche Nebenbeschäftigung zulässig?

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Lehrer in der Nachhilfe als Nebenbeschäftigung

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Nebenbeschäftigung von Lehrern ist genehmigungspflichtig
Grundsätzlich sind einer Nebenbeschäftigung von Lehrern – seien sie verbeamtet oder nicht – enge Grenzen gesetzt (s. Beamtengesetze der einzelnen Länder, z.B.  § 79 Saarländisches Beamtengesetz bzw. der für angestellte Lehrer einschlägige Tarifvertrag). Eine Nebenbeschäftigung von Lehrern muss immer anzeigt werden und bedarf der Genehmigung der jeweils zuständigen Stelle. Die Genehmigung kann aber verweigert werden, wenn dadurch der Dienst in der Schule leidet.

Außerdem muss eine Nebentätigkeitsgenehmigung dann verweigert werden, wenn die Ausübung den Lehrer in einen Gewissenskonflikt bringt, wenn also dienstliche Pflichten und Pflichten aus der Nebentätigkeit kollidieren. Das heißt letztlich, dass Lehrer von ihnen unterrichteten Kindern keinen entgeltlichen Nachhilfeunterricht geben dürfen.

Die Ausübung einer ungenehmigten Nebenbeschäftigung bedeutet einen schweren Verstoß gegen dienstliche Pflichten, der ernsthafte Konsequenzen bis hin zur Beendigung des Arbeits- bzw. Ausbildungsverhältnisses haben kann.

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