Homöopathie Praxistipps

Lebererkrankungen bei Pferden homöopathisch behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Lebererkrankungen bei Pferden entstehen oft durch Vergiftung. Freigesetzte Toxine können dann die Leber schädigen. Ein bekanntes Beispiel ist das Fressen von Jakobskreuzkraut. Gerade bei Lebererkrankungen, die das Organ noch nicht vollständig geschädigt haben, kann die Homöopathie meist helfen.

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Lebererkrankungen bei Pferden homöopathisch behandeln

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Man unterscheidet akute oder chronische Lebererkrankungen beim Pferd. Bei einer akuten Erkrankung sind meist Infektionen durch Krankheiten, Vergiftungen durch pflanzliche Toxine oder Dassellarven und im schlimmsten Fall ein Tumor die Ursache.

Die chronische Lebererkrankung zieht sich meist über einen längeren Zeitraum hin und kann vorher ebenso akut auftreten, bis die Funktion der Leber plötzlich stark eingeschränkt ist. Eine chronische Lebererkrankung zeigt meist Symptome wie mangelnden oder gesteigerten Appetit, depressives Verhalten, Anpressen des Kopfes (Kopfschmerzen) und einen merkwürdiger Gang.

Gewichtsverlust und weicher, heller Kot sind weitere Anzeichen für eine chronische Lebererkrankung. Zudem können sich Ödeme im Bereich der Brust bilden und das Pferd entwickelt eventuell eine Abneigung gegen Sonnenlicht. Bei weißer Haut können Entzündungen der Haut entstehen oder es können sich Blasen bilden.

Akute oder chronische Lebererkrankung beim Pferd homöopathisch behandeln
Die meisten Lebermittel können noch helfend eingesetzt werden, wenn das Organ noch nicht gänzlich zerstört ist. Deswegen sollten auch die Symptome des Pferdes so gut wie möglich mit dem Arzneimittelbild übereinstimmen, um helfen zu können.

Die Gelbsucht wird meist als Erkrankung angesehen ist aber eigentlich nur ein Symptom der Lebererkrankung. Sie kann aber ebenfalls wegweisend bei der Auswahl eines homöopathischen Mittels sein. Bei Gelbsucht werden Mittel wie Phosphorus, Chelidonium, Carduus marianus oder Mercurius-Verbindungen zum Einsatz gebracht.

Bei akuten Lebererkrankungen kann man auf tiefe Potenzen zurückgreifen oder auch die C 200 zur Anwendung bringen. Bei chronischer Erkrankung sollte die C 30 eingesetzt werden, die man dann 1 x täglich verabreicht.

Lycopodium wird bei chronischer Lebererkrankung eingesetzt, die meist auch mit einer Ödembildung in Zusammenhang steht. Bei Phosphorus ist meist eine Gelbsucht, eine Störung der Bewegungen oder Augenerkrankung zu bemerken.

Nux vomica wird allgemein bei Verdacht auf Vergiftung oder bei Verdauungsstörungen eingesetzt. Chelidonium wendet man an bei Steifheit des Gangbildes, bei Muskelschwäche und Entstehung einer Gelbsucht.

Bei einer Lebervergrößerung kann Carduus marianus helfen und bei Leberentzündung wird oft Natrium sulfuricum helfen. Weitere Mittel, die bei Lebererkrankungen eingesetzt werden, sind Berberis (wenn Schmerzen im Rücken bestehen), Mercurius solubilis (bei weichem Kot, der mit Schleim bedeckt sein kann oder vermehrtem Schwitzen).

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