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Lebe deinen Traum, sonst tut es ein Anderer

Lesezeit: 2 Minuten "Träume nicht dein Leben, sondern lebe deinen Traum!“, eine Aufforderung, die sich in zahllosen Ratgebern und Lebenshilfebüchern wiederfindet und ein Zitat, das nicht nur als stimmungsvoller Weisheitenspruch auf einem Meditationskalender kahle Wohnzimmerwände schmücken sollte. "Lebe deinen Traum und fang am besten gleich damit an!“, wäre die sinnvolle Erweiterung dieses Ausspruches.

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Lebe deinen Traum, sonst tut es ein Anderer

Lebe deinen Traum, sonst tut es ein Anderer

Lesezeit: 2 Minuten

Jeder Mensch hat seine ganz eigenen Träume und Vorstellungen vom Leben. Und das ist auch gut so. Zeigt es nicht, dass jeder Mensch als Individuum unterschiedliche Lebensziele und Motivationsgründe als gut heißt. Das Leben ist Vielfalt – und so sind eben auch die Ausprägungen der Wünsche und Träume des Einzelnen von vielfältigen Faktoren und nicht zuletzt von den unterschiedlichen Charakternuancen des Träumers abhängig.

Während die Redewendung „Träume sind Schäume“ eine eher nüchternere Haltung vertritt, welche Träume als Hirngespinst abtut, die kaum oder gar nicht zu erreichen sind, versucht die exzentrisch-verblümte Aufforderung „Lebe deinen Traum“ zu motivieren.

Lebe deinen Traum – keine Fantasterei unverbesserlicher Optimisten

Doch mit welcher Lebenseinstellung lebt es sich besser? Wer sich keine allzu großen Ziele steckt, wird auch nicht enttäuscht sein, wenn er diese nicht erreicht. Aber frei nach dem Motto „Wer nicht wagt, der nicht gewinnt“ ist eben auch klar: „Probieren geht über studieren“.

Trauen Sie sich, Ihren Träumen nachzueifern, denn „Lebe deinen Traum“ ist keine Fantasterei von unverbesserlichen Optimisten mit einem Hang zur Tagträumerei, sondern vielmehr eine Lebensweisheit, die das Leben wirklich bereichern kann.

Und dass die nächtlichen Träume sich von Lebensträumen unterscheiden, das dürfte selbst den Hardcore-Optimisten klar sein. Außerdem: Mal ehrlich, wer will schon, dass sich die Traumbilder, die uns nachts in der REM-Phase ereilen, tatsächlich verwirklichen? Immerhin verarbeitet der Mensch in und mit seinen Träumen Erlebnisse und Ängste, die ihm im Wachzustand begegneten. Die Folge: Nicht wenige unserer Träume sind schlichtweg abstrus, wenn nicht gar unverständlich oder beängstigend.

Lebe deinen Traum, sonst ist es zu spät

Die eigenen Wunschvorstellungen im Leben verwirklichen zu wollen, steht also wohl kaum im Zusammenhang mit Realisierungswünschen der nächtlichen Traumwelt. Und dennoch:

Gerade die weniger schönen Traumbilder zeigen, dass irgendetwas aus dem Ruder läuft. Nur allzu oft sieht sich der Homo sapiens gezwungen, sich Zwängen und Regeln auszusetzen, um im alltäglichen Leben nicht aufzufallen. Die Folge: Der Gesellschaftsdruck wird irgendwann zu groß, eine latente Unzufriedenheit macht sich im eigenen Leben breit. Wer seine eigenen Bedürfnisse auf Dauer nicht befriedigt, läuft mitunter sogar Gefahr, krank zu werden.

Wer sich sein Leben lang nur für andere aufopfert oder versucht, sich anzupassen, der wird langfristig gesehen nicht glücklich werden und im schlimmsten Fall sogar psychisch daran zerbrechen. Konfuse, beängstigende Träume, die ständig wiederkehren, können als Warnschuss verstanden werden.

Deswegen: Trauen Sie sich, Ihre Träume Wirklichkeit werden zu lassen. Sich eigene Freiräume zu schaffen, um Lebensträume verwirklichen zu können, stellt eine gesunde Form der Selbstverwirklichung und keinesfalls Egoismus dar. Denn nur, wer mit sich selbst im Reinen ist, wird glücklich und zufrieden leben können. Es lohnt sich!

Bildnachweis: Carlos David / stock.adobe.com

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