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Laufen und Meditation: Wege zu einem besseren Körpergefühl

Lesezeit: 2 Minuten Laufen und Yoga sind ganz unterschiedliche Bewegungsformen. Genau deshalb können Sie sich gegenseitig ergänzen. Beginnen Sie damit, Ihr Lauftraining durch Meditation zu bereichern. Mit Ihrem neuen, verbesserten Körpergefühl können Sie die Grenzen Ihrer Leistungsfähigkeit genauer einschätzen.

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Laufen und Meditation: Wege zu einem besseren Körpergefühl

Laufen und Meditation: Wege zu einem besseren Körpergefühl

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Bewegung für Körper, Geist und Seele

Für viele Läufer ist das Lauftraining eine Möglichkeit, vom Alltag abzuschalten und die eigenen Gedanken zu ordnen. Die Gleichmäßigkeit der Schritte, eine schöne Umgebung in der Natur und der vertiefte Atem bringen Körper, Geist und Seele wieder zusammen.

Beim Laufen sind Sie ganz bei sich. Für eine Laufmeditation brauchen Sie nichts weiter als Ihre Laufbekleidung und etwas Zeit. Am besten ist die Zeit morgens, wenn die Stadt gerade erwacht, oder abends, wenn Sie schlafen geht. Wenn Sie morgens laufen, stimmen Sie sich auf den Tag ein, wenn Sie abends laufen, lassen Sie den Tag los.

Verbinden Sie Ihren Lauf mit einer Meditation

Sie können Ihr Lauftraining ganz gezielt mit einer Meditation verbinden. Dafür brauchen Sie keine große Vorbereitung und Sie können es überall tun. Laufen Sie einfach langsam und locker los und lassen Sie mit jedem Schritt alle Gedanken hinter sich.

Fühlen Sie den Boden, auf dem Sie laufen, spüren Sie Ihren Körper und lauschen Sie den Vögeln. Erlauben Sie sich beim Laufen klar und bewusst zu sein – hier und jetzt in diesem Moment. Weiten Sie Ihre Wahrnehmung auf Ihre Umgebung aus und erlauben Sie sich ein Gefühl von Einheit mit allem, was Sie umgibt.

Lauf-Meditation und Atmung

Beginnen Sie Ihren Lauf langsam und konzentriert. Bleiben Sie immer mit der Aufmerksamkeit hier und jetzt in diesem Moment. Sie können damit beginnen, sich auf Ihren Atem zu fokussieren. Laufen Sie dabei in einem Tempo, dass Sie ganz entspannt durch die Nase atmen können (der Mund bleibt also geschlossen).

Finden Sie einen gleichmäßigen Atemrhythmus – Sie können diesen auch zählen – zählen Sie z. B. innerlich „1,2,3,4“ – und atmen Sie dabei ein. Dann wieder „1,2,3,4“ – und atmen Sie dabei aus. Arbeiten Sie beim Laufen mit Ihrem Körper, nicht gegen ihn.

Aufwärmtraining

Für das Laufen ist ein spezielles Aufwärmtraining nicht nötig. Eine kurze Gymnastik mit Armkreisen, Seitdehnen und Fußkreisen reicht schon. Danach walken oder laufen Sie langsam und locker los. Doch wenn Sie die Zeit haben, können Sie bereits vor Ihrer Laufeinheit einige Minuten sitzend meditieren und sich in Ihrem Inneren ganz auf das kommende Training einstellen: Stimmen Sie sich darauf ein, durch die Meditation im Laufen Körper, Geist und Seele zusammen zu bringen.

Bildnachweis: JenkoAtaman / stock.adobe.com

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