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Langeweile beim Alleinbleiben: Diese Tipps bereiten Ihrem Hund Freude

Lesezeit: 3 Minuten Gräbt Ihr Hund Löcher im Vorgarten, wenn er allein ist? Zerreißt er Handtücher, Teppiche, oder Vorhänge? Kaut er Möbel an, oder spielt er mit dem Abfall? Vielleicht ist Ihrem Hund langweilig. Hunde sind Rudeltiere – sie lieben die Gesellschaft anderer Hunde und natürlich die Ihrer zweibeinigen Partner. Erfahren Sie hier, was Sie gegen die Langeweile Ihres Hundes beim Alleinbleiben tun können.

3 min Lesezeit
Langeweile beim Alleinbleiben: Diese Tipps bereiten Ihrem Hund Freude

Langeweile beim Alleinbleiben: Diese Tipps bereiten Ihrem Hund Freude

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Wenn Sie – wie die meisten Erwachsenen – arbeiten, muss Ihr Hund in dieser Zeit allein bleiben. Aber was macht Ihr Hund in dieser Zeit? Vermutlich starrt er die gleichen Wände und Möbel an, wie am Tag zuvor, und versucht sich vorzustellen, wie er das Zimmer neu dekorieren könnte.

Die meisten Hunde haben Spielsachen zur Verfügung. Aber auch das sind die gleichen fünf Quietsche-Figuren wie vor fünf Wochen. Stellen Sie sich vor, wie aufregend es für Sie wäre, acht Stunden am Tag mit den gleichen Ausgaben der Regenbogenpresse wochen- und monatelang eingesperrt zu sein. Daher sollten Sie unbedingt etwas gegen die Langeweile Ihres Hundes beim Alleinbleiben tun.

Mit diesen 3 Tipps bringen Sie Abwechslung in den Alltag Ihres Hundes

1. Schaffen Sie ein paar interaktive Spielzeuge für Ihren Vierbeiner an.

Diese Spielzeuge werden mit Trockenfutter bestückt und der Hund muss, je nach Schwierigkeitsgrad, mit Nachdenken, Kombinieren und Geschicklichkeit an das Trockenfutter herankommen. Die Auswahl ist riesengroß und quer durch alle Preiskategorien verfügbar. Wählen Sie das Spielzeug danach aus, ob Sie Ihren Hund damit gefahrlos allein lassen können. Verantwortungsvolle Hersteller schreiben dazu, ob Sie das Spielzeug nur unter Beaufsichtigung einsetzen sollen. Ebenso weisen die Hersteller auf den Schwierigkeitsgrad des Spielzeugs hin.

Empfehlung: Für alle Spielzeug-Einsteiger auf vier Pfoten und mit rund 6 Euro gut bezahlbar ist der Snackigel aus Naturgummi. Sie erhalten ihn in so gut wie jedem Tierfachgeschäft oder über das Internet unter diesem Namen. Achten Sie darauf, dass er aus Naturgummi ist!

2. Spielzeug selbst basteln, um die Langeweile beim Alleinbleiben zu besiegen

Auf Dauer kann es ganz schön ins Geld gehen, Spielzeug zu kaufen. Darum ist es immer eine gute Alternative, das Spielzeug selbst zu basteln. Dazu eignen sich Kartons, Pappschachteln, alte Kissenbezüge, Hanfschnüre und aussortierte Bälle vom Fußball- oder Tennisplatz.

Aber Achtung: Verwenden Sie nur solche Gegenstände und Materialien, die Ihr Hund nicht zerbeißen und runterschlucken kann. Das testen Sie am besten, indem Sie ihn beobachten und das neue, selbstgemachte Spielzeug anfangs nur zum Einsatz bringen, wenn Sie dabei sind. Denn es gibt Hunde, die jedes Spielzeug pfleglich behandeln und geradezu vorsichtig, beinahe liebevoll, damit umgehen, und andere, die keine zwei Minuten und voller Stolz das Ergebnis ihrer kreativen Umgestaltung präsentieren.

Aus einem runden Posterkarton lässt sich eine prima Leckerli-Rolle machen. In die Mitte ein Loch hineinschneiden – gerade so groß, dass Ihr Hund mit der Schnauze bequem rein und wieder rauskommt – und in den Karton einen kleinen Ball (oder zwei) stecken, den Ihr Hund dort rausangeln kann. Das geht auch mit kleinen Kauknochen. Am besten sind die aus gerollter Büffelhaut ohne jede Zusatzstoffe. Ein oder zwei dieser Kauknochen reichen völlig aus!

Denken Sie daran, Ihrem Hund an solchen Tagen extra viel Wasser stehen zu lassen: Die Kauerei auf den Knochen macht besonders durstig.

3. Lasten Sie Ihren Hund in der Freizeit aus

Wenn Ihnen nicht wohl dabei ist, Ihrem Hund zusätzliche Spielvarianten anzubieten, weil er darauf nicht eingeht, dann versuchen Sie mal auf eine völlig andere Weise, die Langeweile Ihres Hundes beim Alleinbleiben zu besiegen. Powern Sie Ihren vierbeinigen Freund in Ihrer Freizeit mit Hundesportangeboten wie Agility, Begleithundetraining, Canicross, Dogdancing, Fährtenhundtraining, Flyball, Hütehundtraining, Mobility, Rettungshundetraining, Schlitten- oder Zughundesport so richtig aus.

Neben der rein sportlichen Betätigung beschäftigt das die meisten Hunde auch geistig, und zwar weit über die Trainingstage hinaus. Ihr Hund wird regelrecht froh sein, wenn Sie ihn am Montag in Ruhe lassen, und die Zeit mit sich allein brauchen. Denn wer viel geleistet hat, will auch entspannen!

Vielleicht liegt die Lösung aber auch an ungeahnter Stelle? Denn immer mehr Unternehmen gestatten es ihren Mitarbeitern, ihre Hunde mit zur Arbeit zu nehmen. Sprechen Sie mit Ihrem Chef und Ihren Kollegen.

Bildnachweis: alexugalek / stock.adobe.com

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