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Lampenfieber und Leistungsdruck – die Laster der heutigen Generation

Lesezeit: 2 Minuten Noch vor wenigen Jahrzehnten galt Lampenfieber als Berufskrankheit von Künstlern: Gerade Theaterdarsteller und Musiker haben auf Grund der Beschaffenheit ihres Berufs ständig mit dem Leistungsdruck zu kämpfen, der entsteht, wenn man vor einem Publikum agiert. Allerdings hat sich heutzutage das Berufsbild allgemein sehr stark verändert: Viele Berufe agieren nun projektbezogen und so kommt es immer wieder vor, dass Vorträge gehalten und Konzepte vorgestellt werden müssen - meistens vor einer größeren Gruppe an Mitarbeitern, Chefs und Untergebenen. Genau in solchen Fällen haben viele Menschen mit Lampenfieber zu kämpfen, denn sie möchten eine möglichst verständliche und überzeugende Präsentation abliefern.

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Lampenfieber und Leistungsdruck - die Laster der heutigen Generation

Lampenfieber und Leistungsdruck – die Laster der heutigen Generation

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Die Auswirkungen von Leistungsdruck und Lampenfieber

Je nachdem, wie groß der Druck ist und wie gut jemand damit umgehen kann, lassen sich verschiedene Auswirkungen feststellen: Viele Menschen, die unter starkem Stress stehen, leiden unter Schlafmangel und schlafen nur wenige Stunden pro Nacht – manche machen sogar gar kein Auge zu und lassen sich vom Arzt Schlafmittel verschreiben.

Andere hingegen reagieren durch Appetitlosigkeit und damit verbundene Gewichtsabnahme, was natürlich auf lange Sicht schädlich für den menschlichen Körper ist. Auch Lampenfieber kündigt sich manchmal schon einige Tage vor dem eigentlichen „Auftritt“ an und wird gerade in den Minuten, bevor der Vortrag gehalten wird, unerträglich.

Dies beginnt bei manchen bereits in der Schulzeit und äußert sich beim Halten von Referaten oder in mündlichen Prüfungen. Manche Menschen können mit dem psychischen Druck problemlos umgehen, während es bei anderen so schlimm wird, dass sie auf einmal keine ganzen Sätze mehr herausbringen können. In solchen Fällen ist entweder ein Jobwechsel von Nöten – oder man nutzt einige Tipps und Tricks gegen Leistungsdruck.

Lampenfieber und Leistungsdruck aktiv bekämpfen

Abhängig davon, wie krankhaft die Angst vor dem Versagen ist, gibt es Möglichkeiten, daran zu arbeiten – allerdings hilft manchmal wirklich nur der Jobwechsel. Grundsätzlich gibt es jedoch einige Tipps, die man sich zu Herzen nehmen sollte, um aktiv gegen den Druck bei der Arbeit anzugehen. Der wohl wichtigste Tipp dabei ist „Gönne Dir Zeit zum Entspannen“: Nur, wer es schafft, den Kopf frei zu bekommen, die Körperspannung abzubauen und einfach locker lassen kann, wird auch Nachts ruhiger schlafen.

Dazu bieten sich zum Beispiel Meditationsübungen oder regelmäßige Massagen an – aber auch sportliche Betätigung hilft beim Stressabbau. Die Hauptsache ist dabei, dass man sich selbst wohl fühlt und die Gedanken vom Arbeitsplatz loseisen kann.

Wer unter Lampenfieber leidet, dem hilft oft eine möglichst perfekte Vorbereitung:

Am besten erstellt man sich vor dem Vortrag eine Checkliste, arbeitet dort nach und nach alle Punkte ab und kann sich so auf das Thema an sich konzentrieren. Und wer zum Beispiel einen wichtigen Vortrag halten muss, sollte im Vorfeld ein wenig mit Menschen aus dem Publikum Small-Talk betreiben und versuchen, etwas herunter zu kommen.

Auch hier können verschiedene Methoden der Meditation helfen – zum Beispiel für einige Sekunden bewusst alle Muskeln im Körper anspannen, halten und dann ganz bewusst komplett locker lassen. Der vielleicht wichtigste Schritt beim Kampf gegen Leistungsdruck und Lampenfieber ist jedoch, sich selbst einzugestehen, dass man darunter leidet und es tatsächlich ein Problem gibt. Denn ab da kann man wirklich selbst an sich arbeiten.

Bildnachweis: detailblick-foto/ stock.adobe.com

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