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Lachen ist wichtig für Körper und Seele

Lesezeit: 2 Minuten Dass Lachen gesund ist, besagt nicht nur ein Sprichwort, sondern wurde inzwischen auch des Öfteren wissenschaftlich belegt. Hier erfahren Sie, warum Lachen die Seele beruhigt und das Immunsystem stärkt.

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Lachen ist wichtig für Körper und Seele

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Lachen ist menschlich

Die Frage, ob das Lachen nur den Menschen vorbehalten ist, beschäftigt Wissenschaftler seit Langem. Das Ergebnis lautet bislang, dass nur Menschen lachen, weil es gewisse kognitive Bedingungen voraussetzt. Humor ist eine Fähigkeit, die erlernt werden muss und sich mit zunehmendem Alter dezimiert. Kanadische Psychologen haben herausgefunden, dass ältere Menschen Schwierigkeiten haben, lustige Situationen zu erkennen und die Pointen von Witzen zu verstehen, was auf einen Alterungsprozess im Gehirn zurückzuführen ist.

Lachforschung

Über das Lachen und seine Wirkung auf die Seele haben die Menschen seit alters sinniert. So widmete etwa der griechische Philosoph Aristoteles dieser menschlichen Gefühlsäußerung etliche Abhandlungen.

Der Psychiater William F. Fry von der Stanford-Universität in Kalifornien gilt als Begründer der Gelotologie (Lachforschung). In Selbstversuchen fand er heraus, das Lachen nicht nur auf die Psyche Auswirkungen hat, sondern auch die Physis positiv beeinflusst.

Wirkung auf den Körper

Herzhaftes Gelächter versorgt das Gehirn durch erhöhte Atemfrequenz mit mehr Sauerstoff. Dadurch wird vermehrt Dopamin ausgeschüttet, was ein allgemeines Wohlbefinden auslöst. Die Muskulatur entspannt sich unter Umständen derart, dass sich die Blase entleert.

Der kanadische Psychobiologe Donald Olding Hebb erklärte 1949 in der sogenannten Hebbschen Lernregel, dass sich gleichzeitig aktivierte Nervenzellen miteinander verbinden, also Synapsen bilden. Diese neuralen Netzwerke erzeugen, stimuliert durch bestimmte Emotionen, körperliche Reaktionen.

Lachen kann erlernt werden

Dass Lachen befreiend wirkt, ist eine bekannte Tatsache. Aber wie steht es mit aufgesetzter Fröhlichkeit? Auch dieser Frage sind Wissenschaftler nachgegangen. Probanden, die ein Lächeln aufsetzen sollten, zeigten sich in schwierigen Situationen stressresistenter als eine Vergleichsgruppe mit ernster Miene. Daraus resultiert, dass auch ein bewusst zur Schau getragenes Lächeln gut für das Wohlbefinden ist. Nicht umsonst befindet daher der Volksmund: „Lachen ist die beste Medizin“.

Weltweite Lachclubs

1995 wurde in Indien von dem Arzt Madan Kataria getreu dem indischen Motto „Der beste Doktor ist das Lachen“ der erste Lachclub gegründet. Mittlerweile gibt es weltweit 6.000 Lachvereine. Seit 1998 gilt der erste Sonntag im Mai als Weltlachtag, an dem mindestens drei Minuten lang gelacht werden soll. Komisch, nicht?

Fazit

Um herzhaft zu lachen, bedarf es keiner Organisation und keines weltweit verordneten Kalendertages. Das wäre doch wohl einfach lächerlich. Lachen ist ein Grundbedürfnis, das keinem Reglement unterliegen sollte und gleichwohl der Gesundheit förderlich ist.

Bildnachweis: plotnikov88 / stock.adobe.com

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