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Lach–Yoga: Mit einem Lachen dem Stress entfliehen

Lesezeit: 2 Minuten Lachen kann anstecken, ist aber keineswegs gefährlich. Ganz im Gegenteil: Lachen ist gesund und Lachen macht gesund. Wer viel zu lachen hat, senkt seine Stress-Hormone im Blut und erhöht gleichzeitig seine Abwehrstoffe. Eine besondere Form diese positiven Effekte zu nutzen, bietet das Lach-Yoga.

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Lach–Yoga: Mit einem Lachen dem Stress entfliehen

Lesezeit: 2 Minuten

Was hat Lachen mit Yoga zu tun? Und wie funktioniert das Lach-Yoga überhaupt? Ich sprach mit dem Lachtrainer Reinhard Käfferlein:

Bei dem Begriff „Yoga“ denkt man zuerst an eine stille Versenkung. Wie passt denn das Lachen dazu?
R. Käfferlein: Der Begriff „Lach-Yoga“ lässt viele vermuten, dass wir die klassischen Yoga-Übungen machen und dazu lachen. So ist es aber nicht! Beim Lach-Yoga machen wir Übungen verschiedener Art.

Im Mittelpunkt stehen natürlich die Lachübungen. Das sind ganz einfache, gestisch-pantomimisch ausgerichtete Übungen, die zunächst über ein absichtliches Lachen den eigentlichen Lachimpuls zum echten, herzerfrischenden Lachen auslösen. Dann erleben die Teilnehmer eine Intensität und Dauer ihres Lachens, wie manche sie schon lange nicht mehr kannten.

In diesem Zustand eines herzlichen, andauernden Lachanfalls wird das Denken völlig ausgeschaltet; die geistige Plappermaschine kommt zum Stillstand. Der Lachende ist ganz bei sich. Nichts anderes ist letztlich das Ziel von Yoga: die meditative Versenkung, das Zu-sich-selbst-Kommen.

Haben das unwillkürliche Lachen, z.B. über einen Witz, und das bewusst herbeigeführte die gleiche Wirkung auf den Körper?
R. Käfferlein: Nein. Wenn es sich um ein absichtlich herbeigeführtes, rein mechanisches Lachen handelt, kann man nicht mit positiven Wirkungen auf den Körper rechnen.

Beim absichtlichen Lachen sind ganz andere Gehirnareale aktiv als beim echten Lachen. Und vor allem wird beim künstlichen Lachen nicht der Zustand der Heiterkeit erreicht, der beim echten Lachen erzielt wird. Beim Lach-Yoga geht es aber nun gerade nicht darum, ständig mechanisch zu lachen. Das absichtliche Lachen ist lediglich der Anfang, um den Lachmotor anzuwerfen. Die meisten können dann bald gar nicht anders, als richtig lauthals zu lachen.

Wie lange braucht man, um Lach-Yoga zu erlernen?
R. Käfferlein: Die Lach-Yoga-Übungen kann jeder sofort und ohne Übung mitmachen. Es braucht dazu keinerlei Vorkenntnisse. Der Lachtrainer erklärt einer Gruppe von Lach-Yoga-Neulingen  kurz Hintergrund und Besonderheiten des Lach-Yoga. Dann leitet er jeweils die Übungen an und lädt die Teilnehmer ein mitzumachen und die Übungen miteinander auszuführen.

Welchen Tipp würden Sie den Lesern mit auf den Weg geben, um heute noch
zu lachen?

R. Käfferlein: Schließen Sie die Augen und denken Sie an eine Situation, in der Sie große Freude empfunden haben, in der Sie richtig glücklich waren. Vergegenwärtigen Sie sich diese Situation vor Ihrem geistigen Auge so plastisch wie möglich. Empfinden Sie dieses Erlebnis noch einmal nach. Und dann fangen Sie an zu lächeln! Und dann leise zu kichern … und es wird nicht lange dauern, bis Sie wirklich lachen.

Wenn Sie jetzt so richtig Lust bekommen haben, sich näher mit Lach-Yoga zu beschäftigen, empfehle ich Ihnen die Seite http://www.lachtrainer.com/ des renommierten Lachtrainers Reinhard Käfferlein. Dort finden Sie nicht nur mehr Information, sondern können auch Ihre Fragen zum Thema Lach-Yoga loswerden.

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