Praxistipps Reisen

Kurz-Knigge für die Fernreise

Lesezeit: 2 Minuten Der kleine Knigge für die Fernreise: So vermeiden Sie die im Ausland die wichtigsten Fettnäpfchen. Wo darf man oben ohne an den Strand, ein Restaurant mit Straßenschuhen betreten und wieviel Trinkgeld ist wo angemessen? Diese Tipps helfen, potenziell unangenehme Situationen und Fettnäpfchen souverän zu umschiffen.

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Kurz-Knigge für die Fernreise

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Fernreise 1: Südafrika
Bei Einladungen sind Verspätungen durchaus üblich, eine halbe Stunde oder mehr ist nichts Besonderes. Zur Begrüßung werden Augenkontakt und ein fester Handschlag geschätzt. Vermeiden Sie es, beim Sprechen die Hände in den Hosentaschen zu lassen. Und zeigen Sie bei einer Party nie mit dem Finger auf jemanden, da der ausgestreckte Finger als Angriffssymbol gilt.
Fernreise 2: Südamerika
Auch hier ist Unpünktlichkeit die Regel: Eine Stunde oder mehr bei Verabredungen. Zur Begrüßung kann es durchaus passieren, dass wildfremde Menschen Sie in die Arme nehmen. Das gilt als höflich, also machen Sie mit. Vorsicht: Rote Blumen schenkt man nur zu Beerdigungen. Und in Mexiko reicht man den Salzstreuer nicht von Hand zu Hand, da das Unglück bringen soll.

Fernreise 3: Arabische Länder
Es gilt als unhöflich, bei einem Gespräch die Arme vor der Brust zu verschränken. Bei Frauen gilt es als nicht wohlerzogen, wenn sie die Beine übereinanderschlagen. Bei der Begrüßung reicht man sich niemals die linke Hand, denn sie gilt als unrein. Aus demselben Grund wird auch nur mit der rechten Hand gegessen. Wer eingeladen wird, dem gebietet die Höflichkeit, nach der dritten Schale Kaffee dankend abzulehnen.

Fernreise 4: Thailand
Die größten Stolpersteine bestehen hier in der Gefahr, religiöse Gefühle zu verletzen. Ein echter Fauxpas ist das Streicheln über das Haar eines Kindes, denn im Buddhismus gilt der Kopf als heiliges Körperteil. Niemals darf man seine Fußsohlen auf Personen oder Buddha-Statuen richten oder diese berühren. Gleich danach kommt die Monarchie: Knüllen Sie keinen Geldschein in die Hosentasche – der Monarch ist darauf abgebildet, das gilt als Majestätsbeleidigung. Des weiteren sollten Sie auf Ihr Äußeres achten. Wer Shorts und T-Shirt trägt, gilt als bettelarm. Ziehen Sie also zu einer Feier oder Einladung unbedingt etwas anderes an.

Fernreise 5: Philippinen

Auch hier ist Pünktlichkeit unhöflich. Kommen Sie bei Einladungen zum Essen mindestens 15 Minuten zu spät, sonst hält man Sie für gierig und gefräßig. Es wird gern mit den Fingern gegessen, passen Sie sich einfach an, auch wenn es frischen Fisch oder gegrilltes Fleisch gibt.

Fernreise 6: USA

Meist werden Sie sofort mit Vornamen angesprochen und nach Hause eingeladen – aber das ist nur eine Floskel. Falls Sie tatsächlich privat eingeladen werden, antworten Sie auf die Begrüßung "How are you?" immer nur mit "Great". Wollen Sie die Toilette aufsuchen oder sich die Nase putzen (NIE bei Tisch), machen Sie einen Abstecher in den "Powder Room". Im Restaurant warten Sie stets, bis Ihnen ein Tisch angewiesen wird, eigenmächtige Tischwahl oder gar Tischerücken ist dort nicht in Ordnung. Geben Sie beim Trinkgeld ca. 15% des Rechnungsbetrages, der "Tip" ist für den Kellner ein wesentlicher Bestandteil des Lohns. Am Strand ist "oben ohne" völlig indiskutabel, sogar beim schnellen Umziehen.

Fernreise 7: Japan

Straßenschuhe werden nur auf der Straße gestragen. In Wohnungen, Tempeln und Restaurants zieht man sie bereits an der Tür aus. Bei Tisch verschränkt man die Beine unter dem Körper, langes Ausstrecken beleidigt den Gegenüber. Gute Manieren beweist, wer beim Tee um eine zweite Schale bittet. Vorsicht: Lautes Lachen gilt als stillos. Gastgeschenke werden erst beim Abschied überreicht, nicht vor dem Schenkenden ausgepackt, und schwarzweißes Geschenkpapier gilt als Unglücksbringer.

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