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Kübelpflanzen: Tipps zum Überwintern

Lesezeit: 2 Minuten Kübelpflanzen stehen im Sommer gerne in der warmen Sonne im Freien, überwintern aber in kühlen und frostfreien Räumen. Oleander, Trompetenblume oder Bougainville sind typische Vertreter dieser Gruppe. Sie sind dem Rhythmus angepasst, im Sommer die volle Sonne zu genießen und im Winter eine Ruhepause einzulegen. Ideale Temperaturen für Kübelpflanzen zum Überwintern liegen zwischen 0 und 10 °C.

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Kübelpflanzen: Tipps zum Überwintern

Kübelpflanzen: Tipps zum Überwintern

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Die Kübelpflanzen möglichst lange im Freien lassen

In Deutschland müssen Sie Ihre Kübelpflanzen je nach Witterung schon ab Ende September schützen. Einige wenige Tage mit Nachtfrösten können bereits Schaden anrichten, auch wenn danach noch einmal mildes und sonniges Wetter folgt.

Für die Pflanzen ist es gut, wenn sie so lange wie möglich im Freien stehen. Im September reicht es daher, wenn Sie das Wetter genau
beobachten und Ihre Kübelpflanzen über Nacht vor Frost durch Abdecken schützen. Verwenden Sie zum Überwintern Papier, Rupfen, Tücher oder auch Folie. Tagsüber können die Gewächse dann noch das Licht nutzen und sind so abgehärteter für den Winter.

In einem milden Herbst stehen manche Pflanzen sogar bis in den November im Freien. Gerade bei blühenden Balkonpflanzen in der Stadt ist dies möglich, wenn Sie Ihre Pflanzen nachts von der Brüstung nehmen, nahe an die warme Hauswand stellen und locker abdecken.

Die Pflanzen richtig überwintern – einige Tipps

  • Spätestens vor regelmäßigen Nachtfrösten müssen Sie Ihre Kübelpflanzen in einen frostfreien Raum bringen. Gut geeignet sind Treppenhäuser, Keller mit Fenster, kühle Flure oder eine Veranda im Eingangsbereich. Auch Garagen mit Fenster sind möglich, solange sie frei von Autoabgasen sind. Für kleinere Pflanzen eignet sich vielleicht auch Ihr ungeheiztes Schlafzimmer. Wer über einen kühlen Wintergarten oder ein frostsicheres Gewächshaus verfügt, darf sich glücklich schätzen.
  • Wird es im Winterquartier für Ihre Pflanzen zu warm, dann treiben sie aus. Schon ab 10 °C und Lichtmangel bekommen sie lange, dünne Triebe, die anfällig für Krankheiten und Schädlinge sind. Dann sollten Sie die Räume lüften, sobald es möglich ist. Gerade in Wintergärten oder Gewächshäusern kann es schnell zu warm werden, wenn die Sonne ab Februar oder März wieder an Kraft gewinnt.
  • Wer keinen Platz für seine Kübelpflanzen findet, kann diese eventuell in einer Gärtnerei überwintern. Einige Betriebe bieten diesen Service für wenig Geld an. Bei größeren Kübeln ist das sicher eine Hilfe.
  • Mit Nachtfrösten müssen Sie je nach Region bis Ende Mai rechnen. Hier gilt nun wiederum die Regel, die Kübel nicht zu früh nach draußen zu räumen. Stellen Sie Ihre Pflanzen im Frühling auf keinen Fall sofort in die Sonne. Ein trüber Tag ist zum Ausräumen besser geeignet als ein sonniger. Bei Sonne sorgen Sie anfangs für Beschattung, sonst verbrennen Ihnen die im Frühjahr noch empfindlichen Blätter.
  • Kontrollieren Sie im Winterquartier regelmäßig, ob sich vielleicht Schädlinge eingefunden haben. Dann ist es besser, den Topf zu isolieren oder sogar wegzuwerfen.

Bildnachweis: reichertfoto / stock.adobe.com

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