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Kreuzallergien – Tipps für Kreuzallergiker

Lesezeit: 2 Minuten Viele Menschen entdecken an sich, dass sie vermehrt an den unterschiedlichsten Allergien leiden. Als Kreuzallergien bezeichnet man Allergien, die durch Allergene ausgelöst werden, die miteinander verwandt sind. Muss man als Allergiker in jedem Fall an einer Kreuzallergie erkranken? Was sollte man beachten, wie kann man vorbeugen und behandeln?

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Kreuzallergien – Tipps für Kreuzallergiker

Kreuzallergien – Tipps für Kreuzallergiker

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Kreuzallergien müssen nicht in jedem Fall auftreten

Manche Menschen entwickeln im Laufe ihres Lebens immer mehr Allergien gegen die verschiedensten Stoffe. Bei anderen dagegen bleibt es bei einer Allergie gegen einen bestimmten Allergieauslöser. Es gibt sogar Menschen, die im Laufe der Jahre ihre Allergien ganz verlieren. Warum dies so ist, konnte noch nicht eindeutig geklärt werden. Auf jeden Fall ist es nicht sicher, dass ein Allergiker eine Kreuzallergie entwickelt, aber es ist durchaus möglich.

Vermeiden Sie die allergieauslösenden Stoffe

Sammeln Sie Erfahrungen, wie Sie nach dem Genuss bestimmter Nahrungsmittel reagieren. Wenn Sie feststellen, dass Sie nach dem Essen bestimmter Speisen mit Beschwerden im Mund- und Rachenraum oder mit Verdauungsbeschwerden reagieren, sollten Sie diese Nahrungsmittel ganz meiden.

Kochen oder Backen macht in vielen Fällen die Allergene unschädlich

Wenn Sie gerne eine bestimmte Obstsorte essen, diese aber in rohem Zustand nicht vertragen können, sollten Sie das Obst kochen oder backen. Dies zerstört die allergieauslösenden Eiweißstoffe. Ein Apfelkuchen oder eine gekochte Erdbeermarmelade schmeckt auch gut und ist besser verträglich.

Achtung! Bei Nüssen, Sojaprodukten oder Sellerie bleiben die Allergene auch nach dem Erhitzen erhalten, denn sie sind hitzebeständig.

Lassen Sie von einem Allergologen einen Allergietest machen

In vielen Fällen ist es kaum möglich herauszufinden, gegen welche Stoffe man allergisch reagiert. Ein Facharzt kann feststellen, gegen welche Allergene Sie allergisch sind. Dies erleichtert Ihnen den Umgang mit den Nahrungsmitteln und Sie können sich besser auf Ihre Allergie einstellen.

Eine Allergie oder Kreuzallergie sollten Sie konsequent behandeln

Manche Allergiker behandeln ihre Allergie nicht oder zu spät. Dadurch kann sich aus einem banalen Heuschnupfen im Laufe der Zeit Asthma entwickeln. Die Entzündungen haben sich in diesem Fall vom Nasen- und Rachenraum in die Bronchien und in die Lunge verlagert. Dies ist bei etwa 40 % der Heuschnupfenallergiker der Fall.

Für die Behandlung von Allergien gibt es eine Reihe von Medikamenten:

Bei Beschwerden an Augen und Nase:

Wenn Ihre Augen aufgrund einer Allergie tränen, sollten Sie antiallergische Augentropfen verwenden. Läuft Ihre Nase, weil Sie allergisch auf bestimmte Stoffe reagieren, ist es ratsam, rechtzeitig ein antiallergisches Nasenspray anzuwenden. Viele Allergiker haben Beschwerden an den Augen und in der Nase. In diesem Fall ist es von Vorteil eine kostengünstigere Kombipackung mit Augentropfen und Nasenspray zu kaufen.

Allergische Symtome im Lungen- und Bronchialbereich

Wenn Sie bereits allergische Beschwerden im Bereich von Bronchien und Lunge haben, helfen in den meisten Fällen nur noch antiallergische Bronchialsprays, die teilweise Cortison enthaltenen. Für ein Cortison-Bronchialspray benötigen Sie ein Rezept Ihres Arztes.

Wenn die Gefahr eines anaphylaktischen Schocks besteht

Allergiker, bei denen es zu einem anaphylaktischen Schock kommen kann, sollten immer ein Notfallset bei sich tragen. Das Notfallset sollte aus einem oralen Antihistaminikum (Mittel gegen Histamin), Cortison-Tabletten und einem Autoinjektor mit Adrenalin bestehen. Personen, die bedingt durch ihre Allergie an Atemnot leiden, sollten zudem ein bronchienerweiterndes Akutspray mit sich führen. 

Tipp: Nehmen Sie bei den ersten allergischen Reaktionen im Frühjahr gleich ein Antihistaminikum ein. Diese Mittel gibt es rezeptfrei in der Apotheke zu kaufen. Damit können schwere Allergien verhindert oder zumindest eingedämmt werden. Die rechtzeitige Einnahme verhindert, dass sich die allergischen Entzüdungsprozesse ausdehnen.

Bildnachweis: Microgen / stock.adobe.com

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