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Krebserkrankungen der Mundhöhle: Kontrollieren Sie Ihre Mundschleimhaut regelmäßig

Lesezeit: 1 Minute Krebserkrankungen von Mundhöhle, Kiefer oder Rachen gehören weltweit zu den zehn häufigsten Tumoren. Zunehmend sind auch jüngere Menschen davon betroffen. Rauchen und Alkohol sind die wichtigsten Risikofaktoren für die Entstehung eines Tumors in der Mundhöhle. Je nach Tabak- oder Alkoholmenge wächst die Krebsgefahr etwa um das fünfzehnfache verglichen mit Menschen, die weder rauchen noch trinken. Besonders gefährlich sind sehr starke oder filterlose Zigaretten.

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Krebserkrankungen der Mundhöhle: Kontrollieren Sie Ihre Mundschleimhaut regelmäßig

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Weitere Risikofaktoren sind chronisch wunde Stellen an der Mundschleimhaut, wie sie durch scharfe Zahn- oder Kronenkanten entstehen können, eine allgemein nachlässige Zahnhygiene, chronische Pilzerkrankungen im Mund, Papillomaviren, die für die Entstehung von Warzen verantwortlich sind sowie eine antioxidanzienarme Ernährung mit wenig Obst, Gemüse, Milch und Vollkornprodukten.

Folgende Symptome in der Mundhöhle sollten Sie vom Zahnarzt abklären lassen:

  • weißliche, rötliche oder weißlich-rötliche Stellen im Mund, die nicht abwischbar sind und sich härter anfühlen als die Mundschleimhaut normalerweise,
  • chronisch wunde Stellen im Mund bzw. wunde Stellen, die nach 14 Tagen nicht verschwunden sind,
  • leicht blutende Wunden,
  • Schluckbeschwerden,
  • Sprechbehinderungen oder Schmerzen beim Sprechen,
  • „Kloßgefühl“ im Bereich des Mundbodens oder der Zunge,
  • Schwierigkeiten beim Atmen oder
  • länger bestehender Mundgeruch.
Bei Ihrem halbjährlichen Zahnarztbesuch sollte Ihr Zahnarzt nach den beschriebenen Symptomen fahnden. Sie selbst sollten ebenfalls ab und an Ihre Mundschleimhaut inspizieren – insbesondere wenn Sie rauchen oder häufig Alkohol trinken. Wenn Ihr Zahnarzt diese Kontrolle nicht durchführt, sprechen Sie ihn darauf an und bitten Sie ihn darum.

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