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Krebsdiagnose: Dunkelfeldmikroskopie versagt

Lesezeit: < 1 Minute Anwender der so genannten Dunkelfeldmikroskopie nach Enderlein gehen davon aus, mit der Methode der Dunkelfeldmikroskopie Krankheiten im Körper erkennen zu können. Dazu wird ein Blutstropfen aus der Fingerbeere des Patienten auf einen Glas-Objektträger gegeben und dann unter einem speziellen Mikroskop analysiert.

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Krebsdiagnose: Dunkelfeldmikroskopie versagt

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Bei einem Test der Universität Gießen, der im Juni 2005 in der Zeitschrift "Forschende Komplementärmedizin" vorgestellt wurde, hat die Dunkelfeldmikroskopie jedoch in der Krebsdiagnose komplett versagt.

Ein Experte für Dunkelfeldmikroskopie sollte unter 110 Proben jene zwölf Patienten herausfinden, die nachweislich an Krebs erkrankt waren. Doch lediglich bei drei der Krebskranken tippte der Experte richtig. Die anderen neun Patienten stufte er als gesund ein. Andererseits wurde bei 30 Patienten fälschlicherweise ein Krebsverdacht ausgesprochen, obwohl sie gesund waren. Sie sollten sich also keinesfalls allein auf die Dunkelfeldmikroskopie verlassen, die u.a. von vielen Heilpraktikern angewandt wird. Ein seriöser Therapeut wird ohnehin immer auch andere Methoden zur Diagnose heranziehen.

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