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Kreatives Schreiben lernen: So geht’s

Lesezeit: 2 Minuten Kreatives Schreiben zu lernen ist möglich und mit ein paar Hilfestellungen auch gar nicht so schwer wie viele denken. Wichtig ist, einfach loszulegen und sich zu überwinden – mit ein paar Übungen fällt der Einstieg leicht. Lesen Sie mehr dazu in diesem Artikel!

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Kreatives Schreiben lernen: So geht’s

Kreatives Schreiben lernen: So geht’s

Lesezeit: 2 Minuten

Schreiben ist für viele ein Ventil, eine Möglichkeit Gedanken und Ideen zu Papier zu bringen, sie festzuhalten und möglicherweise auch ein Instrument, um etwas zu verarbeiten. Dabei liegt das Schreiben nicht jedem und viele Menschen, die vor einem weißen Blatt Papier sitzen in der Absicht nun zu schreiben, wissen nicht wo sie anfangen sollen und wie es überhaupt geht.

Kreatives Schreiben kann man trainieren und sowohl in Kursen als auch im Selbststudium lernen. Eine der größten Hürden beim kreativen Schreiben ist der eigene Kopf, den es zu überwinden gilt, aber ohne Mut geht es nicht. Mit ein paar Hilfestellungen kann man einfach mal anfangen und schauen, in welche Richtungen die Gedanken einen führen.

Beschreiben üben:

Beim kreativen Schreiben ist es wichtig, nicht einfach nur sachliche Sätze zu formulieren, sondern mit der Sprache zu spielen. Es geht nicht bloß um die reine Information oder Aussage des Satzes, sondern auch darum, wie dieser geschrieben ist. Als erste Übung kann es daher hilfreich sein, einfache Sachverhalte spielerisch zu umschreiben.

Beispiel: Es wird dunkel = Während die Sonne orangerot am Horizont versinkt, erstrahlen in den Fenstern der Stadt langsam die ersten Lichter.

Gefühlswelten beschreiben:

Um sich ausdrücken zu können ist es ganz wichtig, Gefühle beschreiben zu können. Am leichtesten ist es dabei, damit zu beginnen, den eigenen Körper Schritt für Schritt zu beschreiben. Schmerzt eine Stelle? Sind die Augen trocken oder der Kopf schwer? Wie sieht es mit Hunger oder Durst aus? Wer diese Emotionen nicht einfach nur als sachliche Sätze wie „ich habe Durst“ herunterschreibt, sondern vielmehr beschreibt, wie sich das Gefühl anfühlt, kommt dem kreativen Schreiben ein Stück näher.

Einfach mal drauflos schreiben:

Sich in Ruhe hinzusetzen, mit einem Stift, einem Blatt Papier und dann für zehn Minuten einfach mal aufzuschreiben was ihm in den Sinn kommt, ohne Pause und ohne groß nachzudenken, wird merken, wie der Schreibfluss sich von ganz alleine einstellt. Wer nicht so recht weiß was er schreiben soll, kann über seinen Tag schreiben, über das vergangene Wochenende oder über den letzten Urlaub. Einfach mal loszulegen hilft am besten, die Angst vor dem weißen Blatt Papier zu überwinden und sich im kreativen Schreiben zu üben.

Unterschiedliche Wahrnehmungsbereiche verknüpfen:

Die lachenden Augen, der schreiende Hass oder die nach Blei schmeckende Traurigkeit: Unterschiedliche Sinne und Wahrnehmungsbereiche miteinander zu verknüpfen ist ebenfalls ein typisches Stilmittel des klassischen Schreibens. Um dies zu üben kann es helfen, einfach mal ein paar Fragen zu beantworten: Wonach schmeckt Liebe? Wie klingt Dunkelheit? Welche Farbe hat der Sommer? Wie spricht Trauer?

Neue Sichtweisen schaffen:

Um die eigene Perspektive zu erweitern, können auch haptische Übungen helfen. Beispielsweise kann eine Banane – so seltsam das klingt – mit allen Sinnen erlebt werden. Wie sieht sie aus? Wie riecht sie? Wie fühlt sie sich an? Was passiert, wenn man sie schält? Was kann man anschließend mit ihr machen? Wonach schmeckt sie? Diese Details so intensiv zu betrachten und zu beschreiben hilft dabei das literarische Verständnis zu schärfen.

Bildnachweis: Stillkost/AdobeStock

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