Gesundheit Praxistipps

Krankenversicherung nach der Eheschließung

Lesezeit: 3 Minuten Krankenversicherungen sind aus unserer heutigen Zeit nicht mehr wegzudenken: Wer in Deutschland lebt und arbeitet, kann sich glücklich schätzen, denn das deutsche Gesundheitssystem ist sehr gut entwickelt. So wie die Covid-19-Pandemie die ganze Weltbevölkerung erschüttert hat, so kann es auch jedem einzelnen ergehen. Von einem Tag auf den nächsten kann alles passieren: Verkehrsunfälle, Arbeitsunfälle oder auch plötzliche Krankheiten. Damit man in solchen Fällen nach einem Arztbesuch keine unmöglich hohe Rechnung bekommt, ist es wichtig, eine gute und leistbare Krankenversicherung zu haben.

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Krankenversicherung nach der Eheschließung

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Gesetzliche Krankenversicherung

Allgemein besteht für alle in Deutschland Lebenden die Pflicht, krankenversichert zu sein. Dabei gibt es die Möglichkeit der gesetzlichen oder der privaten Krankenversicherung. Bei den gesetzlichen Krankenversicherungen ist sowohl Preis als auch Leistung gleich. Die Kosten dafür sind an das Einkommen einer Person angepasst und betragen 14,6% desselben. Der Arbeitgeber beteiligt sich zur Hälfte an diesen Kosten.

Die Leistungen, die man dafür erhält, beinhalten unter anderem Besuche im Krankenhaus, beim Haus- oder Facharzt aber auch Vorsorgeuntersuchungen und Pflichtimpfungen sowie Kontrolluntersuchungen beim Zahnarzt. Nach einer Eheschließung ist der Ehepartner mitversichert, solange er/sie ein geringes oder gar kein Einkommen hat (bis zu 450 Euro pro Monat). Sobald dieser Betrag überschritten wird, muss eine zweite Versicherung im Haushalt abgeschlossen werden. Kinder bis zum 18. und unter Umständen auch bis zum 25. Lebensjahr können auch kostenlos mitversichert werden.

Private Krankenversicherung

Bei privaten Krankenversicherungen hingegen kann sich der Versicherte unter vielen Angeboten das passendste aussuchen. Dies ist jedoch nur möglich, wenn eine bestimmte Einkommensgrenze überschritten wird. Private Krankenversicherungen passen sowohl Preis als auch Leistung an individuelle Personen an. Das heißt je nach Alter, Vorerkrankungen und gewünschten Leistungen wird ein Beitrag errechnet. Außerdem bringt das den Vorteil, dass man sich alle Leistungen, die man versichert haben möchte, selbst aussuchen kann. Darüber hinaus bieten private Krankenversicherungen auch die Möglichkeit der Sonderleistungen. Alle privaten Krankenversicherungen beinhalten die gesetzlichen Pflichtleistungen, jedoch ist Familie bzw. Ehepartner in privaten Krankenversicherungen nicht kostenlos mitversichert. Dennoch gibt es bei privaten Krankenversicherungen die Möglichkeit, nach einer Eheschließung zu profitieren.

Nach der Ehe lohnt es sich noch mehr!

Bei einer Eheschließung ist es wichtig, dass die Bürokratie nicht vergessen wird. Dies bezieht sich sowohl auf Mietverträge und Bankkonten als auch auf Krankenversicherungen und Steuern.

Vor einer Hochzeit sollte man sich also Gedanken darüber machen, was in diesem neuen Lebensabschnitt geteilt und aufeinander abgestimmt werden sollte. Vor allem bei Verträgen und Versicherungen ist es wesentlich, dass beide Partner ausreichend informiert sind und Bescheid wissen.

Eheschließungen können in vielen Bereichen Vorteile bringen. Wenn die Partner ihre jeweiligen Versicherungen vergleichen, aufeinander abstimmen und zusammenlegen, kann einiges an Geld gespart werden. Außerdem kann nach einer Eheschließung auch der Begünstigte geändert werden, damit im Todesfall dem hinterbliebenen Ehepartner die Leistung ausbezahlt wird und nicht etwa einem noch einem Elternteil, oder einem Expartner. Partner können sich nach geschlossener Ehe bei einer Risikolebensversicherung auch gegenseitig absichern. Vor allem wenn der Ehepartner vom Staat angestellt, das heißt ein Beamter ist, kann man von den Beihilfen des Dienstherrn profitieren. Dieser übernimmt nämlich meist die Hälfte der Versicherungskosten für den Beamten selbst und sogar 70-80% der Kosten für Familienmitglieder.

Diese Beihilfe bei privaten Krankenversicherungen kommt jedoch nur zum Tragen, wenn das Einkommen des Beamten zwischen einer bestimmten Ober- und Untergrenze liegt. Diese Grenzen variieren von Bundesland zu Bundesland. Außerdem gibt es bei privaten Krankenversicherungen den Vorteil, dass man sowohl den Hausarzt bzw. die Klinik als auch die erbrachten Leistungen frei wählen kann. Medikamente werden zudem von der Versicherung rückerstattet.

Je nach Lebenslage und -situation können Ehepartner also von der Krankenversicherung profitieren. Mit einer gesetzlichen Krankenversicherung hat man die Möglichkeit des kostenlosen Mitversicherns, sofern der Ehepartner ein geringes Einkommen hat. Bei einer privaten Krankenversicherung kann man Beihilfen bekommen, wenn einer der Ehepartner vom Staat angestellt ist. Beide möglichen Krankenversicherungen bringen Vor- und Nachteile, deshalb sollten vor einer Entscheidung alle Variablen durchdacht werden. Da es oft ein leichtes ist, wichtige Aspekte zu vergessen, gibt es auf der Plattform krankenversicherung.net wesentliche Entscheidungshilfen und individuell angepasste Vergleiche der beiden Krankenversicherungen. Außerdem verfügt die Webseite über weitere wichtige Details, die beachtet werden müssen, bevor man eine Krankenversicherung abschließt. Sei es privat oder gesetzlich. Der Service ist darüber hinaus kostenlos nutzbar und man erhält Ratschläge und Lösungen von Experten der Versicherungsbranche. Für jede Person und ihre individuelle Lebenslage werden von den Experten die passendsten Versicherungen und dementsprechende Tarife gefunden. Welche Versicherung am Besten zu Ihnen passt und ob Sie heiraten oder nicht – das sind aber immerhin zwei Entscheidungen, die Ihnen am Ende niemand mehr abnehmen kann. Nur so viel: Recherche hilft nicht nur auf der Suche nach Versicherungen, sondern kann auch in der Liebe langfristig zu Vorteilen führen. Wir wünschen viel Erfolg!

Bildnachweis: Drazen / stock.adobe.com

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