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Krampfartiger Husten – wie helfe ich meinem Kind?

Lesezeit: 1 Minute Der krampfartige Husten heißt bei Ärzten spasmodischer Husten. Lesen Sie in diesem Artikel über die psychologischen Hintergründe dieser Beschwerde. Sie können dann die Signale Ihres Kindes deuten, denn es ist anscheinend nicht in der Lage, anders als durch Husten seine Bedürfnisse zum Ausdruck zu bringen. Jeder länger andauernde Husten sollte vom Arzt genauer angeschaut werden!

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Krampfartiger Husten – wie helfe ich meinem Kind?

Krampfartiger Husten – wie helfe ich meinem Kind?

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Leidenschaft und Feuer

Sie haben ein leidenschaftliches und eifriges Kind, das auf der anderen Seite im Kontakt sehr vorsichtig ist. Es gibt nicht alles preis, es ist oft verschwiegen und probiert erst einmal. Sein Feuer ist also meist versteckt. Der Husten ist dabei eine Art von Brüllen oder Drohen, etwa so wie die Löwen brüllen oder wie jemand droht, dessen Herrschaftsbereich in Gefahr ist. Ihr Kind hustet also sehr wahrscheinlich deshalb, um seine Macht wieder herzustellen.

Mein Tipp: Versuchen Sie herauszufinden, welche Machtverschiebungen sich in letzter Zeit in seinem Revier zugetragen haben. Gibt es ein neues Haustier, das mehr Aufmerksamkeit bekommt? Spielt sich seit einiger Zeit jemand in den Vordergrund? Wurde es gekränkt? Der Husten ist nichts anders als Ausdruck seiner Reizbarkeit. Etwas hat seinen Stolz gekränkt oder die Anerkennung ist ausgeblieben. Ermuntern Sie Ihr Kind, offen zu sagen, was es empfindet.

Gefühlsmäßige Manipulation

Im krampfartigen Husten steckt etwas Zwanghaftes. Für das Kind ist es schwer zu ertragen, denn es kommt sich ausgeliefert vor. Für die Umstehenden ist es auch nicht einfach. Wer durch eine Krankheit oder Beschwerde einen anderen Menschen zu etwas zwingen möchte, der hat es meistens darauf abgesehen, jederzeit volle Aufmerksamkeit, Zuneigung und Nahrung zu bekommen. Bei kleinen Kindern ist das nicht ungewöhnlich, bei größeren Kindern sollten wir aufpassen!

Mein Tipp: Warum ist Vorsicht geboten? Größere Kinder oder Jugendliche haben schon Trotzphasen hinter sich, in welchen Sie eine gewisse Eigenständigkeit gelernt haben sollten. Wenn sie aber immer wieder krampfartige Beschwerden haben, dann haben sie Angst davor, erwachsen zu werden. Krampf heißt fast immer: „Ich will, dass Du nur mir gehörst.“ Das wird Ihr Kind aber nie so offen sagen. Deshalb sage ich es Ihnen hier und wünsche Ihrem Kind alles Gute!

Bildnachweis: ajlatan / stock.adobe.com

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