Haus & Garten Praxistipps

Kräuterspirale: Auf wenig Raum vielfältig (Teil 1)

Kräuter kommen aus verschiedenen Gegenden und haben dadurch unterschiedliche Ansprüche an Licht, Wärme, Wasser und Boden. Bei der Kräuterspirale werden durch die besondere Bauweise Standorte geschaffen, die den unterschiedlichen Anforderungen entsprechen.

Kräuterspirale: Auf wenig Raum vielfältig (Teil 1)

Die aus dem Mittelmeerraum stammenden Kräuter wie Basilikum, Rosmarin, Majoran, Thymian oder Salbei brauchen viel Sonne und Wärme sowie lockeren, kalkhaltigen Boden.

Die mehr in unseren Breiten beheimateten wie Kresse, Petersilie, Kerbel und Schnittlauch bevorzugen dagegen Halbschatten und humusreichen, lehmigen Boden.

Vom kleinen Teich am unteren Ende der Kräuterspirale ausgehend wird spiralförmig eine Trockenmauer gebaut.

Was von außen nicht sichtbar ist: Die Räume zwischen den Mauern sind mit Bauschutt angefüllt. Dieser ist durch seine Hohlräume wasserabführend, wärmespeichernd und durch den anhaftenden Mörtel alkalisch.

Dies ist wichtig für die Mittelmeerkräuter, die im oberen Bereich der Kräuterspirale angepflanzt werden, weil es dort am trockensten und am wärmsten ist.

Im unteren Bereich der Kräuterspirale werden die feuchtigkeitsliebenden heimischen Kräuter angesiedelt.

Was Sie für den Bau benötigen, wie es genau geht  und wie die Kräuterspirale bepflanzt wird, erfahren Sie in der nächsten Folge.

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