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Kostenfalle: So sperren Sie teure In-App-Käufe auf dem Smartphone

Lesezeit: 2 Minuten Gerade in Kinderhänden entpuppt sich das Smartphone schnell als Kostenfalle. Die Ursache dafür ist ein weit verbreiteter Trend: In-App-Käue in eigentlich kostenlosen Apps. Auf Smartphones von Kindern sollten Sie diese Einkaufsmethode blockieren, um böse Überraschungen bei der nächsten Abrechnung zu vermeiden. Wie das bei Google Android und Apple funktioniert, erklären wir Ihnen in diesem Beitrag.

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Kostenfalle: So sperren Sie teure In-App-Käufe auf dem Smartphone

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Dass Kinder heute schon in jungen Jahren ein Smartphone verwenden, ist nicht ungewöhnlich. Allerdings sollten Eltern bei den Geräten von Jugendlichen bestimmte Einstellungen vornehmen, damit sich das Gerät nicht zur Kostenfalle entwickelt. Besonders teure In-App-Käufe sollten für den Nachwuchs tabu sein, um Kostenfallen zu vermeiden.

Was sind In-App-Käufe bei Android und Apple?

Wenn sich Kinder heutzutage am Smartphone verschulden, sind nicht etwa lästige Klingelton-Abos oder "Crazy Frog"-Clips schuld. Viel häufiger handelt es sich um die Ausgaben für sogenannte Mikro-Payments, auch bekannt als In-App-Käufe. Das Prinzip ist einfach: Unabhängig davon, ob Sie ein Android- oder ein Apple-Smartphone verwenden, bekommen Sie eine App mit einigen Basisfunktionen gratis.

Innerhalb der Anwendung werden Ihnen dann aber zusätzliche Funktionen gegen Bezahlung angeboten. Bei Kamera-Apps können das beispielsweise zusätzliche Filter sein, mit denen sich Bilder verfremden lassen. Während dieser Nachkauf meist endlich ist, geht es bei Spielen häufig anders zu. Gerade bei beliebten Simulationen, wie "Clash of Clans" oder "King’s Empire" lassen sich permanent virtuelle Güter kaufen.

In vielen Spielen haben Sie als nicht-zahlender Spieler gar keine Chance mit zahlenden Zockern mitzuhalten. Für Kinder entpuppt sich das schnell als Teufelskreis. Entsprechend sollten Sie die Zahlungsmöglichkeiten einschränken.

So stellen Sie In-App-Käufe bei Apple ab

Bei Apples iPhone und iPad schieben Sie den In-App-Käufen über die Einstellungen einen Riegel vor. Tippen Sie nach dem Aufruf der Konfiguration zunächst auf "Allgemein" und dann auf "Einschränkungen." Danach wählen Sie "Einschränkungen aktivieren" aus. Vergeben Sie dann eine vierstellige PIN-Nummer und bestätigen Sie diese nochmals zur Sicherheit. Anschließend deaktivieren Sie die Funktion "In-App-Käufe" über den Schieberegler. Bei Bedarf können Sie die Funktion auf demselben Weg natürlich jederzeit wieder freischalten.

So deaktivieren Sie In-App-Käufe bei Android

Bei Google funktioniert die Sperrung der In-App-Käufe nur über das Passwort, das auch zum Google-Konto führt. Starten Sie dazu Google Play und tippen Sie oben links auf das Konfigurations-Symbol. Anschließend tippen Sie auf "Einstellungen." Im Bereich "Nutzersteuerung" wählen Sie jetzt den Eintrag "Authentifizierung für Käufe erforderlich" aus. Im folgenden Dialogfenster setzen Sie einen Haken vor dem Eintrag "Für alle Käufe bei Google Play auf diesem Gerät." Wichtig ist, dass der Nachwuchs das Google-Passwort nicht kennt.

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