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Kopfschmerzen: So reduzieren Sie die schmerzhaften Tage

Lesezeit: 3 Minuten Alltagskopfschmerzen sind kein seltenes Phänomen – immerhin nur 12 % der Männer und 6 % der Frauen in Deutschland sind pro Jahr komplett frei davon. Der Rest der Bevölkerung leidet mindestens an einem Tag unter Kopfschmerzen, meist aber viel häufiger. Erfahren Sie sechs einfache Methoden, mit denen Sie diese Kopfschmerzen aus Ihrem Leben verbannen oder zumindest reduzieren können.

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Kopfschmerzen: So reduzieren Sie die schmerzhaften Tage

Kopfschmerzen: So reduzieren Sie die schmerzhaften Tage

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6 Tipps gegen Kopfschmerzen

Alltagskopfschmerzen, auch Spannungskopfschmerzen genannt, treten häufig am Ende eines anstrengenden Tages auf. Sie treffen die Hausfrau genauso wie den Manager, können beim Schüler ebenso auftreten wie beim Rentner. Häufig werden die Ursachen erst einmal gar nicht mit den Kopfschmerzen in Verbindung gebracht – oder hätten Sie gedacht, dass zum Beispiel falsche Stühle schuld sein können?

Mögliche Ursachen für Ihre Alltagskopfschmerzen

Alltagskopfschmerzen können Sie jederzeit und überall erwischen. Aber es gibt Situationen, in denen kommt es besonders schnell zu den quälenden Schmerzen. Typische Auslöser können sein:

  • falsche Beleuchtung,
  • Lärm,
  • schlechte Haltung,
  • ungeeignetes Raumklima,
  • Überforderung.

Sie sehen, meist sind Alltagskopfschmerzen sogar hausgemacht. Entsprechend gut können Sie etwas gegen diese Beschwerden unternehmen.

6 Tipps gegen Alltagskopfschmerzen

1. Ihnen soll ein Licht aufgehen

Gerade schlechte Beleuchtung ist eine der Hauptursachen für Kopfschmerzen im Alltag – Ihre Augen werden durch mangelndes Licht überanstrengt. Richtig gut tut Ihnen Tageslicht. Gerade je im beginnenden Frühling, können die ersten warmen Sonnenstrahlen rein lassen. Sie bessern nicht nur Ihre Schmerzen, sondern auch Ihre Laune. Verzichten Sie in Räumen, in denen sich tagsüber häufig aufhalten, auf Rollos – seien sie noch so praktisch. Brauchen Sie eine Lampe, sollte deren Lichtstärke mindestens 500 Lux betragen. Mittlerweile gibt es auch so genannte Tageslichtlampen. Tauschen Sie Ihre normale Glühlampe dagegen aus.

2. Schalten Sie Lärm ab

Geräusche sind ein immer wieder unterschätzter Stressfaktor, der Sie nicht nur stört, sondern auch zu Alltagskopfschmerzen führen kann. Lärmquellen gibt es viele. Das kann der Computer sein, ein Radio, der Straßenverkehr…

3. Wie Rückenschmerzen Ihre Kopfschmerzen auslösen

Wenn Ihr Rücken schmerzt, nehmen Sie automatisch eine Schonhaltung ein, dadurch wollen Sie Ihre Wirbelsäule und Ihre Rückenmuskulatur entlasten. Aber genau das ist falsch. Denn diese Schonhaltung führt zu unbewussten Muskelkontraktionen. Die Folge sind weitere Verspannungen, häufig im Nacken- und im Schulterbereich. Und hieraus resultieren dann die bekannten Spannungskopfschmerzen.

Telefon oder die Klimaanlage – sie alle machen nicht nur konzentriertes Arbeiten schwer, sondern können auch Kopfschmerzen verursachen. Sie sollten schon beim Kauf auf die Lärmfrequenz von Geräten achten. Manche Geräte können Sie auf Schallschutz-Unterlagen stellen, wie zum Beispiel Waschmaschinen, wenn sie in der Wohnung stehen. Bei vielen Geräten wird heute übrigens schon die Lautstärke auf dem Etikett angegeben. Die Einheit ist Dezibel (dB), der Wert sollte 50 dB nicht überschreiten.

4. Sitzen Sie richtig

Sind Ihre Stühle zu hoch oder Ihre Tische zu niedrig, sitzen Sie ständig in verkrümmter Haltung. Das führt dazu, dass sich Ihre Muskeln verspannen, und kann ebenfalls ein Auslöser für Kopfschmerzen sein. Das richtige Maß zueinander haben Tische und Stühle, wenn Ihre Knie einen rechten Winkel bilden und auch die Ellenbogen im 90-Grad-Winkel gebeugt sind. Sie müssen außerdem bei geradem Rücken Ihre Arme auf die Tischplatte legen können.

5. Achten Sie auf das richtige Klima

Ist die Umgebungsluft bei Ihnen verbraucht, kann das Kopfschmerzen genauso begünstigen wie zu kalte Luft. Optimal sind Temperaturen zwischen 19 und 23 °C, je nach persönlichem Kälteempfinden. Umgeben Sie sich zudem mit Grünpflanzen. Diese erhöhen die Luftfeuchtigkeit und produzieren Sauerstoff. Es gibt auch Pflanzenarten, die Schadstoffe aus der Luft filtern. Zu empfehlen sind Pflanzen wie Efeu und Grünlilie.

6. Schalten Sie mal ab

Auch Pausen sind wichtig, egal ob bei der Büro- oder bei der Hausarbeit. Aber lassen Sie nicht einfach nur alles fallen und setzen sich in die nächste Ecke. Werden Sie stattdessen aktiv. Gehen Sie ein Stück spazieren oder machen Sie kleine Gymnastikübungen.

Im Schmerzfall helfen Entspannungsübungen

Gerade Entspannungsübungen sind gut, um im Akutfall die Kopfschmerzen relativ schnell zu lindern. Eine Übung, die häufig für den Schmerzfall empfohlen wird, sieht zum Beispiel so aus: Sie setzen sich hin, Ihre Füße stehen schulterbreit auseinander. Legen Sie Ihre Hände auf Ihre Oberschenkel. Sie blicken geradeaus. Nun drehen Sie Ihren Kopf nach rechts, heben das Kinn an und atmen dabei ein. Schauen Sie wieder geradeaus, senken Sie Ihr Kinn Richtung Brust und atmen Sie aus. Wiederholen Sie die Übung zur linken Seite.

Schützen Sie sich vor chronischen Schmerzen

Auch wenn Ihre Kopfschmerzen nur kurzfristig auftreten, sollten Sie dennoch handeln und die angesprochenen Tipps anwenden. Denn Ihr Schmerzgedächtnis nimmt auch solche kurzfristigen, akuten Schmerzen wahr. Wenn sich diese ständig wiederholen, ohne dass Sie etwas dagegen tun, werden Ihre Schmerzrezeptoren immer empfindlicher. Es kann zu immer häufigeren Schmerzanfällen kommen – im schlimmsten Fall werden Ihre Kopfschmerzen chronisch.

Bildnachweis: Cookie Studio / stock.adobe.com

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