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Kopfschmerzen durch Stress – diese Tipps schaffen Abhilfe

Lesezeit: 2 Minuten Stress in seiner Urform ist nichts Negatives. Bei Gefahr wurden im Körper Stresshormone freigesetzt, die den Körper und das Bewusstsein in erhöhte Alarmbereitschaft versetzten. In Urzeiten wären wir dann bereit gewesen zu kämpfen oder zu fliehen. Das tun wir heute nicht mehr, daher kumulieren diese sich bei Dauerstress und können Krankheiten auslösen.

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Kopfschmerzen durch Stress – diese Tipps schaffen Abhilfe

Kopfschmerzen durch Stress – diese Tipps schaffen Abhilfe

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Was sind Spannungskopfschmerzen?

Diese Art Kopfschmerz wird häufig durch Muskelverspannungen im Schulter- und Nackenbereich ausgelöst. Man spricht von chronischen Spannungskopfschmerzen, wenn diese an mehr als 180 Tagen im Jahr auftreten.

Der Spannungskopfschmerz wird meist als drückend und ziehend an beiden Seiten des Kopfes und von leichter bis mittlerer Intensität beschrieben. Anders als bei anderen Kopfschmerzarten nimmt der Schmerz bei Aktivität nicht zu und es tritt auch keine Übelkeit beziehungsweise Licht- oder Lärmüberempfindlichkeit auf. Die Schmerzdauer variiert von 30 Minuten bis zu sieben Tagen.

Was sind die Ursachen?

Kann man krankheitsbedingte, genetische oder typenbedingte Ursachen ausschließen, dann können Körperhaltung und situationsbedingte Gründe oder eine Kombination beider Faktoren der Auslöser sein. Ständiges Sitzen im Büro zum Beispiel lässt die Muskeln verspannen. Auch das Arbeiten am Computer führt zu Verspannungen insbesondere der Schulter und Nackenmuskulatur. Stress verstärkt diese Verspannungen noch und löst dadurch die typischen stressbedingten Kopfschmerzen aus. Hier gilt: Dauerstress führt zu Dauerkopfschmerz.

Was kann man gegen akute stressbedingte Kopfschmerzen tun?

Den Kopfschmerz ständig mit Schmerztabletten zu bekämpfen ist keine gute Lösung, denn diese können bei häufiger und regelässiger Einnahme Magen und Leber dauerhaft schädigen. Langfristig gesehen ist es besser, den Ursachen auf den Grund zu gehen und diese auszuschalten. Im akuten Stadium können Sie sich mit folgenden Mitteln helfen:

  • Kaffee mit Zitrone – Diese Kombination aus Koffein und Vitamin C in vielen Schmerzmitteln enthalten, hat hier jedoch nicht deren Nebenwirkungen.
  • Pfefferminzöl – Reiben Sie Ihre Schläfen und die Stirn mit japanischem Pfefferminzöl ein, das hat einen entspannenden Effekt. Alternativ können Sie sich einen Aromaspender zulegen, der den Raum angenehm mit Pfefferminzaroma anreichert.
  • Kirschkern- oder Dinkelkissen – Diese Kissen gibt es zum Erhitzen in der Mikrowelle. Für kurze Zeit in den Nacken gelegt sorgen sie für angenehme Muskelentspannung.
  • Atemübungen – Machen Sie vor offenem Fenster Atemübungen. Das hilft, das Gemüt zu beruhigen und Stresshormone im Körper abzubauen.
  • Dehnübungen – Dehnübungen für den Schulter- und Nackenbereich lockern die Muskulatur in der betroffenen Region auf und sorgen für Entspannung.

Regelmäßig wiederkehrende Kopfschmerzen dürfen jedoch nicht auch die leichte Schulter genommen werden, sondern sollten durch einen Arzt behandelt werden. Sie sollten auf jeden Fall einen Spezialisten zu Rate ziehen, falls Sie regelmäßig an Kopfschmerzen leiden.

Bildnachweis: Wayhome Studio / stock.adobe.com

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