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Kopfschmerzen bei Teenagern: Spannungskopfschmerzen und Migräne

Lesezeit: 2 Minuten Kopfschmerzen kommen bei Teenagern ziemlich häufig vor. Viele haben sogar mindestens einmal pro Woche Beschwerden. Damit Kopfschmerzen nicht zu einem dauerhaften Problem werden, solltet Ihr Euch von einem Arzt beraten lassen. Wie unterscheiden sich die beiden häufigsten Kopfschmerzarten?

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Kopfschmerzen bei Teenagern: Spannungskopfschmerzen und Migräne

Kopfschmerzen bei Teenagern: Spannungskopfschmerzen und Migräne

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Wenn Du häufiger Kopfschmerzen hast, kannst Du selbst Einiges unternehmen, um den Ursachen auf die Spur zu kommen. Schreib in ein Notizbuch oder Deinen Taschenkalender, wann Du Kopfschmerzen hast, wo Du sie empfindest, welche weiteren Probleme Du währenddessen hast und wie lange sie dauern. Das ist wichtig, damit der Arzt Dir den richtigen Tipp oder auch ein Medikament verschreiben kann.

Bei Kopfschmerzen nicht irgendwelche Schmerztabletten nehmen

Nimm auf keinen Fall Schmerztabletten, ohne einen Erwachsenen zu fragen, der sich damit auskennt! Es gibt nämlich mehrere Kopfschmerzarten, die unterschiedlich behandelt werden müssen. Die häufigsten Arten, die im Teenager-Alter vorkommen, sind Spannungskopfschmerzen und Migräne. Bei Spannungskopfschmerzen brauchst Du eher Bewegung an frischer Luft, während Du bei Migräne ein passendes Medikament und ganz viel Ruhe in einem abgedunkelten Raum brauchst.

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Warum bekomme ich schon als Teenager Spannungskopfschmerzen?

Bei Jugendlichen kommen Spannungskopfschmerzen doppelt so häufig vor wie Migräne. Mädchen sind häufiger betroffen, was möglicherweise mit hormonellen Schwankungen Eures Zyklus zusammenhängt. Untersucht hat man Stressfaktoren wie Schule, übermäßigen Gebrauch von Spielkonsolen, PC, Musik und Fernsehen. Je anspruchsvoller der Schulunterricht (Gymnasium) und je mehr Gameboy & Co gespielt wird, desto öfter bekamen die Testpersonen Kopfschmerzen.

Auch zu langes Musikhören kann dem Kopf zu viel werden. Fernsehen und Computer rufen interessanterweise nicht so schnell Spannungskopfschmerzen hervor. Dennoch ist zu viel von allem sicher nicht gesund, denn wer lange sitzt, bekommt leicht Rückenschmerzen und die führen wiederum leicht zu Kopfschmerzen. Alkohol solltet Ihr natürlich ebenfalls meiden!

Wie fühlen sich Spannungskopfschmerzen an?

Wenn die Kopfschmerzen auf beiden Seiten ziehen, ähnlich wie ein zu kleiner Fahrradhelm auf Deinen Kopf drücken oder vom Nacken aus hochsteigen, hast Du wahrscheinlich einen Spannungskopfschmerz. Meist ist dieser Kopfschmerz leicht oder mittelstark und wird nicht schlimmer, wenn Du Dich bewegst. Manchmal könnte Dir auch etwas übel sein, aber nicht stark, dass Du Dich übergeben musst.

Welche Beschwerden haben Teenager bei Migräne?

Migränekopfschmerzen treten meist nur auf einer Seite des Kopfes auf. Wenn Du noch sehr jung bist, kann es sein, dass Du den Schmerz auf beiden Kopfhälften verspürst. Oft sind die Kopfschmerzen von Übelkeit begleitet, manche müssen sich sogar erbrechen. Migräne kündigt sich bei einigen Menschen mit Sehstörungen an, bevor der eigentliche Kopfschmerz kommt. Es flimmert vor den Augen, sodass Du nicht mehr richtig sehen kannst. Außerdem könntest Du überempfindlich gegen Geräusche, helles Licht und Gerüche sein. Diese Erscheinungen nennt man Aura.

Was Du bei einem Migräneanfall tun solltest

Am besten legst Du Dich gleich in einen dunklen, ruhigen Raum und entspannst Dich. Wenn Du häufiger Migräne bekommst, verschreibt Dir der Arzt vielleicht ein spezielles Schmerzmittel in Form eines Sprays aus der Wirkstoffgruppe der Triptane. Das darfst Du erst anwenden, wenn der Kopfschmerz beginnt, nicht während der Aura mit den Seh- und anderen Störungen. Das ist wichtig, damit das Medikament richtig wirken kann.

Teenager und Migräne: Bei Übelkeit den Arzt fragen

Triptane lassen meist auch die anderen Beschwerden verschwinden. Wenn Dir trotzdem übel ist, kann Dir der Arzt ein Mittel dagegen verschreiben. Werden die Schmerzen nicht besser, frag immer zuerst Deinen Arzt, ob Du noch ein anderes Schmerzmittel nehmen darfst! Um weitere Migräneanfälle zu vermeiden, solltest Du einen sehr regelmäßigen Tagesablauf beibehalten. Das bedeutet, dass Du auch am Wochenende früh aufstehen und zur üblichen Zeit ins Bett gehen solltest. Auch wenn Du das nicht gerade cool findest, kann es Dir doch etliche Migräneanfälle ersparen.

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Bildnachweis: Rike. / stock.adobe.com

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