Gesundheit Praxistipps

Kopfläuse erkennen, behandeln und vorbeugen

Lesezeit: 2 Minuten Kopfläuse sind immer noch weit verbreitet. Auch regelmäßige Hygienemaßnahmen können einen Befall mit Kopfläusen nicht verhindern. Besonders Kinder und Jugendliche, die engen Kontakt zu anderen Menschen haben, sind häufig vom Läusebefall betroffen. Wie werden Kopfläuse eigentlich übertragen und wie erkennt man sie? Wie kann man Kopfläuse behandeln und dem Parasitenbefall vorbeugen?

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Kopfläuse erkennen, behandeln und vorbeugen

Kopfläuse erkennen, behandeln und vorbeugen

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Kopfläuse – Ein Beispiel

Ein Kind kommt von der Schule nach Hause und kratzt sich ständig am Kopf. Der Juckreiz ist fast unerträglich. Die Mutter wird aufmerksam und kontrolliert den Kopf des Kindes. Dem ersten Anschein nach scheint es keine besonderen Auffälligkeiten zu geben. Nur die roten Kratzspuren der Fingernägel sind deutlich auf der Kopfhaut des Kindes zu sehen. Die Mutter holt zur Sicherheit eine Lupe und dann wird es sichtbar – Kopfläuse: Besonders hinter den Ohren des Kindes sind weniger als einen Millimeter große, leicht gelbliche ovale Teilchen zu sehen. Als die Mutter mit ihrem Fingernagel kratzt, merkt sie, dass sie fest an der Kopfhaut des Kindes anhaften.

Nissen sind die Eier der Kopfläuse

Diese kleinen weißlich bis gelb-braunen Teilchen auf dem Kopf des Kindes sind die Nissen. Sie sind mit einem Klebesekret umgeben und haften deshalb fest auf der Kopfhaut. Ein Weibchen kann in ihrem etwa drei Wochen langen Leben bis zu 90 Eier legen. Aus etwa sieben bis acht Eiern schlüpfen nach etwa einer Woche die Larven, die nach weiteren acht Tagen bereits geschlechtsreife Kopfläuse sind und sich bereits ein bis zwei Tage später weiter vermehren können. Der Befall mit Kopfläusen auf dem Kopf des Menschen nimmt einen rasanten Verlauf.

Kopfläuse nisten sich gerne hinter den Ohren ein

Hinter den Ohren ist ein ideales Milieu für Kopfläuse. Dort ist es angenehm warm und geschützt. Auch in der Nähe der Schläfen oder bei Menschen mit langen Haaren im Nacken nisten sich Kopfläuse mit Vorliebe ein. Von diesen Plätzen aus befallen sie dann die ganze Kopfregion.

Kopfläuse werden von einem Kopf zum anderen übertragen

Durch engen Kontakt zu anderen Menschen können die Kopfläuse sich schnell ausbreiten. Aber auch in Kleidung, Bettwäsche, Decken und vor allem in Kopfbedeckungen nisten sich die Kopfläuse ein und können sich so schnell einen neues Opfer suchen. Aus diesem Grund sollten Kinder niemals Bekleidung von anderen Kindern tragen. In Gemeinschaftseinrichtungen wie im Kindergarten, in der Schule oder im Ferienlager ist besondere Vorsicht geboten.

Eltern sollten regelmäßig den Kopf des Kindes auf Kopfläuse hin kontrollieren

Bei Befall mit Kopfläusen: Kleidung, Bettwäsche, Bürsten und Kämme entlausen. Es ist sehr wichtig, alle Kleidungsstücke und Gegenstände mit einem Antiläusemittel zu behandeln, sonst besteht die Gefahr, dass sich Personen nach erfolgreicher Parasitenbehandlung auf dem Kopf mit diesen Gegenständen erneut anstecken können. Es gibt Shampoos, die vorbeugend angewendet werden. Sie können einen Befall mit Kopfläusen verhindern. Die Anwendung empfiehlt sich besonders in Zeiten, in denen vermehrt Kopfläuse im Umfeld des Kindes auftreten.

Auch wenn das Kind sich noch nicht kratzt, aber engen Kontakt zu anderen hatte, sollten die Eltern aufmerksam sein. Es ist kein Anzeichen für mangelnde Hygiene,   wenn ein Kind Kopfläuse hat, denn auch mit regelmäßiger Haarwäsche können Kopfläuse nicht entfernt werden. Dazu benötigt man spezielle Kopflausmittel. Aber nicht nur die befallenen Personen sollten mit solchen Präparaten behandelt werden, sondern auch das gesamte Umfeld.

Bildnachweis: goodluz / stock.adobe.com

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