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Kontaktloses Bezahlen mit Kreditkarten – nicht immer sicher?

Lesezeit: 2 Minuten Der Internethandel ist ohne Kreditkarten und andere bargeldlose Bezahlmöglichkeiten heute gar nicht mehr denkbar; hier halten sich die Kunden, die per Überweisung Ihre Einkäufe im Online Shop tätigen, in Grenzen - und auch den "Offline Läden" gibt es kaum noch Ausnahmen, die keine Kreditkarten oder Geldkarten von Banken akzeptieren.

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Kontaktloses Bezahlen mit Kreditkarten – nicht immer sicher?

Kontaktloses Bezahlen mit Kreditkarten – nicht immer sicher?

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Die Vorteile liegen ganz klar auf der Hand; die Abrechnung ist für beide Seiten, also Händler und Konsument, einfach viel schneller. Das gilt nicht nur für den Moment an der Kasse oder bei der Bezahlung der Inhalte des Warenkorbes im Netz, sondern auch für buchhalterische Aspekte des Geschäftslebens und die Übersicht über die Finanzen beim Käufer.

Das kontaktlose Bezahlen funktioniert sehr einfach: Die (Kredit-)Karte beziehungsweise deren Chip wird über ein Lesegerät gehalten und schon wird die Zahlung vorgenommen. Auch mit einem geeigneten Smartphone kann ein Kunde dank NFC kontaktlos bezahlen. NFC ist die Abkürzung für Near Field Communication und funktioniert bei Handys und Tablets gleichermaßen, wobei das Smartphone die wohl häufiger gewählte Variante ist. Das Smartphone gehört heute zum Alltag, ist Wecker, Mail- und Messenger Stützpunkt, verbindet in soziale Medien und hat neben Kalender und Taschenrechner, Taschenlampe und Kamera viele weitere immer wieder nützliche Funktionen, die das Leben leichter machen.

Eine Überweisung vom Smartphone aus zu tätigen, geht wirklich schnell, ebenso Kontostandabfrage und vieles andere – und eben bei entsprechenden Apps und technischer Voraussetzung („Stichwort NFC Fähigkeit“) kann mit dem Allround-Gerät auch kontaktlos bezahlt werden.

Mögliche Gefahren beim kontaktlosen Bezahlen

So wie der Geschäftsinhaber und seine Angestellten ein Lesegerät für das Auslesen der Kartendaten und NFC Informationen hat, um die Funktionalität zu gewährleisten, gibt es leider auch Diebe, die sich diese drahtlose Verbindung zu Nutzen machen. Sie haben nichts anderes, als der Geschäftsmann – nämlich ein Lesegerät zur Verfügung. Dieses nutzt die Momente der Übertragung oder eine ungesicherte Kreditkarte, um die Daten der Karteninhaber und Smartphonenutzer auszuspähen.

Ein Beispiel: Ein Mann steht in der Schlange an einer Kasse, um seine Tankrechnung zu bezahlen. Sein Leder Portemonnaie hat er in der Gesäßtasche in seiner Hose – vermeintlich diebstahlsicher verwahrt. Das Lesegerät in einem unbeobachteten Moment in die Nähe dieser Geldbörse zu bringen, ist einfach; gerade im Menschengetümmel achtet niemand wirklich dauerhaft auf seinen Hintermann. Noch bevor der Mann – nach wenigen Minuten endlich an der Reihe – seine Zahlung mit seiner Kreditkarte vornehmen kann, hat der unehrliche Hintermann seine schlechte Absicht bereits in die Tat umgesetzt und kann in aller Ruhe mit dem Konto des Ahnungslosen anstellen, was immer der Kontostand und der Dispo beziehungsweise Kreditrahmen einer Kreditkarte hergeben.

Wie die Bezeichnung Near Field Communication schon besagt, reicht einzig die Nähe eines Lesegerätes zu einer NFC Datenquelle, um diese auszuspähen. Das gilt für jeden Bereich, in dem diese zwar kurze, aber unter Umständen gefährliche Distanz zwischen Quelle und Ableser hergestellt werden kann.

Abhilfe gegen das Ausspähen von Daten

Natürlich ist eine unabdingbare Tatsache beim Schutz gegen das Ausspähen von Daten via NFC, dass man achtsam mit seinen Plastikwerten und sonstigen Datenträgern umgeht. Das Handy so zu sichern, dass Passwörter und PINs erforderlich sind, um die Apps für fremde Nutzung zu sperren, sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein. Allerdings gibt es auch Portemonnaies, Handyhüllen und Kreditkarten-Taschen, die durch ihre Materialien und Machart die Spähversuche abschirmen.

Der Hersteller Secrid bietet eine hohe Sicherheit, die beim Transport und der Aufbewahrung der Datenträger von unheimlichem Nutzen ist – das Ablesegerät kann diese Schutzhülle nicht durchdringen. Es bleiben jene Momente, in denen die Karten in der Hand gehalten werden, um zum Beispiel in der Kassenschlange auf die Bezahlung zu warten – diese kann aber nur der Nutzer selbst so kurz wie möglich halten. Umsicht und Vorsicht, so wenig Vertrauen wie möglich, aber auch die richtige Umgangsweise mit dem NFC Verfahren müssen das ansonsten so herrlich einfache Bezahlen auf diese Weise unbedingt begleiten.

Bildnachweis: Robert Kneschke / stock.adobe.com

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