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Konstitutionsmittel: Pferde mit Pulsatilla behandeln

Lesezeit: 2 Minuten Homöopathische Mittel werden auch konstitutionell eingesetzt. Ein Konstitutionsmittel passt zum Tier und seiner psychischen und physischen Verfassung so gut vom Arzneimittelbild her, dass es dem Pferd bei allen Krankheiten oder psychischen Störungen schnell helfen kann. Wie erkennen Sie ein Pulsatilla-Pferd?

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Konstitutionsmittel: Pferde mit Pulsatilla behandeln

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Was ist ein Konstitutionsmittel?

Homöopathische Konstitutionsmittel sind Arzneimittel, die einem bestimmten homöopathischen Typ entsprechen. Ein solches Mittel ist die Summe körperlicher und psychischer Eigenschaften des Pferdes, die durch das Erscheinungsbild, seinen Charakter und seine Eigenarten geprägt wird. Jede Erkrankung und jede psychische Störung kann durch ein solches Mittel wieder in Einklang gebracht werden, wenn das Arzneimittelbild übereinstimmt.

Das Pulsatilla-Pferd

Die Anwendung von einem Konstitutionsmittel ist eine sehr tiefgreifende Angelegenheit. Die Mittel wirken tief und lange und sollten deswegen immer sorgfältig ausgewählt werden.

Pulsatilla-Pferde sind ruhige, freundliche und meist auch recht anhängliche, verschmuste Tiere, die ein wenig zum Dicksein neigen. Sie neigen zu einer unregelmäßigen Rosse und haben oft Probleme mit Durchfall oder Blähungskoliken. Es ist ein Mittel für überwiegend weibliche Tiere und weist häufig eine Anfälligkeit für Entzündungen aller Schleimhäute auf, die besonders im urogenitalen Trakt zu finden sind.

Die Rosse dieser Pferde setzt entweder zu spät oder sehr unregelmäßig ein. Sie kann aber auch zu lang oder kaum ersichtlich sein. Solche Anzeichen sind immer ein guter Wegweiser zu dem Konstitutionsmittel, wenn die psychischen Symptome mit denen der Erkrankung übereinstimmen.

Pulsatilla hat im Erkrankungsfall wenig Durst und hält sich lieber im Freien auf als im Stall, denn es mag frische Luft. Der Appetit des Pferdes ist gut und somit neigt es dazu, zu viel zu fressen und schnell aus der Form zu geraten. Die Symptome von Pulsatilla können wandern oder schnell wechseln. So ist mal auf der einen und mal auf der anderen Seite eine Lahmheit ersichtlich.

Absonderungen sind meist gelblich oder cremig und sie sind nicht wund machend. Auch die wenigen männlichen Pferde, die dem Mittel entsprechen, zeigen bei einem Schnupfen oder bei einer Bindehautentzündung diese Absonderungen. Einsetzbar ist Pulsatilla auch bei trockenem Husten oder rasselndem Husten mit gelbem, mildem Auswurf, bei Atemwegsinfektionen (COPD) und bei Druse.

Bei weiblichen Tieren hilft es bei Wehenschwäche, Unfruchtbarkeit und es reguliert den Zyklus der Stute. Vorsorglich kann man es auch als Prophylaxemittel anwenden, damit kein Abort entsteht.

Als Konstitutionsmittel wird es in einer höheren Potenz angewendet wie z. B. C 30 oder C 200 und dabei nur wenige Male verabreicht.

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